In einem ausführlichen Video blickt Mark Darrah, ehemaliger Executive Producer von Anthem, auf die turbulente Entstehung des Spiels zurück und schildert, wie stark das Projekt die Menschen hinter den Kulissen geprägt hat. Der langjährige BioWare Entwickler, der zuvor auch an Dragon Age 2 und Dragon Age Inquisition beteiligt war, spricht davon, dass Anthem für viele Beteiligte langfristige Folgen hatte.
Darrah erklärt, dass das Spiel nicht nur Karrieren beeinträchtigt habe, sondern auch die mentale Gesundheit zahlreicher Entwickler belastete.
Er beschreibt, dass selbst BioWare bis heute Schwierigkeiten habe, sich vollständig von dieser Phase zu lösen. Für ihn persönlich sei unklar, ob er sich jemals vollständig von Anthem erholt habe, und er vermutet, dass es vielen anderen ähnlich gehe.
Die Probleme, die das Studio in den Jahren danach erlebte, sieht er teilweise in dieser Zeit verwurzelt, auch wenn Anthem nicht allein dafür verantwortlich sei.
Während Darrah über die internen Auswirkungen von Anthem spricht, verabschiedeten sich Spieler in dieser Woche endgültig von Anthem.
Die Abschaltung der Server war bereits im Juli 2025 angekündigt worden, und viele Fans nutzten die letzten Stunden, um die Welt des Spiels noch einmal zu besuchen. In sozialen Medien erinnerten sie an das große Potenzial des Titels, das trotz seiner Schwierigkeiten immer wieder hervorgehoben wurde. Besonders das Fluggefühl galt für viele als herausragendes Element.
Mit dem endgültigen Ende des Spiels bleibt Anthem als Projekt zurück, das sowohl kreative Ambitionen als auch enorme Herausforderungen vereinte und dessen Nachwirkungen für Entwickler und Community noch lange spürbar bleiben.
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Leider nicht das Spiel geworden was sich viele gewünscht hatten. Schade das es endgültig weg ist aber andereseits hätte ich es auch die nächsten 20 Jahre nimma angefasst. bye bye
Nur zwei Buchstaben erklären alles:
EA…
Was hat Early Access damit zu tun? 😁
😂
Nun, es gibt mehrere Versionen der Geschichte – auf der einen ein Publisher der „die armen Entwickler versklavt“ und die Entwicklungszeit der Spiele unterschätzt hat.
… und eine in der ein Team endlich mal etwas anderes machen wollte, allerdings bei einem anderen Projekt – Dragon Age – schon extrem viel Zeit und Geld verbrannt hat und dementsprechend dem Publisher alles mögliche versprochen hat.
Ich denke es liegt irgendwo dazwischen.
Schuster bleib bei deinen Leisten. Da fällt mir der gestrige Artikel zu EA ein. @holymoly könnte es nicht besser beschreiben.
Ich war sehr enttäuscht von dem Spiel.
Habe das Spiel nie gespielt und nachholen ist ja auch nicht mehr
Wenigstens haben sie das Spiel noch veröffentlicht, gibt genügend im Voraus eingestellte Spiele.
Das Spiel fand ich richtig gut und habe es damals gerne und lange gespielt.
Leider ist es nicht so bei den Spielern angekommen und daher blieben dann auch die versprochenen Updates aus.
Hat mir als Solo Spieler auch ziemlich gut gefallen. Der Hate war meines Erachtens stark übertrieben bzw. von Leuten gestreut, die das Game nie wirklich gezockt haben.
Der Erfolgsdruck bei AAA Spielen ist schon enorm. Da brauchen wir uns gar nicht beschweren, wenn dann nichts neues von den großen Studios riskiert wird.
Fehlende Transparenz und mangelhafte teamübergreifende Kommunikation verstärkten die Orientierungslosigkeit während der Entwicklung.
Das Entwicklungs-Chaos hat er ja mit zu verantworten. Einfach mal selbstkritisch sein und die Fehler benennen.
Typisch Manager *piep*
Mir hat das Spiel eigentlich sehr gut gefallen…Gameplay und Grafik war super…
mMn war das Problem, dass das Endgame mehr als schlecht war…hatte man die Kampagne durch, wurde es uninteressant, zu spielen und zu grinden