Aliens vs Predator: GC09: Aliens vs Predator für euch begutachtet

Auch Publisher Sega ließ es sich nicht nehmen, sein Schmuckstück Aliens vs. Predator auf der Gamescom in Köln zu präsentieren. Zur Vorführung des Titels haben wir unsern Kollegen Simon aka SiebenProfiler losgeschickt, der unter den…

Auch Publisher Sega ließ es sich nicht nehmen, sein Schmuckstück Aliens vs. Predator auf der Gamescom in Köln zu präsentieren. Zur Vorführung des Titels haben wir unsern Kollegen Simon aka SiebenProfiler losgeschickt, der unter den neidischen Blicken der Kollegen den Shooter in Augenschein nehmen durfte. Während der Live-Vorführung des Spiels wurde Simon ein Missionsabschnitt aus der Kampagne der Menschen, sowie aus der Alien-Kampagne gezeigt.

Die Story…
Für Abwechslung ist reichlich gesorgt, denn es gibt insgesamt drei verschiedene Kampagnen: Ihr dürft als Mensch, Alien und als Predator spielen. Zum Inhalt der Kampagne wollen wir euch nicht zu viel verraten, aber ein paar Hintergrundinformationen wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten. Die Menschen haben in einem Militärkomplex mit Aliens experimentiert, aber das geht natürlich nicht lange gut: Die Aliens befreien sich und beginnen den Kampf. Die Geschichte ist bei allen drei Fraktionen die gleiche, wird aber unter unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet. Insgesamt werdet ihr ungefähr 12 bis 15 Stunden mit dem Singleplayer beschäftigt sein. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Gegner im Singleplayer immer an anderen Orten spawnen. Dadurch bleibt die Kampagne auch bei mehrfachem Durchspielen spannend.

…als Mensch
Ihr spielt einen sogenannten Combat Marine, einen Soldaten mit einer Panzerung und zunächst einem Maschinengewehr. Für den Marine ist die Umgebung stets sehr dunkel und furchteinflößend: Ständig hört ihr Aliengeschrei oder ein Kratzen/Scharren. Dadurch entsteht ein intensives Spielgefühl, dass dem eines Survival Horror Spiels ähnelt.

…als Alien
Das Sichtfeld der Aliens ist an den Seiten leicht unscharf, der Blick ist auf die Mitte, also der Beute, konzentriert. Als Alien sieht man die Umgebung besser als die Marines, da alles heller dargestellt ist. Außerdem sind die ungewöhnlichen Lebensformen beweglicher als die Soldaten: Sie können Wände empor klettern und von Wand zu Wand springen. Damit ihr dabei einen guten Überblick habt, ändert sich das Sichtfeld je nach Situation. Zudem könnt ihr eure Feinde besser erkennen, denn die Marines werden leicht grün umrandet. Dadurch wird ein Angriff und die Orientierung erleichtert. Im Gegensatz zu den Menschen besitzen die Aliens keine Feuerwaffen und müssen sich deshalb aus der Dunkelheit an die Menschen heranschleichen. Mit ihren Klauen, ihrem Schwanz oder einem beherzten Biss töten sie dann ihre Gegner.

Indizierung?
Bei den Angriffen fließt extrem viel Blut und einige Köpf rollen, wodurch eine Indizierung des Titels schon fast vorhersehbar ist. Sollte es zu einer Indizierung kommen ist auf jeden Fall sicher, dass keine Extraversion für den deutschen Markt angefertigt wird. In der gezeigten Mission müsst ihr wehrlose Menschen infizieren, die von Marines bewacht werden. Dazu zerstört ihr zuerst die Lichter, damit die Marines blind sind. Nachdem die Wachen ausgeschaltet sind, schnappt ihr euch einen Menschen und lasst einen Mini-Alien in sein Gesicht springen. Dieser verwandelt den Menschen in ein Alien, das euch dann im Kampf zur Seite steht.


Mensch vs. Mensch
Das Spiel wird auch einen Multiplayer bieten. Bis zu 18 Spieler können sich im Mehrspielermodus gleichzeitig aneinander messen. Dabei könnt ihr wahlweise als Marine, Alien oder Predator spielen. Die Teams, die gebildet werden, können auch aus verschiedenen Rassen bestehen. Für die Menschen gibt es, ähnlich wie bei Left 4 Dead, auch noch einen 4er Koop Modus. Außerdem wird es, wie bei vielen Shootern, ein Rankingsystem geben.

Fazit
Aliens vs. Predator wird einschlagen wie eine Bombe. Die drei verschiedenen Fraktionen spielen sich alle extrem unterschiedlich und sind auch atmosphärisch ganz und gar verschieden. Als Combat-Marine fühlt man sich in einem Survival Horror gefangen, wohingegen man als Alien zum Jäger avanciert. Besonders der Multiplayer-Modus verspricht spannende Kämpfe, aber eine Langzeitmotivation fehlt. Wen schmerzt es da schon, dass das Spiel in Deutschland wohl keine Aussichten auf eine Jugendfreigabe erhalten dürfte?

Außerdem haben wir in unserer Galerie fünf frische Gamescom-Screenshots für euch.

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