Apple vollzieht einen bedeutenden Führungswechsel: Tim Cook wird als CEO zurücktreten und die Rolle an John Ternus übergeben, der derzeit als Senior Vice President of Hardware Engineering tätig ist.
Der Wechsel ist offiziell für den 1. September 2026 angesetzt. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt Ternus die Position des Chief Executive Officer und wird zudem in den Verwaltungsrat von Apple berufen. Tim Cook bleibt zunächst im Unternehmen und wechselt in die Rolle des Executive Chairman, wo er weiterhin beratend tätig sein und unter anderem politische Kontakte pflegen wird.
Parallel zur Ankündigung wurde auch eine weitere personelle Veränderung bekannt gegeben: Johny Srouji, bisher Senior Vice President of Hardware Technologies, übernimmt künftig die Rolle des Chief Hardware Officer. In dieser Funktion verantwortet er erweitert die Hardware-Entwicklung und führt zusätzlich die Hardware-Technologie-Organisation, die zuvor unter der Leitung von Ternus stand.
Tim Cook blickt auf eine lange Amtszeit zurück. Seit seinem Einstieg bei Apple im Jahr 1998 und seiner Übernahme der CEO-Rolle im Jahr 2011 nach Steve Jobs hat er die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt.
Unter Cooks Führung wurden Produkte wie die Apple Watch, AirPods, Apple Vision Pro, iCloud und Apple Pay eingeführt. Gleichzeitig wuchs das Dienstleistungsgeschäft des Unternehmens laut Apple auf über 100 Milliarden US-Dollar.
Cook bleibt während der Übergangsphase bis zum Sommer weiterhin aktiv im Amt, um einen reibungslosen Wechsel zu gewährleisten.
John Ternus ist seit 2001 Teil von Apple und begann seine Karriere im Produktdesign-Team. 2013 wurde er Vice President of Hardware Engineering und 2021 in die Führungsebene als Senior Vice President berufen. Laut Apple war er unter anderem an der Entwicklung von iPad, AirPods sowie mehreren Generationen von iPhone, Mac und Apple Watch beteiligt.
In seinen offiziellen Statements betonte Tim Cook, dass es die größte Ehre seines Lebens gewesen sei, Apple zu führen. Er hob Ternus als visionären Ingenieur mit starken Führungsqualitäten hervor und zeigte sich überzeugt von dessen Eignung für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens.
Auch John Ternus äußerte sich zur neuen Rolle und sprach von großer Dankbarkeit sowie Optimismus für die kommenden Jahre. Er betonte seine langjährige Verbindung zu Apple, seine Zusammenarbeit mit Steve Jobs sowie seine Zeit unter Tim Cook als prägende Erfahrungen. Gleichzeitig kündigte er an, Apple weiterhin mit klarer Vision und den bisherigen Unternehmenswerten zu führen.
Zusätzlich wurden interne Managementanpassungen bestätigt. Tom Marieb übernimmt künftig die Leitung der Hardware Engineering Organisation und berichtet direkt an Johny Srouji. Seine Aufgabe wird es sein, die zukünftige Produkt-Roadmap des Unternehmens umzusetzen.
Bereits im Vorfeld hatten mehrere Berichte darauf hingedeutet, dass ein Führungswechsel bei Apple bevorstehen könnte. John Ternus galt dabei seit Monaten als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten für die Nachfolge von Tim Cook.
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Apple war früher mit Steve Jobs ein großes Ding. Das lag aber vor allem auch an seiner Ausstrahlung. Selbst als er gestorben ist, wurden seine letzten drei Worte „Oh wow. Oh wow. Oh wow.“ legendär.
Apple ist gerade eher ein Produkt für die kreative Industrie. Auch für Musiklehrer. Einfach, weil dort die Produkte für entwickelt werden. Ansonsten ist es für mich einfach ein sehr teures Produkt, bei dem man den angebissenen Apfel bezahlt.
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Von Apple war ich immer nur Fan vom iPod. Und ganz ehrlich? Ich würde mir so einen zurück wünschen. Einfach ein Musikgerät ohne Streaming und dadurch weniger Strahlung für die Hose? Ein Traum. Aber das wird nicht mehr kommen. Selbst Sony produziert die nicht mehr.
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Da hat man sich CDs noch mit 96 Kbit abgespeichert, um mehr auf einen MP3-Spieler zu bekommen. Das ist schon krass, was für uns damals ein hoher Anspruch war. Heute muss es dann schon fast ein Tidal-Abo sein, um mit bester Qualität zu streamen und die besten Kopfhörer, die diese Qualität dann auch abspielen können.
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Die Frage ist natürlich auch immer, wo wir herkommen. Wir hatten Röhrenfernseher und Kasetten, die wir aus dem Radio aufgenommen haben. Dann kam der Discman und ich bin immer mit 10 CDs im Schulranzen rumgelaufen, um die während der Busfahrt zu wechseln.
Die Welt erscheint mir heute schon deutlich einfacher. Aber es ist auch kein Wunder, dass viele Menschen damit überfordert sind.
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Technisch stimme ich definitiv zu. Allerdings haben wir auch viele Sachen aussterben gesehen, die wir früher geliebt haben. Die Innenstädte wären so eine Sache. Ein sicheres Sozialsystem und auch eine recht konfliktfreie Welt. Freie Wahl im Supermarkt bei den Waren mit großer Qualität. Heute gibt es immer mehr Mittelmaß im Regal.
Wir hatten zwischen 1990 und 2012 eine ziemlich sorgenfreie und glückliche Zeit gehabt. Zudem haben wir ja sehr viel Wohlstand dazu gewonnen. Alleine dass wir für so wenig Geld alle möglichen Lieder und Filme streamen können, war früher nur sehr reichen Menschen vorbehalten. Und auch die Medizin macht immer mehr Fortschritte.
Ob wir aber die glückliche Generation sind, wird die Zukunft zeigen. Das wird vor allem auch davon abhängen, wie es mit unseren sozialen Sicherungssystemen weiter laufen wird und dem Wirtschaftsstandort sowie der politischen Lage. Da sehe ich gerade noch nicht so eine gute Zeit vor uns.
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