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Stößt Preispolitik Sony vom Konsolenthron?

Pokert Sony Computer Entertainment zu hoch? Nach Abschluss der Electronic Entertainment Expo haben die Marktforscher von ABI Reserach die Marktchancen der…

Pokert Sony Computer Entertainment zu hoch? Nach Abschluss der Electronic Entertainment Expo haben die Marktforscher von ABI Reserach die Marktchancen der drei großen Konsolenhersteller unter die Lupe genommen und vor allem bei Sony Risiken ausgemacht. Kritik muss der Konzern für den hohen Preis einstecken, der einen Anfangserfolg der PlayStation 3 in Frage stelle. Nur wenige Konsumenten seien bereit, bis zu 600 Euro für eine Spielekonsole auszugeben, deren Vorteile erst in Verbindung mit einem teuren HD-Fernseher zur Geltung kommen. Die deutlich geringeren Preispunkte der Konkurrenzmodelle könnten zu einem Umdenken in der sonst so treuen PlayStation-Gemeinde führen. Zusätzliche Brisanz erhalten die Gedankenspiele, bezieht man die in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Abhängigkeit des Elektronikkonzerns vom Erfolg der Spieledivision mit ein. Inwieweit kann es sich Sony leisten, in zu erwartenden Preiskämpfen mitzugehen, lautet daher auch eine oft gestellte Frage.

Mit zahlreichen Branchenbebachtern stimmt ABI Research in der Analyse überein, dass sich Nintendo mit Wii zum Überraschungssieger der vergangenen E3 gemausert hat. Waren viele Beobachter vor der Messe noch skeptisch, ob das Konzept tatsächlich aufgeht, wurden die Kritiker eines Besseren belehrt. Inzwischen wird Nintendo wieder eher zugetraut, Marktanteile zurückzuerobern. Auch Microsofts „Live Anywhere“-Konzept fand lobende Erwähnung. Der Ansatz, die Plattformen PC, Xbox und Handy zu verbinden, sei zukunftsweisend.

Quelle: GamesMarkt.de

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