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Two Worlds

Autor
0 0 - xd254
Erstellt am
14.09.07
Streetdate
16.08.2007
Spielgenre
Rollenspiel
Entwickler/Publisher
TopWare / SouthPeak Interactive
Kommentare
9
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Two Worlds

Nach dem Mammut Rollenspiel Oblivion, mehr als 100 Stunden Spielspaß und dem grandiosen Add On Shivering Isles kommt nun ein Spiel heraus, dass von vielen schon als das neue Oblivion gehandelt wurde. Die Rede ist von Two Worlds aus dem Hause Zuxxez. Im Abenteurerrucksack hat es größere Landschaften, frische Ideen und vieles mehr. Ob es allerdings wirklich das Zeug dazu hat, Oblivion vom Thron zu schubsen und sich selbst die Rollenspielkrone aufzusetzen, lest ihr in den folgenden Abschnitten.
Es war einmal...
Zu Beginn von Two Worlds seid ihr mit eurer Zwillingsschwester auf einem Pferd unterwegs. Da solche Reisen erschöpfend sein können, macht ihr unter einem Baum halt und euer namenloser Held macht sich auf die Suche nach einer Schlafgelegenheit für die Nacht. Ein folgenschwere Fehler wie sich zeigen wird. Als eure Schwester Kira alleine ist, wird sie von einem Boten einer dunklen Magier Gilde entführt. Nun beginnt euer Abenteuer: ihr müsst euch auf die Suche eurer Schwester machen und zugleich Missionen für die Magiergilde erledigen. Dass sich beides nicht als einfach gestalten wird, wird euch ziemlich schnell bewusst: Eure Mission lautet nämlich, für die Gilde ein uraltes Relikt, dass in 5 Teile im gesamten Reich verstreut ist, zurückzubringen. Damit soll der Kriegsgott Aziraal wieder zum Leben erweckt werden, der wiederum für den Untergang des gesamten Reiches sorgen würde. Jetzt liegt es an euch: Wie befreit ihr eure Schwester, findet das Relikt und schützt gleichzeitig das Reich Antalor.
Gameplay
Zu den Problemen rund um eure Schwester kommt noch dazu, dass ihr euch anfangs relativ verloren in der riesigen Spielwelt fühlt. Aber was wären riesige Spielwelten ohne kleine Minikarten? Und so gibt es natürlich auch eine bei Two Worlds. In der rechten oberen Ecke könnt ihr immer sehen, wo ihr gerade seid und wo es interessante Sachen zu entdecken gibt. Rechts oben informieren euch zwei Leisten über die restliche Lebensenergie und euren Manabestand. Nachdem ihr euch mit den Bildschirminformationen vertraut gemacht habt, könnt ihr euch ins Abenteuer stürzen.

Zwar könnt ihr direkt das gesamte Land erkunden, davon raten wir euch allerdings ab. Denn anders als in Oblivion, passen sich die Stärken eurer Gegner nämlich nicht eurem Level an, sondern sind von Anfang an fest bestimmt. Egal ob im Norden bei den Menschen oder im Süden bei den Orks. Zu Beginn eures Abenteuers solltet ihr vorsichtig sein, sonst findet ihr euch schneller als ihr denkt an einem der zahlreichen Manaschreine wieder, an die es euch versetzt, wenn ihr das Zeitliche segnet. Allerdings ist das Spiel nur auf den Stufen Anfänger und Mittel so gütig.

Geht ihr als Sieger aus den Kämpfen hervor, sammelt ihr wie in jedem Rollenspiel Erfahrungspunkte und steigt somit Level für Level auf. Bei jedem Levelanstieg dürft ihr somit Parameterpunkte auf eure Hauptattribute wie Stärke und Geschicklichkeit und Skillpunkte auf eure Skills wie Schlösser knacken, Reiten und Schwimmen verteilen. So könnt ihr euren Helden individuell euren Bedürfnissen anpassen. Auch Zauberer können sich mit einer Vielzahl an Magiesprüchen austoben.

Aber nicht nur euch selbst könnt ihr stärker und widerstandsfähiger machen. Auch eure Waffen können durch das Double Up Feature verbessert werden. Double Up bedeutet, dass ihr einfach 2 Waffen der gleichen Sorte übereinander legt und somit eine durchschlagskräftigere Waffe bekommt. Klingt komisch, ist aber so.

Habt ihr aus eurem Helden eine Ein-Mann-Armee gemacht, könnt ihr es natürlich auch mit größeren Gegnern aufnehmen und die große Welt von Two Worlds erkunden, ohne Angst haben zu müssen, gleich von der nächsten Horde Orks abgemurkst zu werden. Da unser Held kein Marathonläufer ist und das auch nicht werden will, stehen euch 2 etwas schnellere Fortbewegungsmittel zur Verfügung: Die schnellste Variante euch von Punkt A nach B zu begeben sind die Teleporter. Diese gibt es im ganzen Land und beamen euch bequem von Ort u Ort. Dazu müsst ihr lediglich die Teleporter aktivieren. Einmal aktiviert, könnt ihr sie so oft benutzen wie ihr wollt. Wenn ihr eher auf traditionelle Fortbewegungsmittel steht, schnappt ihr euch ein Pferd und reitet durchs Land.

Auf eurer Reise könnt ihr eine Menge entdecken, denn Two World ist ein regelrechtes Umfangmonster. Neben der Hauptquest konnt ihr euch verschiedenen Gilden anschließen, für die ihr Aufträge erledigen könnt. Zudem trefft ihr unterwegs des öfteren auch auf zuweilen zwielichtige Personen, die Aufträge für euch haben. Langweilig wird euch so schnell also nicht.
Steuerung
Die Steuerung wird euch anfangs vielleicht noch das ein oder andere mal etwas Ungewolltes machen lassen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit geht sie aber recht locker von der Hand. Mit X zieht ihr eure Waffe und mit RT greift ihr mit ihr an. Kommt euch ein Gegner zu nahe, könnt ihr mit der B Taste zurückweichen oder versuchen mit Hilfe der Y Taste einen Sprung in Sicherheit zu landen. Habt ihr doch einmal Wunden aus dem Kampf davon getragen, könnt ihre diese schnell mit der LB Taste heilen. Genauso steht es mit dem Manavorrat ( Bestand an Mana- und Heiltränken vorausgesetzt ). Kurz RB gedrückt und schon ist er wieder voll und es kann mit LT weiter gezaubert werden. Mit Hilfe des D Pads könnt ihr euch schnell durch eure Libelingszauber und -waffen klicken. Euren Helden steuert ihr mit dem linken Analogstick, mit dem rechten bewegt ihr die Kamera. Ein Klick auf den rechten Analogstick erlaubt euch das Zoomen in drei Stufen.
Grafik
Grafisch ist Two Worlds ein zweischneidiges Schwert: Mal werdet ihr von der enormen Weitsicht und der Fülle an Details fast ohnmächtig, das andere Mal seid ihr froh, wenn ihr aus den detailarmen Dungeons wieder draußen seid. Zudem ruckelt das Spiel leider zu oft und ihr könnt dem Gras und den Bäumen beim Wachsen zusehen. Solch heftigr Pop Ups gab es selbst bei Oblivion nicht. Auch die Charaktere und Monster sehen zeitweise richtig gut aus, allerdings stören dann die matschigen Texturen der Rüstungen, wenn man sie sich genauer ansieht.
Sound
Am Soundgerüst gibt es absolut nichts zu meckern. Die Musik  trägt sehr schön zur Atmosphäre bei und auch die einzelnen Effekte können sich hören lassen. Auch bei der Auswahl der Sprecher hat Zuxxez, bis auf einige wenige Ausnahmen, alles richtig gemacht. Einzig und allein die schlechte Lippensynchronisation fällt einem unangenehm auf.
Multiplayer
Multiplayerfans kommen bei Two Worlds auch auf ihre Kosten. Wer allerdings einen Multiplayerpart a la WoW oder Final Fantasy erwartet, den müssen wir leider enttäuschen. In Two Worlds tretet ihr in verschieden Spielmodi alleine oder in Teams in Arenen gegeneinander an. Gemeinsames Lösen von Quests ist leider auch nicht möglich, wie anfangs versprochen wurde.Ihr habt die Auswahl zwischen folgenden Modi:

Team Deathmatch:
In Team Deathmatch entscheidet ihr euch anfangs, ob ihr im blauen oder im roten Team spielen wollt. Nachdem Jeder Spieler einem Team angehört, geht es raus in die Arena. Hier gilt es nun als Team eine bestimmte Anzahl an Kills zu erreichen. Das Team, dass zuerst die geforderten Kills hat, gewinnt.

Überfall:
In Überfall muss jedes Team ein bestimmtes Monument verteidigen und gleichzeitig versuchen, das des Gegners zu zerstören.

Monsterjagd:
Monsterjagd spielt sich ähnlich wie Überfall, nur dass ihr hier eine Anzahl an Monster beschützen müsst und gleichzeitig die Monster des anderen Teams töten müsst. Je gefährlicher die gegenerischen Monster, desto mehr Punkte gibt es dafür. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt.

Pferderennen:
Wie der Name schon sagt, schwingt ihr euch hier auf ein Pferd und versucht als erster die Ziellinie zu überqueren.

Pferdestehlen:
Auf der Karte gibt es eine Vielzahl an herrenlosen Pferden. Eure Aufgabe ist es, diese so schnell es geht zu bemannen und in euren Stall zu bringen.
Fazit
Allen Rollenspielfans können wir Two Worlds nur ans Herz legen. Was euch hier an Langzeitmotivation und Umfang geboten wird, sucht seines gleichen. Allerdings krankt Two Worlds doch an einigen Stellen sehr. Die enormen Ruckeleinlagen begleiten euch durch das gesamte Spiel und auch das Balancing ist nicht optimal. Habt ihr euren Helden fleißig aufgelevelt und eure Waffen gedoublet, sind selbst die schwersten Gegner keine große Herausforderung mehr für euch. Oblivion bleibt auch weiterhin auf dem Thron, allerdings dürfen alle Rollenspielfans bedenkenlos zugreifen, die nach frischem Futter für ihr Laufwerk suchen. Alle anderen sollten sich das Game vorher lieber aus der Videothek ausleihen und antesten.
Pro
  • enormer Umfang
  • klasse Sound
  • hübsche Landschaften
  • viele Ausrüstungsgegenstände
Kontra
  • Ruckeleinlagen
  • lahmer Einstieg
  • schwerfällige Reitsteuerung
  • Lippensynchronisation
Einzelspieler
8.4
Mehrspieler offline
-
Xbox LIVE Mehrspieler
7.3
Steuerung und Gameplay
7.8
Grafik und Präsentation
8.0
Sound, Musik und Special FX
8.4
Sprachausgabe
deutsch
Bildschirmtexte
deutsch
Zensur
Unzensiert
Spielzeit ca. in Stunden
+100
Geeignet für
Anfänger bis Profis
Altersfreigabe
Ab 12 Jahren

Gesamtbewertung


8.0



Xboxdynasty Award


Die Wertung ist keine Durchschnittswertung aus den einzelnen Wertungskriterien, sondern eine Gesamtbewertung des Titels.

Furious Taz schrieb am 05.10.2007 20:05
Furious Taz (Braunschweig) - UndergroundTop Game. Es ruckelt nur im Multyplayer. Schöne weitsicht. Toller Sound. Gute Bewertung. Ich finde es hat Bronze verdient.melden
EktomorfRoman schrieb am 04.10.2007 08:34
EktomorfRoman (Wölfersheim) - Proich habs mir jetzt frisch gekauft und werds mal testen =) freu mich schonmelden
acX I CoLT N7 schrieb am 16.09.2007 20:58
acX I CoLT N7 (Mittweida) - UndergroundBei mir ruckelt´s abartig und nicht nur Online! Man kann´s schon spielen aber stellenweise schrecklich! Die Gebäude sind außerdem extrem langweilig im Inneren, bei manchen kann man nicht einmal rein, auch nicht knacken...melden

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