Activision Blizzard: Sony: Eine Xbox Game Pass Dominanz wäre schlecht für die Branche

Microsofts Übernahme von Activision Blizzard würde zu höheren Preisen und schlechteren Deals für Indie-Entwickler führen, meint Sony.

Sony ist der Meinung, dass eine Dominanz von Microsoft mit dem Xbox Game Pass der Gaming-Branche einen erheblichen Schaden zufügen würde und einfach schlecht sei. Demnach würde Microsofts Übernahme von Activision Blizzard zu höheren Preisen und schlechteren Deals für Indie-Entwickler sorgen.

Für die Begründung legte Sony kürzlich eine 22-seitige Erklärung der britischen Wettbewerbsbehörde vor. Hier heißt es unter anderem, dass die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft den Entwicklern auf lange Sicht schaden und die Kunden sogar unter Preiserhöhungen leiden würden.

Sony ist außerdem der Meinung, dass die Untersuchung der Regulierungsbehörde die Übernahme stoppen wird, da sie dem Wettbewerb auf dem Markt schaden würde, wenn sie genehmigt würde.

Sony bezeichnet Call of Duty in der Erklärung als unersetzliches Franchise und ist der Meinung, dass der Besitz des geistigen Eigentums durch Microsoft den Markt gegenüber PlayStation stark aus dem Gleichgewicht bringen würde.

„Microsoft würde unersetzliche Inhalte kontrollieren, die das Engagement der Nutzer fördern“, so Sony in der Erklärung. „Nach der Transaktion würde Microsoft Activision-Inhalte kontrollieren, die auf der PlayStation für [ungenannt] mehr Nutzerinteresse sorgen als alle SIE’s besten First-Party-Titel zusammen.

Sony ist der Meinung, dass aufgrund des Mangels an Call of Duty-Veröffentlichungen auf der PlayStation eine „beträchtliche Anzahl“ von Spielern stattdessen zur Xbox wechseln würde. Und dieser Funke, der den Wettbewerb auf dem Markt senkt, würde Microsoft dazu bringen, die Preise für seine Konsolen, Spiele und sogar PC und Xbox Game Pass zu erhöhen.

„Microsofts Strategie der Marktabschottung würde viele Verbraucher an die Xbox binden, darunter auch bestehende Xbox-Nutzer, die Call of Duty spielen, und solche, die von der PlayStation zu Call of Duty wechseln. Diese eingeschlossenen Nutzer würden als Reaktion auf wettbewerbsfördernde Maßnahmen von SIE mit geringerer Wahrscheinlichkeit wechseln“, so Sony.

„Dies würde SIE effektiv daran hindern, um das Geschäft eines großen Teils der Konsolenspieler zu konkurrieren, was seine Investitionsanreize verringern würde.“

Im Hinblick darauf, wie der Deal den Entwicklern schaden würde, glaubt Sony, dass Microsofts Position als Marktführer dem Unternehmen ein Monopol verschaffen würde, wenn es um Abonnementdienste mit Xbox Game Pass geht, was Microsoft dazu veranlassen könnte, Indie-Entwicklern schlechtere Angebote zu machen.

„Da Microsoft PlayStation/PlayStation Plus ausschließt, würde dies wahrscheinlich zu einem kritischen Vertriebskanal für unabhängige Entwickler werden“, so Sony. „In dieser geschwächten Verhandlungsposition würden unabhängige Entwickler wahrscheinlich schlechtere Konditionen für ihre Inhalte von Microsoft erhalten oder sogar gezwungen sein, im Gegenzug für den Vertrieb Exklusivität zu versprechen, was die Fähigkeit und den Anreiz unabhängiger Entwickler schmälern würde, in hochwertige neue Spiele zu investieren. Dies wiederum würde auch den Verbrauchern noch mehr schaden“.

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