Ein neuer Leak sorgt derzeit für intensive Diskussionen rund um die wirtschaftliche Dimension der modernen Assassin’s Creed Rollenspiele.
Interne Zahlen, die angeblich aus dem Umfeld von Ubisoft stammen, sollen belegen, dass Assassin’s Creed Odyssey und Assassin’s Creed Valhalla zusammen mehr als 200 Millionen Euro allein durch Mikrotransaktionen erwirtschaftet haben.
Die Daten geben einen ungewöhnlich klaren Einblick in die Struktur dieser Einnahmen und zeigen, welche Inhalte besonders stark nachgefragt wurden.
Für Assassin’s Creed Odyssey werden rund 94 Millionen Euro genannt. Ein erheblicher Teil entfällt auf Time Savers, die Spielern schnelleren Fortschritt ermöglichen sollen.
Auch Boosters, Crafting Materialien, Karten und zusätzliche Drachmae tragen spürbar zum Gesamtumsatz bei. Parallel dazu spielt kosmetischer Content eine große Rolle. Laut Leak stammen 47 Millionen Euro aus Ausrüstungs- und Outfitpaketen, die innerhalb eines Jahres in rund zwanzig Sets veröffentlicht wurden.
Noch höher fallen die angeblichen Einnahmen bei Assassin’s Creed Valhalla aus. Das Wikingerabenteuer soll insgesamt 112 Millionen Euro umgesetzt haben. Die Verteilung ähnelt der Struktur von Odyssey, allerdings mit deutlichen Verschiebungen. Time Savers und Boosters bleiben relevante Posten, während Crafting Materialien und Karten erneut stabile Nachfrage zeigen. Besonders auffällig ist der kosmetische Bereich. Mit 77 Millionen Euro bildet er den größten Anteil und basiert auf fast fünfzig veröffentlichten Paketen über zwei Jahre hinweg.
Assassin’s Creed Mikrotransaktions‑Umsätze laut Leak
Assassin’s Creed Odyssey – 94 Millionen Euro
- Time Savers: 47 M€
- Boosters: 11 M€
- Crafting Materialien: 18 M€
- Karten: 6 M€
- Drachmae (Währungsboosts): 11 M€
- Gear und Cosmetics: 47 M€
- Veröffentlicht: 20 Packs innerhalb eines Jahres
Assassin’s Creed Valhalla – 112 Millionen Euro
- Time Savers: 35 M€
- Boosters: 7 M€
- Crafting Materialien: 18 M€
- Karten: 6 M€
- Silber (Währungsboosts): 4 M€
- Gear und Cosmetics: 77 M€
- Veröffentlicht: 48 Packs innerhalb von zwei Jahren
Die Zahlen zeichnen ein Bild davon, wie stark die Rollenspielausrichtung der Reihe mit langfristigen Monetarisierungsmodellen verknüpft wurde. Beide Titel setzen auf umfangreiche Open Worlds, lange Progressionssysteme und stetige Contentupdates, was die Nachfrage nach optionalen Zusatzinhalten offenbar über Jahre hinweg hochgehalten hat.
Sollten sich die Daten als korrekt erweisen, unterstreichen sie die enorme wirtschaftliche Bedeutung der RPG‑Ära von Assassin’s Creed und erklären, warum Ubisoft dieses Modell über mehrere Ableger hinweg fortgeführt hat.
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Wer’s brauch 🤷♂️ aber schon beachtlich was das für Summen generiert, da ist es ein Stück weit nachvollziehbar das sowas eingebaut wird.
Ich hab mir noch nie sowas gekauft bin dafür zu geizig. 😅 Cosmetics finde ich sinnfrei weil es mir egal ist wie mein Char aussieht und irgendwelche Booster kommt mir vor wie cheaten, ich brauch die Herausforderung.🫡
Bei Division 2 war ich auch Opfer und das ×2.
Einmal Xbox und Ps5 😂
82 Millionen damit man sich Zeit sparen kann? Weils anscheinend so wichtig ist das man ein Spiel so schnell wie möglich durchspielt. Da bezahlt man zig Euros für ein Spiel um es dann möglichst schnell zu beenden und es nie wieder anzurühren. Werd ich nie verstehen, hab in Odyssey alleine 700 Stunden Spielzeit und jede Sekunde genossen. Ja man kann Spiele nämlich auch länger spielen und muss die nicht an nem Wochenende durchsuchten.
Bei Odyssey war die Welt noch sehr schön gemacht, Griechenland ist bisher mein Favorit, aber das Spiel hätten sie einfach weniger überladen können, sehr viel sinnloses Zeug wurde eingefügt, um die Spieler zu drängen sich Boosts zu kaufen, darunter hat die Spielerfahrung langfristig gelitten.
Und dann wird immer diskutiert die Preise anzuheben für neue Games 😀
Warum? Ich frage mich welche Zielgruppe da immer und immer wieder anspringt? Da kann man ja fast verstehen das die Entwickler weiter drauf bauen… leicht verdientes Geld.
Und was hat’s gebracht? Der Aktienkurs zeigt was passiert wenn man nicht auf seine Kunden hört.