Assassin’s Creed Valhalla: Experte analysiert nordische Mythologie in Dawn of Ragnarok

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Image: Ubisoft

Assassin’s Creed Valhalla: Neue Analyse erklärt Odin, Thor und die nordische Mythologie in Dawn of Ragnarok.

Die Erweiterung Dawn of Ragnarok für Assassin’s Creed Valhalla steht im Fokus einer neuen Expertenanalyse, in der die Darstellung nordischer Mythologie im Spiel detailliert untersucht wird.

Im Video nimmt der Mythenforscher Dr. Jackson Crawford die filmischen Zwischensequenzen des DLCs unter die Lupe und erklärt, wie Ubisoft klassische Figuren der nordischen Mythologie in die Spielwelt integriert hat. Dabei geht es unter anderem um Odin (Havi), Frigg, Thor, Hel sowie verschiedene mythische Wesen wie Zwerge, Elfen und die Muspels.

Besonders im Mittelpunkt steht die Frage, wie nah die Darstellung an den ursprünglichen Überlieferungen der altnordischen Mythologie ist. Crawford beleuchtet Unterschiede zwischen historischen Quellen und der kreativen Interpretation des Spiels und erklärt, welche Elemente auf echten Mythen basieren und welche frei interpretiert wurden.

Auch Themen wie Runenmagie, die Rolle Odins, die Welten Muspelheim und Niflheim sowie die Darstellung von Figuren wie Surtr und Sinmara werden ausführlich eingeordnet. Zusätzlich wird der Tod zentraler Figuren wie Baldur sowie die Bedeutung von Hel und den nordischen Jenseitsvorstellungen thematisiert.

Die Analyse bietet damit einen tiefen Einblick in die mythologischen Grundlagen, die Assassin’s Creed Valhalla: Dawn of Ragnarok prägen, und zeigt, wie eng Spielwelt und nordische Sagenwelt miteinander verwoben sind.

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14 Kommentare Added

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  1. Katanameister 509000 XP Xboxdynasty MVP Silber | 13.06.2026 - 17:22 Uhr

    AC Valhalla hat mir überhaupt nicht gefallen, dementsprechend habe ich den Dlc gar nicht gezockt, werde das Video trotzdem mal bei Gelegenheit ansehen.

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    • Eisbaer2405 64135 XP Romper Stomper | 13.06.2026 - 19:16 Uhr
      Antwort auf Katanameister

      Das Hauptspiel fand ich super, den DLC allerdings nicht. Ich hatte eine weibliche Wikingerin aufgebaut und wollte keinen Mann weiter spielen.
      Diese History Sendungen sind allerdings bis jetzt alle super, am Besten fand ich den Origins Teil mit der Archäologin, man sieht dann halt wie fantastisch die Creed Spiele tatsächlich recherchiert wurden und das die Spiele sogar in den Unis genutzt werden um sich einen Eindruck der damaligen Zeit zu verschaffen.
      Persönlich fand ich das schon immer super, ich habe die Orte alle selbst besucht, bis auf Valhalla (hier nur Londona). Und insbesondere Unity, und Teil 2 und Spinoff stechen da besonders hervor. In Unity hab ich mich aufgrund des Spiel sofort in Paris zurechtgefunden und viele Geschäfte, Häuser etc. gibt es noch.

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  2. ShellingFord135 23155 XP Nasenbohrer Level 2 | 13.06.2026 - 18:09 Uhr

    Mir hat Valhalla sehr gut gefallen, von den infuriösen Mastery Challenges mal abgesehen. Tolle Grafik, gute Story und interessante Charaktere.
    Zur Story muss man aber dazusagen, dass sie hier sehr verzerrt wiedergegeben wird von der Erzählweise her, d.h. das viele Dinge im Verlauf der Hauptstory ausgespart wurden, die leider für das Verständnis notwendig sind weil dies in einem DLC erörtert bzw gespielt wird und dann steht man in der Hauptstory auf einmal auf dem Schlauch und versteht nicht, warum was passiert???
    Davon abgesehen hat mir das Spiel aber enorm gut gefallen. Von einer akkuraten Repräsentation der nordischen Mythologie würde ich jetzt aber nicht unbedingt ausgehen 😅 Ubisoft hat sich bestimmt die ein oder andere erzählerische Freiheit genommen. Gestört hat’s mich nicht weils nicht ins Auge springt und stört, im Gegensatz zu AC Shadows wo der schwarze Charakter schlicht fehl am Platze ist. Ich will hier als Demokrat weiß Gott keine rassistische Tendenzen befeuern aber ein Farbiger hätte im damaligen reklusiven Japan niemals den adligen Stand eines Samurai erhalten. Das stört einfach dermaßen weil man weiß, dass es deplaziert ist, dass es einfach die Immersion bricht und den Spielspaß hindert.

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    • David Wooderson 372501 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 13.06.2026 - 22:45 Uhr
      Antwort auf ShellingFord135

      Bist du da ein Geschichtswissenschaftler? 😉
      Weil ob er ein Samurai war oder nicht ist bis heute unter Fachläuten umstritten.
      Aber dieses Thema wurde hier schon lange durchgekaut und ist eigentlich schon durch.

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      • ShellingFord135 23155 XP Nasenbohrer Level 2 | 14.06.2026 - 10:04 Uhr
        Antwort auf David Wooderson

        Nein, das gebe ich gerne ehrlich zu, dass bin ich nicht, da hab ich keine tiefergehenden Kenntnisse. Das ist schlicht meine Laienmeinung zum Spiel. Ich kann da absolut keinen Anspruch auf Richtigkeit oder geschichtliche Akkuratesse geben. Ein schwarzer Samurai fällt da für mich schlicht aus dem Rahmen, das ist enorm verstörend und bricht die Immersion. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung, darf gerne jeder anders bewerten.

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        • David Wooderson 372501 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 14.06.2026 - 12:10 Uhr
          Antwort auf ShellingFord135

          Ja eigene Meinung ist ja OK aber so wie du es geschrieben hast klingt das eher nach einem wissenschaftlichen Fakt.

          Yasuke war ein historischer Gefolgsmann und Waffenträger des berühmten Kriegsherrn Oda Nobunaga. Ob er jedoch ein offizieller Samurai mit einem entsprechenden militärischen Rang war, wird von Historikern diskutiert. Er erhielt ein eigenes Schwert und ein Stipendium, genoss hohes Ansehen und kämpfte an der Seite seines Herrn.

          Für eine Einordnung der historischen Fakten gegenüber der modernen Popkultur-Darstellung:
          Ankunft in Japan: Er kam 1579 als Begleiter eines italienischen Jesuitenmissionars nach Japan und stammte vermutlich aus der Region des heutigen Mosambik.
          Dienst bei Nobunaga: Der mächtige Daimyō Oda Nobunaga war fasziniert von Yasukes Körpergröße (er galt als sehr groß) und seiner Stärke. Yasuke wurde in sein Gefolge aufgenommen und erhielt den Namen Yasuke.

          Historischer Status: Er trug Waffen und begleitete Nobunaga. Obwohl er viele Privilegien eines Samurai genoss (wie ein eigenes Schwert und ein Einkommen), ist unklar, ob er jemals formell zum Samurai ernannt wurde oder primär ein geschätzter Leibwächter war.

          Dazu muss man auch wissen das diese superstrenge Abgrenzung, also ob jemand wirklich ein Samurai war nicht, erst in der heutigen Zeit vorgenommen wird. Damals war man da nicht ganz so streng und traditionell wie in der heutigen Zeit.

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          • Eisbaer2405 64135 XP Romper Stomper | 14.06.2026 - 14:49 Uhr
            Antwort auf David Wooderson

            Er hatte zumindest wahrscheinlich alle Rechte eines Samurai (es gibt halt nur ein Bild und ein kleines dünnes Heft in dem er eine Randnotiz erhält), wahrscheinlich war sein Status ähnlich von dem des Engländers William Adams oder die der koreanischen Samurai vor und nach ihm, die auch eher einen Samurai-Status hatten als richtige Samurai zu sein, Samurai waren meist nur Japaner. D.h. sie hatten Einkommen, Häuser mit Dienerschaft, durften ein Schwert tragen auch wenn kein Krieg war, hattem soziales Ansehen und eine relativ hohe Stellung die ihnen gewisse Rechte gab. Samurai gab dabei nicht wirklich als Rang, das ist ziemlich wichtig, weil Samurai nur angehöriger der Kriegerkaste bedeutet, das kann jeder sein, spricg selbst der niedrigste Fußsoldat konnte ein Samurai sein, indem Sinne war Yasuke einer. Echte Samurai wie wir sie heute unterscheiden haben gegenüber denen mit Samuraistatus jedoch oft etwas höheren Status, weil der Titel vererbt werden konnte, sie dadurch schon länger im Dienst waren (die Familie) und größere Lehen bzw. Länder und auch mehr Untertanen hatten, ähnlich den Fürsten/Grafen bei uns. All dies konnte Yasuke gar nicht haben, da er gerade erst angekommen ist und für einen Ausländer es wahrscheinlich wie heute auch äußerst schwer war in Japan integriert zu werden, man bleibt immer Ausländer. Ein Lehen wird einem gegeben und ein Samurai bekam dies nach/während seinen geleisteten Diensten, nicht davor und auch nicht automatisch, sprich es gab auch japanische Samurai ohne Lehen und Gefolge, manche hatten auch gar keine anderen Rechte als Yasuke und manche waren sogar „nur“ städische Beamte.

            Im Spiel ist er auch kein Samurai, man bedendet erst das Samurai Training da ist Nobunaga schon Tod und das Spiel schon halb vorbei. Auch ernennt er sich dann selbst zum Samurai da er ja keinen Herrn mehr hat. Yasuke ist im Spiel eher ein Ronin, bzw. Ehrenvoller Draufhaumann bzw. Naoe könnte seine neuer Meisterin sein, aber sie hat eigentlich auch kein Lehen und kann definitiv kein Samurai werden oder sein, aber sie verwaltet ein schönes Anwesen.
            So gesehen hält sich das Spiel schon an die geschichtliche Vorlage.
            Ich finde er passt sogar sehr gut ins Spiel. Ein japanischer Samurai hätte durchaus seine Probleme mit einer Iganerin gehabt, erstmal weil sie weiblich war und so gar nicht dem sozialen Standart einer Frau von damals entspricht und auch weil die Ninja eher Söldner, Guns-for-hire und Mörder waren, komplett das Gegenteil von den Werten eines Samurai. Ein echter Samurai hätte sich wahrscheinlich nicht mit einer Ninja verbündet sondern eher diese getötet. Die Ninja waren die unterste aller sozialen Stellungen im alten Japan, auch weil praktisch jeder ein Ninja sein konnte.

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          • ShellingFord135 23155 XP Nasenbohrer Level 2 | 15.06.2026 - 10:56 Uhr
            Antwort auf David Wooderson

            Nein, nein, ich wollte hier wirklich nur meine Einschätzung wiedergeben, das liegt wohl an der eigenart der textkommunikation, wenn man das gegenüber nicht sieht und sprechen hört, geht durchaus einiges an kontext verloren. Das war nichts weiter als meine Spekulation.

            Da hast du dir aber sehr viel Mühe gegeben mit der Erklärung. Das war unheimlich interessant zu lessen und zu lernen. Ich bedanke micb recht herzlich bei dir. Super toll gemacht❤️🙏🏻

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            • David Wooderson 372501 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 15.06.2026 - 11:44 Uhr
              Antwort auf ShellingFord135

              Yo beim im kommunizieren über Text sagt man geht fast die Hälfte des Inhaltlichen Kontext verloren. (Mimik, Gestik und Stimmlage)
              Das merkt man sehr oft im Altag wie man dann schön aneinander vorbeiredet.

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    • Thagor90 26680 XP Nasenbohrer Level 3 | 14.06.2026 - 11:20 Uhr
      Antwort auf Vayne1986

      Da schließe ich mich an.
      Video kommt auf die Wachlist, für heute morgen ist das noch zu viel😅

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