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Der Herr der Ringe: Die Eroberung

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
15.01.09
Streetdate
15.01.2009
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Pandemic Studios / Electronic Arts
Kommentare
13
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Der Herr der Ringe: Die Eroberung

Gut oder Böse? Ab heute, Donnerstag, den 15. Januar 2009, fällt mit der Veröffentlichung des Action-Titels Der Herr der Ringe: Die Eroberung die ultimative Entscheidung. Sowohl auf der PlayStation 3, Xbox 360, als auch dem PC und Nintendo DS kämpft ihr auf Seiten Saurons oder der berühmten Helden Mittelerdes um die Weltherrschaft. Der Herr der Ringe: Die Eroberung wurde in Zusammenarbeit mit New Line Cinema, Pandemic und The Saul Zaentz Company entwickelt. Ihr werdet in die wichtigsten Momente der epischen Schlachten der Welt von J.R.R. Tolkiens: Der Herr der Ringe versetzt, die ihr schon in den Oscar-gekrönten Filmen lieben gelernt habt. Sobald ihr das Spiel in eure Konsole eingelegt habt und nach einer kurzen Aktualisierung im Titelbildschirm landet, wird euch sofort klar, hier ist das Original am Werk. Allein die Musik lässt Herr der Ringe Fans das Blut in den Adern gefrieren und dasselbe Team, das schon die sehr beliebten Titel Star Wars Battlefront und Star Wars Battlefront II hervorgebracht hat, führt euch in Der Herr der Ringe: Die Eroberung in die Fantasy-Welt von Mittelerde. Dort könnt einzig und allein ihr entscheiden, ob ihr im ewig währenden Kampf um den Einen Ring auf der guten oder der bösen Seite spielen möchtet.

Wie gut oder böse sich das Spiel dabei verhält, erfahrt ihr nun in unserem Bericht über die Eroberung oder Zerstörung Mittelerdes und unserem ausführlichen Testbericht.
Die Geschichte der Eroberung
Alle Fans des Herrn der Ringe wissen von Frodos mutigem Entschluss, den einen Ring in die Schicksalsklüfte zu werfen. Aber was wäre passiert, wenn die Gemeinschaft um Frodo versagt hätte? Was wäre passiert, wenn Sauron den Ring bekommen und die freien Völker Mittelerdes bezwungen hätte? In Der Herr der Ringe: Die Eroberung schlüpft ihr in die Rolle der bekannten Helden, wie Legolas, Gandalf oder Arargorn. Ihr helft zunächst der Gemeinschaft, Helms Klamm zu halten, den Hexenkönig zu besiegen, die Nazgul zurückzuschlagen und die Belagerer von Minas Tirith zu vertreiben. Und wenn sich der dunkle Schatten Mordors auf eure Seele legt, dann schlagt ihr euch auf der finsteren Seite, erhöht den Ruf des Herrschers und bringt ihm den Ring zurück. Vielleicht verbreitet ihr an den Orten, die Sauron einst verloren glaubte, Tod und Zerstörung.
Rettet Mittelerde oder zerstört es
Die Entscheidungsfreiheit war den Entwicklern besonders wichtig. Im Einzelspieler stellt ihr euch zwei epischen Kampagnen. Entweder ihr rettet oder zerstört das Auenland, einen anderen Weg gibt es nicht. Doch zuvor müsst ihr euch in einem Trainingslevel mit der Steuerung und der Kunst des Krieges vertraut machen. Die Kampfklasse der Krieger verfügt über ein Schwert und Wurfäxte. Zu den Spezialfähigkeiten gehören Feuerschlag, Wirbelstreich und Flamme der Raserei. Nach euren ersten Schritten trefft ihr mitten im Kampf auf die ersten Orcs. Ihr zückt euer Schwert und verpasst ihnen mit X einen leichten-, mit Y einen mittleren-, und mit B einen schweren Schlag. Sämtliche Angriffe lassen sich mit Tastenkombinationen zu sogenannten Kombo-Angriffen aneinanderreihen. Darüber hinaus könnt ihr die Flammen der Raserei aktivieren und somit noch kräftigere Schwertangriffe ausführen. Diese Spezialangriffe benötigen aber Energie. Diese Energie erhaltet ihr im Kampf. Nach dem ihr ein paar Orcs niedergemetzelt habt, beginnt der eigentliche Krieg. Damit ihr euch auf dem Schlachtfeld immer gut zu recht findet, befindet sich am rechten oberen Bildschirmrand eine Übersichtskarte. Darüber hinaus werden euch eure verbleibenden Leben angezeigt und im unteren Bereich zeigen Balken euren Gesundeitszustand und euren Energievorrat an. Große eklige gelbe Pfeile zeigen euch den Weg zu eurem nächsten Ziel.

In den Levels müsst ihr bestimmte Kontrollpunkte erobern und einnehmen. Habt ihr dies erfolgreich geschafft, bekommt ihr Verbündete und neue Ressourcen, wie Zauberer, Bogenschützen, Krieger, Reittiere oder Riesen. Auch eure Kämpferklasse könnt ihr hier ändern. Dafür bewegt ihr euch einfach innerhalb des Kontrollpunktes, drückt RB und ändert beispielsweise eure Klasse in einen Bogenschützen.Hier stehen euch dann neue Spezialattacken zur Auswahl. Ihr könnt einen Giftpfeil oder Feuerpfeil abfeuern oder sogar einen kompletten Pfeilhagel auslösen. Leider erweist sich die Handhabung mit Pfeil und Bogen anfangs nicht gut durchdacht. Während ihr mit der rechten Hand eigentlich zielen müsstet, seid ihr mehr damit beschäftigt, die unterschiedlichen Pfeilarten über die Aktionsknöpfe zu aktivieren. Ein Feuerpfeil zu aktivieren und gleichzeitig dabei auf einen neuen Gegner zielen ist schier unmöglich. Ihr müsst also erst euren Pfeil mit Feuer aufladen, einen Moment warten und dann neu zielen. Dieser Feuerschuss muss jetzt sitzen. Mit einem Späher könnt ihr euch unsichtbar machen und Anführer der Orcs aus dem Hinterhalt erledigen. Der Zauberer heilt eure Verbündeten im Kampf und lässt Blitze und Druckwolken auf die Gegnerscharen los.
Isildur rettete Mittelerde
Habt ihr euch mit der Steuerung vertraut gemacht, wird es Zeit euch für den Helden zu entscheiden. Desweiteren müsst ihr euch für die gute oder böse Seite entscheiden. Auf der Seite der Guten schlagt ihr euch mit Isildur gegen den Herrscher Saurons. Des Ringes beraubt, war Saurons Macht besiegt, doch die Kraft des Ringes lebte tausende Jahre weiter. Ihr beginnt eure Mission auf Helms Klamm, bewegt euch dann nach Isengart, um euch durch Osgiliath, Minas Tirith, Pelennor Felder, Minas Morgul und das Schwarze Tor zu kämpfen. Die Truppen von Rohan stellen sich in der Zufluchtsstätte Helms Klamm den Angriffen und den schier unendlichen Truppen Sarumans, ein Zauberer der dunklen Seite. Ihr haltet die Festung, erledigt Fackelträger und zieht euch tief in der Festung zurück. Dank der Opfer vieler mutiger Krieger habt ihr die Schlacht um Hells Klamm gewonnen, aber der Widerstand ist noch lange nicht gebrochen.

In Isengart erledigt ihr den bösen Zauberer Saruman und die Gruben der dunklen Mächte werden bereinigt. Während eures Kampfes ziehen in den Minen Morias neue Gefahren auf. In Moria hatte vor vielen Jahren bereits ein Kampf Geschichte geschrieben, der Kampf zwischen Gandalf und Balrog. In den Tiefen Morias müsst ihr nun, angeführt von dem Zwerg Gimli, Balins Grab verteidigen. Wer die Filme kennt, weiß schon was hier auf ihn zu kommt. Ein haushoher Höhlentroll, der aber im Spiel keine große Herausforderung darstellt. Ihr übernehmt die Kontrolle von Gimli, schleicht euch von hinten an den riesigen Troll, drückt RB und dann noch mal X und schon habt ihr euren ersten Höhlentroll zurück zu Sauron befördert. Nach ein paar weiteren Kämpfen haben die Zwerge ihre Heimat wieder in Besitz genommen. Nun sendet Sauron seine gesamte Armee aus, um die letzten freien Völker für immer in Dunkelheit zu stürzen. In den alten Ruinen Osgiliath soll euch ein weiterer Kampf begegnen. Es ist zu schaffen! Angesicht der wachsenden Orc Horden, ist Hoffnung ein schwacher Trost. Ihr werft euch mit Faramir den Ansturm Saurons Herrscharen entgegen, aber nicht alle Soldaten kämpfen so Heldenhaft. Die Armeen Saurons scheinen zahllos wie die Blätter des Waldes, dennoch schafft ihr es zumindest Frodo zu beschützen.

Ihr bewegt euch auf weiteren legendären Schauplätzen fort und schützt, stürmt oder plündert bestimmte Orte von Mittelerde. Die Areale der verschiedenen Schlachten scheinen riesig und bergen für alle Helden zahlreiche Herausforderungen. Leider läuft der gesamte Spielverlauf extrem linear ab und bietet lediglich monotones Tastengehämmer.
Ödes Gameplay und zahlreiche Frustmomente
In Der Herr der Ringe: Die Eroberung spielt ihr einige der wichtigsten Schlachten des Filmvorbildes nach. Das Spielgeschehen sorgt dabei leider nicht für viel Abwechslung. Weder für das Auge noch im Gameplay wird viel geboten. Es geht ständig darum einen Schlüsselpunkt nach dem anderen zu erobern und die unzähligen Gegnerhorden niederzumetzeln. Blut fließt keines im Spiel, genauso wenig werden Gliedmaßen von den Orcs abgetrennt. Ihr hämmert wie wild auf eure Attackenknöpfe, lasst noch ein paar Spezialmanöver vom Stapel und das war es auch schon. Einzig und allein die verschiedenen Klassen und besondere Schlüsselszenen, die ihr als Held (Gandalf, Frodo, Isildur...) bewerkstelligen könnt, sorgen für etwas Abwechslung. So könnt ihr einen bestimmten Bereich im Kampf mit dem Krieger einnehmen oder aber aus dem Hinterhalt mit Hilfe eines Spähers einen Punkt erobern. Saruman bekämpft ihr mit Gandalf und Sauron mit Isildur. Ansonsten hat das Spiel außer zahlreichen Frustmomenten nicht viel zu bieten.

Richtig frustig wird es, sobald ihr nur noch wenige Leben habt und mit einem erneuten Scheitern die komplette Mission von vorn beginnen müsst. Dabei verliert ihr schon mal das ein oder andere Leben auf derart unkontrollierte Weise, dass euch auf kurz oder lang der Kragen platzen könnte. Beispielsweise bewegt ihr euch auf einem Steg oder einer Brücke fort. Ihr bekommt plötzlich einen Schlag wie aus dem Nichts verpasst, fallt hinunter und schon habt ihr ein Leben weniger auf dem Konto. Oder ihr macht einen dreifach Komboschwertschlag, der euch ebenfalls schnurstracks in den Abgrund befördert. Ihr Beginnt eine Mission, schreitet voran und plötzlich bekommt ihr drei Treffer in den Rücken, ein weiteres Leben futsch. Meistens wartet dann am Ende der Kampagne noch ein harter Gegner auf euch und eure Mission ist zum Scheitern verurteilt. Zwischenspeichern oder ähnliches gibt es nicht, euer Voranschreiten wird lediglich mit neuen Leben belohnt. Diese sind in manchen Bereichen zwar ausreichend vorhanden, im späteren und schwierigeren Spielverlauf kommt es aber dennoch zu häufigen Niederlagen. Danach bleibt euch nichts anderes übrig, als die aktuelle Kampagne noch mal komplett von vorne zu spielen.

Falls ihr etwas flinker mit der Steuerung umgeht, könnt ihr sogar einige Passagen durchkreuzen ohne dabei euer Schwert zu schwingen oder auch nur ein mal den Bogen zu spannen. Ihr lauft geschickt an den Scharen von Gegnern vorbei und erobert ganz einfach den nächsten Kontrollpunkt. Dies klappt zwar nicht immer, aber in unserer Testphase außerordentlich gut. Sobald ihr einen Kontrollpunkt besetzt, läuft auf dem Bildschirm die Zeit herab bis ihr den Stützpunkt erobert habt. Ein weiterer Fehler im Spiel ist hierbei, dass ihr nach dem Ableben im Kampf um diesen Stützpunkt einfach die Zeit herunterlaufen lassen könnt und erst kurz vor Ablauf der Zeit einfach wieder in das Spiel einsteigen könnt. Normalerweise hätten wir damit gerechnet, dass die Uhr stehen bleibt, aber sie läuft eisern weiter.

Eisern weiter laufen auch die schier endlosen Gegnerhorden. Bei der Schlacht von Morgul bekomm ihr nicht nur lange Zähne, sondern echt schon fast eine Sehnscheidentzündung. Versucht erst gar nicht alle Gegner zu vernichten, sondern lauft einfach durch und befreit eure Verbündeten aus ihrem Kerker. Somit spart ihr mehrere Stunden frustrierende Spielzeit.
Präsentation, Grafik und Sound
Die Grafik des Spiels ist nicht berauschend und wenn man es gut mit dem Spiel meint, vielleicht noch als unterer Durchschnitt zu bezeichnen. Das ist aber genau unser größter Kritikpunkt. Kein Herr der Ringe war jemals Durchschnitt, sondern immer außerhalb jeglicher Vorstellungskraft. Jedes Detail, war es noch so klein, war im Filmvorbild durchdacht. Falls man also auch nur irgendwas mit Herr der Ringe zu tun hat, sollte man sich gefälligst anstrengen. Sicher haben die Mannen bei Pandemic und EA Schlachten nach dem Blockbuster-Vorbild geschaffen, aber mehr Grafikpower muss einfach drin sein, vor allem wenn Herr der Ringe drauf steht. Es kann nicht sein, dass eine 50er Komboattacke bei hohem Gegneraufkommen die Grafik in die Knie zwingt und alles anfängt zu stottern.

Das Spiel bietet deutlich zu wenig. Zu wenig Abwechslung, zu wenig Wow-Effekte, zu wenig Gegnerarten, zu wenig Spannung... Dem Spiel fehlt fast alles, um ein würdiges Herr der Ringe Spiel zu sein. Ein bisschen Mühe hat man sich bei der Darstellung der Hauptcharaktere in Form von Gimli, Frodo, Aragorn und wie sie alle heißen gegeben. Das macht den Braten aber auch nicht mehr Fett. Auch hier sind einfach viel zu wenig Polygone unter der Rüstung, zumindest aber lassen sich die Helden sofort erkennen und haben ihre zugeschneiderten Spezialattacken. Falls ihr also ein Herr der Ringe für HD-Xbox-360-Augen erwartet, dann werdet ihr hier bitterböse enttäuscht. Das einzige was hier noch als HD durchgeht, sind die zusammen geschnittenen Zwischensequenzen aus dem Film, mehr aber auch nicht.

Hat Pandemic bei der Grafik also ordentlich geschlampt, dröhnt wenigstens zeitweise aus den Boxen typisches Herr der Ringe Flair. In sämtlichen Menüs und Zwischensequenzen kommen nur original Soundsamples und die echten Synchronstimmen des Filmvorbilds zum Einsatz. Dies ist nicht selbstverständlich und Electronic Arts tat gut daran, sämtliche akustischen Effekte dem Vorbild abzunehmen. Jegliche Veränderungen, und sei es auch nur im kleinsten Detail, hätten die Wahrnehmung verfälscht und das Spiel unglaubwürdig erscheinen lassen. Zum Glück hat EA aber beim Sound alles richtig gemacht und bietet euch eine glanzvolle, effektvolle Darbietung und wundervolle akustische Wahrnehmung. Halt stop, zeitweise und in den Zwischensequenzen haben wir gesagt, was ist mit dem eigentlichen Spiel? Richtig! Die meiste Zeit müsst ihr euch ständig wiederholende Sprüche eures Befehlshabers anhören oder aber nervige Kampfgeräusche ertragen. Die wenigen Kampfschreie der Helden, wie Arargorn, Frodo oder Legolas stammen leider auch nicht aus der Originalkehle des Filmvorbilds. Die von Elrond hingegen schon. Somit wurde auch hier einiges vermurkst. Eure Ohren werden also auch ganz schön beansprucht!
Ihr seid nicht allein, zumindest im Multiplayer
Neben der Einzelspielerkampagne ist es noch erwähnenswert, dass ihr sämtliche Level auch kooperativ zu zweit bezwingen könnt. Dazu klingt ihr euch einfach mit einem zweiten Controller in das Spiel ein oder aber ihr verbindet euch mit Xbox LIVE, erstellt ein Multiplayerspiel und ladet einen Freund zu eurer Spielsitzung ein. Von nun an könnt ihr die gesamte Geschichte zu zweit durchspielen. Wirklich lobenswert! Sehr schön ist auch, dass ihr das Spiel mit bis zu 16 Spielern gleichzeitig gegeneinander spielen könnt. In der Lobby ändert ihr als Host verschiedene Spielparameter, wie die KI-Unterstützung, den Schwierigkeitsgrad, die Spielpunkte und die Regeln der Heldenzuweisungen. Danach geht es dann in Sofort-Action-Schlachten die vorgegeben Punktzahl zu erreichen und das Schlachtfeld als Sieger zu verlassen.

Nach unseren ersten Versuchen haben wir online für ein "Schnelles Ranglisten" Spiel ziemlich lange warten müssen. Als sich dann doch ein paar Spieler versammelt haben, ging es dann in bestimmten Arealen aus dem Einzelspieler darum, wie sollte es anders sein, bestimmte Bereiche zu erobern. Von diesen Arealen, man könnte sie auch Maps nennen, gibt es 13 an der Zahl. Von Helms Klamm über Minas Morgul bis hin zum Schicksalsberg sind alle wichtigen Schauplätze mit von der Partie. Zu den Spielmodi in der Sofortaktion gehören Eroberung, Helden Team Deathmatch, Team Deathmatch und Finde den Ring. Finde den Ring ist eigentlich nichts anderes als Capture the Flag mit einem Ring und das Helden Team Deathmatch wird nur mit Helden gespielt. Eure Statistiken vergleicht ihr anschließend in den weltweiten Bestenlisten.
Fazit
Der Herr der Ringe: Die Eroberung ist eine stümperhafte Umsetzung. Das legendäre und mehrfach ausgezeichnete Vorbild hat auf der ganzen Welt für Furore gesorgt und hat einfach ein besseres Pendant auf einer Videospielkonsole verdient. Lieblos, Ideenlos und ein billiges Nachspielen der Filmschlachten, warum nur? Mit der Power der Xbox 360 wäre so viel mehr möglich gewesen, am Ende bleibt ein unterdurchschnittliches Herr der Ringe Spiel mit einem kooperativem Storymodus und einem minderwertigen Mehrspieler. Die Grafik ist zwar nicht grottenschlecht, enttäuscht dennoch auf der ganzen Linie. Viele Soundsamples und Ansagen der Verbündeten nerven nach kurzer Zeit und lediglich die Zwischensequenzen, einige Helden- und Gegnerarten, sowie Musikstücke im Hintergrund lassen kurz Herr der Ringe Herzen höher schlagen. Ein Vollpreisspiel ist dieser Titel nicht und reicht gerade mal für schnelle Gamerscorepunkte und monotone Tastenakrobatik mit schmerzenden Fingern und Armen an einem Wochenende. Es steht zwar Herr der Ringe auf der Verpackung, hier ist aber lediglich ein öder Abklatsch der sich den Namen zu Gute macht drin. Finger Weg und die Buchreihe lesen!


"Liebloser und unwürdiger Herr der Ringe Abklatsch"

Pro
  • Schöne Zwischensequenzen
  • Viele nachempfundene Schlachtfelder
  • Zahlreiche Helden
  • Der Weg des Bösen
  • Kampagne kann kooperativ gespielt werden
  • 16 Spieler Multiplayer
  • Deutsche Sprachausgabe
Kontra
  • Lieblose Präsentation
  • Schlechte Grafik
  • Ideen- und Anspruchslos
  • Teilweise mieser Sound
  • Zu wenig Abwechslung
  • Häufige Frustmomente
  • Einige Fehler im Spiel
  • Eklige Ruckler bei vielen Komboattacken
  • Nicht alle Heldenstimmen sind Originalstimmen
Einzelspieler
6.1
Mehrspieler offline
6.7
Xbox LIVE Mehrspieler
6.4
Steuerung und Gameplay
7.0
Grafik und Präsentation
6.3
Sound, Musik und Special FX
6.3
Sprachausgabe
Deutsch
Bildschirmtexte
Deutsch
Zensur
Nicht notwendig
Spielzeit ca. in Stunden
+10
Geeignet für
Anfänger bis Profis
Altersfreigabe
Ab 16 Jahren

Gesamtbewertung


6.4



Xboxdynasty Award

keine Auszeichnung


Die Wertung ist keine Durchschnittswertung aus den einzelnen Wertungskriterien, sondern eine Gesamtbewertung des Titels.

DaJoni89 schrieb am 18.02.2009 15:57
DaJoni89 () - --Und ewig lockt das schöne Geld!
Dieses Motto galt wohl auch hier und so haben Pandemic ein schlechtes Herr der Ringe-Pendent zu ihrem Shooter "Star Wars Battlefront" gemacht.
Herr der Ringe bietet doch viel mehr! Schämt euch!melden
MoskitoVier schrieb am 04.02.2009 15:53
MoskitoVier (Berlin) - ProMann hätte soviel draus machen können....Wenn sie noch 1 Jahr Entwicklung, Herz & Liebe zum Detail nicht vergessen hätten, na dann,wär es auch Scheiße geworden.....;-)melden
mcmatze93221 schrieb am 21.01.2009 16:43
mcmatze93221 (München) - Undergrounddas wohl bisher schlechteste herr der ringe spiel schade eigentlich war ja eigentlich eine ganz coole spielideemelden

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