
Autor Tobias Schulte -
Z0RN |
Erstellt am 30.06.08 |
Streetdate 13.06.2008 |
Spielgenre
Actionspiel |
Entwickler/Publisher
Edge of Reality / SEGA
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Kommentare
0
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Filmumsetzungen landen bei uns immer mit gemischten Gefühlen im Testlabor, haben wir doch schon so einige Gurken, dessen Filmvorlage uns umgehauen, aber die Videospielumsetzung uns ins Grauen gestürzt hat, unter die Lupe nehmen müssen. Bei der Ankündigung, dass alle Hulk Fans in diesem Third-Person-Actiongames in New York, wo auch der Original-Hulk alias David Banner in der gleichnamigen TV-Serie sein Unwesen trieb und jetzt nur noch bei King of Queens sein Unwesen treibt - alles zerstören können, haben wir erstmals aufgehorcht. Neben der Hauptstory, bestehend aus Anspielungen auf den Film, soll es auch diverse Minigames und Nebenquests geben. Außerdem habt ihr die Möglichkeit euch weitestgehend frei durch komplett Manhattan bewegen zu können. Das klingt doch schon alles sehr vielversprechend oder? Also Klappe zu, SEGA Logo abwarten und rein in das zornige Getümmel. |
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Grüner Donnerschlag Eines Tages beobachtet ihr wie die Enklave ein neues Manipulations-System an einem Menschen ausprobieren. Mithilfe hypnotischer Kräfte versuchen sie Rick Jones von einem Dach springen zu lassen. Nach dem ihr dieses Vorhaben mit wilden Schlägen unterbunden habt, verbündet ihr euch mit Rick. Dieser weiß eine Menge über die Enklave und deren technischen Kenntnisse. Ihr beschützt Rick, gewährt ihm Begleitschutz und zerstört sämtliche Straßenbarrieren, die sich Rick und euch in den Weg stellen. Damit ihr schneller durch New York City gelangt, dürft ihr euch in die Subway quetschen und somit zum Beispiel zum Time Square oder zur Grand Central Station springen. In sämtlichen Bereichen von Manhattan gibt es neue Missionsziele die ihr bezwingen müsst. Im Spiel erlebt ihr wichtige Momente mit zusätzlichen Handlungselementen und Charakteren aus dem Universum vom unglaublichen Hulk. Ihr gebt eurem neuen Freund Rick Begleitschutz, helft ihm dabei versteckte Bomben zu entschärfen oder zerstört Einheiten der feindlichen Truppen. |
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Es ist nicht alles grün was glänzt Im Spiel erlebt ihr den Marvel Helden erstmals auf der Xbox 360 in voller Action und dürft mit einfachen Kombinationen alles zerstören was sich euch in den Weg stellt. Egal, ob Panzer, ganze Häuserblocks oder auch Autos, nichts ist vor euch sicher. Die Grafik wirkt dabei zum Teil ganz ordentlich, die Häuser werden in mehrere Stufen demoliert, Autos verabschieden sich in einer schicken Explosion, Häuserwände wurden mit viel Leuchtreklame versehen, Nachts werfen Autoscheinwerfer einen Lichtstrahl auf die Straße, euer Monster dazu einen riesigen Schatten und auch die zahlreichen Passanten laufen schreiend vor euch weg. Eigentlich ganz nett, wären da nicht die erheblichen technischen Mängel, die ständigen Pop-Ups, Slowdowns, Frameeinbrüche, die teilweise fast schon eklig schlechte Weitsicht und unterirdische KI. Wir sind zwar nicht grün geworden, aber bei dem Spiel ist uns der Kragen geplatzt Latscht ihr zum Beispiel durch einen Park, werden Stühle, Tische, Brücken und Bäume erst kurz vor eurem dicken grünen Zeh aufgebaut. Richtig abscheulich wird es, sobald ihr euch auf einem Wolkenkratzer befindet und die Aussicht genießen wollt. Riesige graue Quadratflächen schmücken den Horizont, ein Ausblick schlimmer als auf der Playstation 1. |
Fazit Bitte SEGA verschont uns mit weiteren Filmumsetzungen! Iron Man das Spiel, das bei uns in der Redaktion bis heute nicht als Testversion eingetroffen ist (jeder weiß warum), hat bereits die unterirdischen Fähigkeiten der verantwortlichen Entwicklerstudios gezeigt. Hulk reiht sich nahtlos in die Tabelle der schlechtesten Xbox 360 Spiele-Filmumsetzungen ein und SEGA sollte sich was schämen so ein Spiel als Publisher auf den Markt zu bringen. Herum rennen und alles kaputt schlagen, teilweise ganz nett anzusehen, im Detail aber das absolute Grauen. Erhebliche Schwächen, die euch an Playstation oder Saturn Zeiten erinnern, begleiten euch während des gesamten Spiels. Schlechter als Hulk kann man ein Spiel auf der Xbox 360 grafisch kaum präsentieren. Wäre die Xbox 360 nicht so laut, würdet ihr fast denken, ihr sitzt vor einer Oldtimer-Konsole. Der Unglaubliche Hulk ist unglaublich schlecht und wurde unglaublich lieblos umgesetzt. Einfacher kann man einen Marvel-Helden nicht verhunzen und wenn SEGA nicht will, dass wir bald mit zerrissenen Kleidern bei ihnen in München auflaufen, dann sollten sie langsam mal anfangen ihre Spiele besseren Qualitätskontrollen durchlaufen zu lassen. Am Ende helfen auch die integrierten Minispiele und die erspielbaren Extras dem grünen Freund nicht mehr aus dem Spielesumpf. Es gibt eventuell nur eine einzige Ausrede die wir hier gelten lassen. Das Spiel musste kurz vor Kinostart fertig gestellt werden und wurde deshalb unfertig auf den Markt geschmissen. Anders können wir uns so eine peinliche Vorstellung nicht erklären. Also, liebe Spielergemeinschaft, investiert lieber ein paar Euro in einen Hulk-Comic als auch nur eine Minute in dieses Spiel, denn es ist fast schon eine Frechheit mit welcher Gleichgültigkeit einer der ältesten und bekanntesten Marvel-Helden umgesetzt wurde. „Der unglaubliche Hulk wurde unglaublich schlecht und erschreckend lieblos umgesetzt!“
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Pro
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Kontra
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Einzelspieler 5.6 |
Mehrspieler offline
5.9 |
Xbox LIVE Mehrspieler
- |
Steuerung und Gameplay
6.8 |
Grafik und Präsentation
4.9 |
Sound, Musik und Special FX
6.2 |
Sprachausgabe
Deutsch |
Bildschirmtexte Deutsch |
Zensur
Nicht notwendig
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Spielzeit ca. in Stunden
+5 |
Geeignet für
Profis und Hardcore Gamer
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Altersfreigabe
Ab 12 Jahren |
Gesamtbewertung5.7Xboxdynasty Award
keine Auszeichnung
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