|
Mit And 1 Streetball aus dem Hause Ubisoft hält man ein doch etwas anderes Basketball-Spiel in den Händen, als man es vielleicht von den großen Brüdern der NBA-Reihe gewohnt ist. Kommt es doch nicht auf die perfekte Taktik oder Teamplay ohne Ende an, sondern mehr auf fette Moves und künstlerische Einlagen, um sich ordentlich „in Szene zu setzen“. |
Anders als die Konkurrenz?
In And 1 Streetball kann man nicht nur einfach ein paar schnelle Spiele spielen, oder seinen höchst persönlichen Spieler kreieren (dazu später), nein, man kann in der And 1 Mixtape Tour ganz unten anfangen und sich langsam hocharbeiten, bis zu einem Top-Spieler. So startet man als kleiner Basketballer auf einem Schulhof und versucht sich in das angesagte And 1-Team hinein zu spielen, welches nicht nur gut ist, sondern auch mit einzigartigen Moves glänzt. Wird doch mit Originalen wie „Skip-To-My-Lou“, „AO“ und natürlich auch „The Professor“ gespielt, die man sich entweder als Gegner raussucht oder aber mit Ihnen das Handling trainiert. |
Menü-Struktur
Startet man das Spiel, so muss man sich in dem Menü erstmal ein wenig zu Recht finden, ist doch zum Beispiel das „Hauptspiel“ – nämlich die „And 1 Mixtape Tour“ – tatsächlich im Untermenü der Spielmodi anzutreffen. Neben „Schnelles Spiel“, dem „Spieler Editor“ oder auch den „Optionen“ sind auch der „Move Editor“ und die neue „I BALL-Steuerung“ im Hauptmenü gut angeordnet. Mit den letzteren beiden Punkten sollte man sich jedoch etwas länger befassen, da das Handling der ganzen verschiedenen Moves nicht wirklich einfach ist. Zwar gibt es unter der Option „Spielmodi“ auch ein so genanntes „Tutorial“, in welchem einem die wichtigsten Funktionen beigebracht werden, jedoch ist es meiner Meinung nach nicht ausreichend. Wird einem gesagt: jetzt versuche dreimal einen Spieler zu blocken, so muss man versuchen eben besagten Spieler zu blocken, jedoch ohne dass er auch vorhanden ist. Hier geht es einzig und allein darum, die Tastenkombination zu erlernen, was, ohne Gegenspieler, ein wenig merkwürdig aussieht. Ebenso ist es nicht wirklich hilfreich, wenn man stets den Anweisungen am Anfang folgt, irgendetwas ausprobiert, und vielleicht durch Zufall die Aufgabe meistert, da man nur wild mit den Ministicks gespielt hat. Aber wenn man erstmal ein paar Spiele verliert, verinnerlicht man schon, welche Bewegungen der Sticks welche Moves ausführen.
|