Nun ist der gemeinsame Meisterstreich von EA und Harmonix seit rund einer Woche erhältlich und macht sich sofort daran Guitar Hero vom Musikthron zu stoßen. In dieser Woche war das Spiel nun bei uns im ausgiebigen Langzeit- und Belastungstest, um euch wirklich sagen zu können, ob ein über 200€ teures Paket hält, was es verspricht.
Nachdem sich gerade wegen des hohen Anschaffungspreises einiger Unmut in der Community und in der Presse breitmachte, war es für uns von Xboxdynasty besonders wichtig, die Dauermotivation besser abwägen zu können, um nicht ein vorschnelles Urteil zu fällen. Hält das Spiel nach Tagen noch, was es in den ersten Stunden verspricht? Wie lang dauert es, das Ganze auszupacken und aufzubauen? Wackeln die Drums nach stundenlanger, extremer Bearbeitung? Spielt die Gitarre sich besser als die von Guitar Hero oder sieht sie einfach nur besser aus?
So gab es eine Menge Fragen ausführlich zu beantworten und wer wissen möchte, wie es den Bandmitgliedern und den Solokünstlern der Dynastyband erging, der sollte sich unser eher emotionales Review nicht entgehen lassen. |
Rock n Roll Baby
Es klingelt an unserer Tür und wir wissen genau, welches Bundle uns gerade geliefert wird. Es ist das bisher größte Spielepaket, was wir bisher entgegennehmen durften und das erste freudige Grinsen macht sich in unseren Gesichtern breit. Der große braune Pappkarton kann seinen Inhalt nicht verheimlichen, in grünen Buchstaben können wir bereits jetzt lesen Xbox 360 Rock Band Bundle.
Also her mit der Schere und auf das Teil, der nächste durchgestylte Karton lacht uns an und auch hier brauchen wir nicht sonderlich lange um ihn zu öffnen. Insgesamt sollte man schon 25 Minuten Zeit mitbringen, um alle Kartons, Päckchen, Tütchen auszupacken und die Instrumente aufzubauen. Als Erstes fällt uns das Mikrofon in die Hand und wir sind sofort positiv überrascht, denn es liegt gut und schwer in der Hand und das von Logitech gefertigte Mikro wirkt auf den ersten Blick hochwertig gearbeitet. Weiter geht es, die Gitarre kommt als Nächstes zum Vorschein. Die Fender mit dem schwarz/weißen Korpus ist bis auf den 10cm langen Kopf aus einem Stück und wir nicht wie die GH-Gitarre in der Mitte zusammengesteckt. Leider haben wir hier das erste Manko, wieso bekommen wir bei einem solch teuren Paket keine Wireless Gitarre? Beim Mikro haben wir das noch hingenommen, bei der Gitarre wollen wir allerdings den Xbox 360 gängigen Wireless Standard sehen. |
Und weiter ausgepackt
Insgesamt ist die Gitarre einfach stylischer, die Verarbeitung ist ordentlich, obwohl die Oberfläche etwas an Perfektion vermissen lässt. Die Gesamtoptik samt Schrauben und doppelten Tasten ist aber absolut zufriedenstellend und irgendwie wirkt sie wie eine Trophäe zwischen unseren beiden GH-Gitarren. Als Nächstes kommt zu unserer Überraschung noch ein USB-Hub aus dem Karton. Sinnvollerweise wird dieser mitgeliefert, denn wer 3 Instrumente und ein Mikro anschließen möchte braucht schließlich auch freie Steckplätze. Der Hub braucht allerdings eine externe Stromversorgung, was aber in Anbetracht der zu verlegenden Kabel nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt.
Kommen wir nun zum Herzstück und zum größten aller Pakete, dem Schlagzeug. Im Grunde genommen sind es zunächst 8 Einzelteile. Die Drumpads sind an einem Stück, dazu kommt das Fußpedal, zwei Standfüße und 4 Stangen zum Aufstellen. Man kann getrost die Anleitung links liegen lassen, alles baut sich intuitiv auf und das Lösen aus der Verpackung dauert in der Regel länger als das Aufstellen des Drumkits. Die Drums lassen sich durch zwei schnell Spanner stufenlos von ca. 60 bis 90 cm verstellbar und so könnt ihr getrost erst mal etwas Zeit damit verbringen welches die optimale Höhe für euch ist und wie ihr auch noch gleichzeitig das Fußpedal bedienen sollt.
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