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Tomb Raider Underworld

Autor
Alexander Carius - Baxxter85
Erstellt am
29.11.08
Streetdate
21.11.2008
Spielgenre
Adventurespiel
Entwickler/Publisher
Crystal Dynamics / EIDOS
Kommentare
8
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Tomb Raider Underworld

Lara Croft ist eine der schillerndsten Ikonen der jüngeren Videospielgeschichte und gleichzeitig ein Urgestein des Action- Adventures. Alles nahm seinen Anfang 1996, als der erste Teil der Serie für die PSX erschien, der erfolgreiche Mix aus Action- und Adventure brachte der brünetten Hautdarstellerin eine große Fanbasis ein. Viele Sequels folgten, die anfänglich noch die Klasse des Originals erreichten, aber schließlich mehr mit abnehmender Qualität von sich Reden machten. Seinen Tiefpunkt erreichte die Serie mit dem Titel „The Angel Of Darkness“, der fast das Ende der Reihe bedeutete, doch glücklicherweise konnte Crystal Dynamics doch noch einmal das Ruder herumreißen und hauchte der Serie mit den Titeln „Legend“ und „Anniversary“ auf der Xbox 360 neues Leben ein. Tomb Raider: Underworld soll diesen Weg weiterführen und durch einige sinnvolle Neuerungen der beste Titel der Reihe werden, ob er das letztlich auch geworden ist, erfahrt ihr in unserem Testartikel.
Croft Manor in Flammen
Gleich zu Beginn wird echten Lara Croft Fans das Herz bluten, denn Croft Manor steht in Flammen, das unaufhaltsame Inferno verschluckt das Heim der Heldin ohne Vorwarnung. Croft Manor hatte euch zuvor durch jedes Tomb Raider Abenteuer begleitet und nun liegt es in Schutt und Asche. In einem herrlich inszenierten Prolog flüchtet ihr mit Lara aus Croft Manor und könnt somit immerhin eure eigene Haut retten. Wieso euer zu Hause in die Luft gesprengt wurde, erfahrt ihr natürlich nicht sofort, denn anschließend setzt eine Rückblende ein. Die Story von Tomb Raider: Underworld weiß durchaus zu gefallen und wird hervorragend durch Zwischensequenzen vorangetrieben. Ihr seid auf der Suche nach der Wahrheit über eure Eltern, aber mehr möchten wir euch an dieser Stelle nicht von der spannenden Geschichte verraten.

Es regnet in Strömen, schwarze Wolken bedecken den Himmel und lassen euch glauben, dass der Ort, an dem ihr euch befindet, noch niemals Sonne gesehen hat. Wasser perlt von eurer Haut ab, eure Kleidung ist komplett durchnässt und hat sich zusammen mit dem Schmutz, um den ihr beim Eindringen in den Tempel nicht herum gekommen seid, vermischt. Eure Kleidung ist steif und unbequem geworden und ihr wärt lieber zu Hause um ein warmes Bad zu nehmen. Doch dafür bleibt keine Zeit, denn ihr müsst das Rätsel um den Tempel lösen, in den ihr gerade mühselig eingedrungen seid, neugierig erkundet ihr die Umgebung und seht nach Wegen, um weiter ins Tempelinnere vorzudringen. Plötzlich lässt ein lautes Knurren euren Blick schlagartig umschweifen, doch von wo kommt es? Eure Augen können nichts in den dunklen Ruinen erkennen, vorsichtig legt ihr die Hände an eure Pistolen und verhaltet euch ganz ruhig. Ein greller Blitz erhellt kurz die Umgebung und ihr könnt im Augenwinkel von rechts Umrisse eines wilden Tieres erkennen. Unauffällig bewegt ihr euch in die andere Richtung, um einer unangenehmen Begegnung vorerst aus dem Weg zu gehen. Doch wie aus heiterem Himmel hört ihr nun von Links schnelle Schritte und lautes Hecheln… ein Tiger greift euch an! Gleichzeitig setzt auch der Tiger zu eurer Rechten zum Angriff an, instinktiv werft ihr euch zu Boden und zieht eure Waffen. Ihr spreizt eure Arme nach beiden Seiten aus, widmet je eine eurer Pistolen einem Feind und schaltet beide gleichzeitig aus.
Neue Freiheiten
In Laras alten Abenteuern hätte euch die eben geschilderte Situation große Probleme bereitet, doch in ihrem neusten Streich, kann sie damit spielend umgehen. Denn eine der großen Neuerungen ist es, dass ihr nun eure Waffen getrennt voneinander einsetzen und euch somit mehreren Zielen gleichzeitig widmen könnt. Als logische Konsequenz müsst ihr dabei jedoch in Kauf nehmen, dass eine Waffe weniger Schaden anrichtet als zwei, die auf dasselbe Ziel gerichtet sind. Sollte euch ein Gegner beim Klettern stören, so ist auch dies nun kein Problem mehr, denn den Störenfried könnt ihr nun locker flockig beseitigen, während ihr an der Wand hängt.  Aber nicht nur mit ihren Pistolen, geht Lara nun wesentlich besser um, auch ohne Waffen weiß sie sich nun zu helfen. Denn neuerdings verfügt Lara auch über Nahkampfattacken und kann sich somit in heiklen Situationen auch ordentlich zutreten.

Zusätzlich greift sie nun auf diverse Gegenstände zurück, die über die ganze Welt verteilt sind. So kann sie zum Beispiel Gegner mit einem Holzstab bearbeiten oder Dinge auf sie werfen. Die neue Gegenstandsmechanik wirkt sich aber auch auf das Gameplay außerhalb des Kampfes aus, gerade dort kommt es sogar besonders zum Tragen. Es gibt nun Löcher in Wänden, herumliegende Stangen sowie welche, die ihr aus ihrer ursprünglichen Position entfernen könnt. All diese Dinge könnt ihr nun zum Klettern nutzen, was dem Spiel deutlich mehr Glaubhaftigkeit und Abwechslung verleiht, da die Umgebung nicht mehr so konstruiert wirkt. So könnt ihr euch beispielsweise eine eigene Leiter bauen und seid nicht mehr auf irgendwelche Kanten oder Vorsprünge angewiesen. Dadurch werden die Level freier erkundbar und ihr verbringt noch mehr Zeit damit Wege zu suchen. Oftmals gibt es mehrere Möglichkeiten, euer Ziel zu erreichen und euch bleibt die Entscheidung überlassen, welchen Weg ihr wählt. Euer Haken ist ebenfalls verbessert worden, er löst sich nun nicht mehr, wenn ihr gegen etwas stoßt, sondern reagiert physikalisch korrekt. Dies gestaltet manche Passagen, in denen ihr den Haken zum Schwingen nutzen müsst, wesentlich einfacher als bei den Vorgängern. Weiterhin kann das Seil des Hakens nun endlich was ein Seil können muss: Es lässt sich biegen. So könnt ihr es beispielsweise nun auch um eine Ecke herum spannen.
Eine ebenso sehr erfreuliche Änderung sind die Actionsequenzen, die endlich die Quick-Time-Events ablösen. Ihr müsst nun also nicht mehr im richtigen Moment stupide Knöpfchen drücken oder euch im Trial & Error Verfahren durchkämpfen, da die Tasteeinblendungen oft nur sehr kurz waren. Stattdessen läuft nun alles in Zeitlupe ab und ihr müsst selbst herausfinden wie ihr die Situation meistert und könnt dabei Lara komplett selbst steuern. In diesen Situationen steht euch ihr gesamtes Repertoire zur Verfügung, was auch hier unter Umständen verschiedene Lösungen ermöglicht. Zwar kann auch diese Art von Sequenz schnell für Frust sorgen und zu Trial & Error Versuchen führen, aber immerhin wird etwas Neues geboten und ihr habt eher das Gefühl euer Schicksal in der eigenen Hand zu halten. So hält sich der Frust also in Grenzen, wozu auch das tolle Speichersystem beiträgt, das praktisch vor jeder wichtigen Situation selbstständig speichert. Dadurch entsteht ein angenehmer Spielfluss, der nicht unter mangelnden Speicherpunkten leidet und Fehler verzeiht.
Typisches Gameplay mit neuen Stärken
Trotz der Neuerungen fühlt sich das Gameplay fast identisch zu den beiden Vorgängern an, aber eben nur fast. Irgendwie macht sich das Feintuning doch sehr positiv bemerkbar, das Spiel wirkt ausgereifter und spielt sich flüssiger als jemals zuvor. Man könnte sagen Tomb Raider: Underworld hat sich von beiden Vorgängern die besten Dinge geschnappt, sie miteinander vereint und das Ganze mit einigen ganz neuen Features garniert. Besonders macht sich auch die verbesserte Kollisionsabfrage bemerkbar, die deutlich Frust aus den Kletter- und Sprungpassagen nimmt. Lara macht endlich das, was ihr wollt und ihr fallt nicht mehr ohne eigenes Verschulden in Abgründe. Fallen werdet ihr bestimmt dennoch ab und zu, was wohl in erster Linie daran liegt, dass Wege nicht mehr so offensichtlich sind und auf Hilfe weitestgehend verzichtet wird. Ihr könnt zwar Hilfen einblenden lassen, aber diese sind längst nicht so eindeutig wie beispielsweise in Tomb Raider: Legend. Dies ist in unseren Augen ein positiver Aspekt, denn so seid ihr freier im Spielablauf und müsst selbst Wege entdecken oder bauen. Aber keine Panik, auch nicht so erfahrene Spieler werden sich hier wunderbar zurechtfinden und ans Ziel kommen, sobald die Spielmechanik verinnerlicht ist. Wenn ihr die Augen immer schön offen haltet und nicht einfach drauflos springt, werdet ihr schnell Erfolge sehen.
Nicht ganz so gelungen sind unserer Meinung nach die Kämpfe in Tomb Raider: Underworld. Das Kampfsystem ist doch sehr einfach geraten und wirkt etwas aufgesetzt. Mit LT visiert ihr Gegner an und mit RT ballert ihr drauflos. Dabei läuft der Rest eigentlich automatisch ab und ihr müsst nur noch durch wildes Springen zusehen, dass ihr nicht getroffen werdet. Immerhin gibt es nun den Kopfschuss. Wenn eure Adrenalinanzeige voll ist, könnt ihr mit X den Kopfschuss ausführen. Dabei erscheint das Geschehen in Zeitlupe und ihr müsst dann ausnahmsweise doch mal selbst zielen. Vielleicht wird das simple Kampfsystem aber sogar auch den ein oder anderen von euch freuen, denn so rückt der Rest des Spiels noch mehr in den Vordergrund, was sicherlich auch sein Gutes hat. In diesem Zusammenhang ist es dann auch fast schon selbstverständlich, dass man sich bei der Gegner- KI keine große Mühe gegeben hat.

Gesteuert wird Lara in etwa so, wie ihr es seit Jahren gewohnt seid, was sicherlich spätestens seit Tomb Raider: Legend ein klarer Vorteil ist. Die Zeiten der äußerst gewöhnungsbedürftigen PSX Steuerung sind ja Gott sei dank längst vorbei. Mit dem linken Stick lauft ihr mit Lara umher und mit dem rechten Stick steuert ihr die Kamera. Diese funktioniert meist ganz gut, kann euch an engen Stellen aber teilweise in den Wahnsinn treiben, da ihr dort manchmal nicht viel seht und dann blind springen müsst. Mit X werft ihr euren Haken aus, der nun endlich nahezu perfekt funktioniert und wie bereits zuvor erwähnt vielseitiger einsetzbar ist. Mit Y streift ihr euch kleine Gegner vom Körper, hebt Dinge auf, haltet euch in brenzligen Situationen im letzten Moment fest oder teilt neuerdings auch Tritte aus. Eine große Rolle nimmt in jedem Tomb Raider Spiel das Springen ein, da ihr euch in vielen Geschicklichkeitseinlagen beweisen müsst, springen könnt ihr mit A und mit B duckt und rollt ihr euch. Sprinten könnt ihr mit der LB Taste und mit RB werft ihr eine Granate oder ein anderes Objekt. Sehr  nützlich im Spielverlauf ist das Steuerkreuz, je nach Richtung nutzt ihr damit ein Medipack, eure Lampe oder eure Kamera, außerdem könnt dort auch noch eure Waffe wählen. Belegung und Steuerung sind wirklich tadellos und verdienen ein großes Lob, falls ihr noch keinen Teil auf der Xbox 360 gespielt habt und nur die PSX Steuerung kennt, werdet ihr erstaunt sein, wie gut Lara sich nun steuern lässt.
Technische Meisterleistung
Technisch ist die Serie mit Tomb Raider Underworld endlich in der ersten Liga angekommen nie sah ein Abenteuer von Lara so gut aus, wie diesmal. Beeindruckend sind vor allem die sehr abwechslungsreichen Locations, mal seid ihr in sengender Hitze, dann wieder in Katakomben, Tempeln oder im Jungle. Ihr bereist die halbe Welt und egal wo ihr euch befindet, die Umgebung sieht immer klasse aus. Ruinen sind unglaublich detailliert und es tropft sogar Wasser von den Wänden, das Ganze geht soweit, dass man stellenweise fast von Fotorealismus sprechen kann. Auch Lara wurde wunderbar animiert sie beherrscht viele Bewegungen und sieht dabei sehr real aus. Ihre Kleidung reagiert auf äußere Umstände und wird nass und dreckig, insgesamt ist die Umgebungsgrafik zwar noch schöner, aber dennoch wurde auch hier ein guter Job gemacht. Diese tolle grafische Leistung erzeugt zusammen mit dem stillen aber dennoch hervorragenden Sound eine einzigartige Atmosphäre, die Ihresgleichen sucht. Tomb Raider: Underworld  entführt euch in seine Welt und lässt euch wirklich glauben ihr wärt selbst dort und das trotz der dafür nicht so geeigneten 3rd Person Perspektive. Dazu trägt auch die sehr professionelle deutsche Sprachausgabe seinen Teil bei, an der sich andere Spiele eine ordentliche Scheibe abschneiden können. Abgerundet wird das sinnliche Erlebnis durch einen grandiosen Soundtrack, der entscheidende Szenen wunderbar betont und ihnen dadurch das gewisse Etwas verleiht.
Fazit:
Tomb Raider: Underworld ist meiner Meinung nach der Höhepunkt der gesamten Serie, die Entwickler haben aus alten Fehlern gelernt und liefern dabei ein eindruckvolles Ergebnis ab. Steuerung und Kollisionsabfrage sind nun nahezu perfekt und sorgen für Spielspaß anstatt für Frust (wie wir ihn aus vielen alten Teilen kennen). Technisch hat man endlich den Sprung ins neue Zeitalter geschafft und liefert vor allem referenzverdächtige Umgebungsgrafik und stimmige Soundkulisse  ab, die für eine einzigartige Atmosphäre sorgen.

Auch am Gameplay wurde etwas gefeilt, was dem Titel neuen Schwung verleiht im Vergleich zu den Vorgängern. Lara hat nun neue Fähigkeiten, kann Probleme auf verschiedene Weisen lösen und mehrere Wege gehen. Dennoch werden manche Spieler Tomb Raider: Underworld vorwerfen zu wenig Neues zu bieten, was aber aus meiner Sicht unfair ist. Warum soll man das einzigartige Gameplay verschlimmbessern? Tomb Raider hat sicher seine Fehler und könnte weniger linear sein, aber dann wäre es auch kein Tomb Raider mehr. Lediglich bei der Kameraführung sollte endlich einmal etwas verbessert werden, da dieses Problem schon ewig besteht und sich einfach nichts daran ändert. Das simple Kampfsystem ist nicht das Gelbe vom Ei, aber reicht vollkommen aus, da der Fokus des Spiels sowieso woanders liegt und Kämpfe lediglich eine kleine Abwechslung bringen sollen. Die Spielzeit ist mit 8-10 Stunden nicht sonderlich lang, bewegt sich damit aber durchaus noch im grünen Bereich. Immerhin wurde Tomb Raider: Underworld nicht künstlich in die Länge gezogen und bietet durch die tolle Story über die gesamte Spielzeit gute und spannende Unterhaltung

Tomb Raider: Underworld wird euch in Windeseile in seinen Bann ziehen und euch nicht mehr loslassen, bis ihr das Ende gesehen habt.
Pro
  • Super Grafik
  • Exakte Steuerung
  • Spannende Story
  • Stimmige Soundkulisse
  • Verbessertes Gameplay
  • Mehrere Lösungswege möglich
  • Kreative und abwechslungsreiche Rätsel
  • Einzigartige Atmosphäre
  • Faire Geschicklichkeitseinlagen
  • Einfallsreiches Leveldesign
Kontra
  • Zickige Kamera
  • Schatten- und Kantendarstellung nicht immer optimal
  • Unspektakuläres Kampfsystem
  • Schwache Gegner- KI
Einzelspieler
8.8
Mehrspieler offline
-
Xbox LIVE Mehrspieler
-
Steuerung und Gameplay
9.3
Grafik und Präsentation
9.0
Sound, Musik und Special FX
8.8
Sprachausgabe
Deutsch
Bildschirmtexte
Deutsch
Zensur
Nicht notwendig
Spielzeit ca. in Stunden
+10
Geeignet für
Anfänger bis Profis
Altersfreigabe
Ab 12 Jahren

Gesamtbewertung


8.9



Xboxdynasty Award


Die Wertung ist keine Durchschnittswertung aus den einzelnen Wertungskriterien, sondern eine Gesamtbewertung des Titels.

FlipM0d3 schrieb am 17.01.2009 18:10
FlipM0d3 (Köln) - FamilyIch finde das Spiel auch klasse. Es ist zwar ein bisschen kurz geraten, aber so habe ich mir Lara gewünscht. Finde das Spiel echt super, also falls ihr es günstig bekommt, kauft es.melden
Altair Fire schrieb am 17.01.2009 10:44
Altair Fire (Würzburg) - ProAch neeeeeee. Nicht schon wieder ein Tomb Raider Spiel :-(

Es ist in jedem Spiel immer das selbe: Klettern, Springen, Rätsel Lösen und auf Feinde schiesen. Die sollten sich mal was neues Einfallen lassen finde ich.melden
LKC xSUB ZEROx schrieb am 22.12.2008 16:44
LKC xSUB ZEROx (Vilsbiburg) - ProHab mir das Spiel geholt (als eingeschworener TOMBRAIDER-FAN) und muss echt sagen ich hab immernoch Tränen in den Augen *lach* GEILES SPIEL!!!
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