Nach den jüngsten Entlassungen im Xbox-Geschäft hat Bethesda Game Studios ein internes Erinnerungsdisplay für ehemalige Kollegen eingerichtet, das laut der Gewerkschaft jedoch kurz darauf auf Anweisung der Personalabteilung entfernt werden musste.
Mitglieder der Bethesda Game Studios Union am Standort Rockville im US-Bundesstaat Maryland sowie in Dallas (Texas) hatten eine sogenannte „Celebration of Service“ gestaltet. Die Ausstellung zeigte Fotos ehemaliger Mitarbeiter und sollte deren Beitrag zum Studio würdigen sowie ihnen für ihre geleistete Arbeit danken.
Nach Angaben der Gewerkschaft ordnete die Personalabteilung an, das Display wieder abzubauen, da es sich in einem gemeinsam genutzten Bürobereich befand. Die Büroleitung habe die Installation deshalb nahezu unmittelbar nach dem Aufbau entfernen müssen.
Die Gewerkschaft kritisierte diese Entscheidung öffentlich. In einer Stellungnahme heißt es, gemeinsame Büroflächen seien in der Vergangenheit bereits für verschiedene Teamaktivitäten genutzt worden, darunter auch von Fans geschaffene Kunstwerke. Dass ausgerechnet eine Würdigung ehemaliger Kollegen als unpassend angesehen werde, sei aus Sicht der Beschäftigten nicht nachvollziehbar.
Der Vorfall ereignete sich im Zusammenhang mit den jüngsten Stellenstreichungen innerhalb der Xbox-Sparte von Microsoft, von denen auch Bethesda betroffen war.
A closer look at the Bethesda ‚Rockville‘ office pic.twitter.com/RApFmpTfJL
— Idle Sloth (@IdleSloth84_) July 9, 2026
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Naja sieht aber auch eher aus ,das da welche gestorben sind 🤷♂️
Mein erster Gedanke… das sieht echt bös aus. Würde ich da auch nicht haben wollen…
Wenn, dann machts richtig. Ne Vitrine oder besser: Eine digitale Gedenkwand oder dergleichen…
Jub vor allem dann mit ’nem Schild aller: danke für eure Jahrelange Teilnahme bei unseren Träumen, viel Glück für eure Zukunft.
Vor allem noch Teelichter das sie nicht gleich symbolisch alle Bilder in ein Kanu geworfen haben mit Papierflammen war schon alles 🙈
Naja, den entlassenen Gedenken: ja.
Es aber aussehen zu lassen, als wäre das ein Unfallort und dort diese Menschen verstorben und das dann jetzt eine Gedenkstätte für die Vertorbenen und für die Anteilnahme der Hinterbliebenen, halte ich dann doch für sehr makaber und übertrieben…
Das hätte ich genauso entfernen lassen! Aber ich hätte mit den MA gesprochen und vorgeschlagen, z.B. eine Namenstafel aufzustellen o.ä.
Ekelhaftes Verhalten. Pfui.
Ekelhaft würde ich dieses „Display“ jetzt nicht nennen. Aber völlig übers Ziel hinaus geschossen.
Fehlt noch der Weihrauch und ein Opferstock.
Das sieht ja nach einem Begräbnis aus 😟
Soll wohl auch in diese Richtung gehen.
Wie wäre es mit einem großen Bild und schön eingerahmt aber das sieht aus als ob welche gestorben sind 😜 hätte ich auch entfernt sieht ja schrecklich aus.
Gruppenfoto vom gemeinsamen Essen wo noch keiner was von wusste. Ist zumindest in England beliebt …
Trotzdem zeigt dieses Verhalte das man für einen Arbeitgeber austauschbar und nur eine Nummer ist. Echt beschissener move.
Willkommen als Rad und der Maschine Gesellschaft, wo jeder einen Nutzen hat solange er gebraucht wird aber nicht unersetzbar ist. Naja, mittlerweile klappt das mit dem Gesellschaftsvertrag auch nicht mehr, war ja eigentlich so geplant, du willst gut leben mit Dach über dem Kopf, Freiheit, Sicherheit, Arbeit, Freizeit, ja dann geben wir dir Geld und Arbeit, für etwas von deiner Lebenszeit damit kannst dir etwas Luxus, ein Dach kaufen und wir sorgen für die Sicherheit und Freiheit auch nach deinem austreten aus der aktiven Gesellschaft. Was davon noch übrig ist kann sich jeder selbst beantworten, nicht mehr viel.
Ist eigentlich sinnlos, was ist mit denjenigen die vielleicht vor zehn Jahren schon gegangen sind, die hätten dann doch auch sowas verdient.
Dann macht ne Wand wo ihr euch bedankt für ihre Arbeit an den wunderschönen Werken und nennt dort alle Namen von Ex Mitarbeitern, die jemals da waren, verstorben, entlassen, selbst gekündigt egal aber alle gleich gestellt, so macht es nur den Eindruck von Aufsässigkeit und Trotzigkeit.
Würde ich als Arbeitgeber auch nicht zulassen.
Das zieht die Moral nur noch weiter in die Tiefe.
Schon ein bisschen makaber oder 😳.
Ich kann die Aktion nachvollziehen. Zumal da wohl auch langjährige extrem erfahrene Entwickler dabei waren. Die Moral soll sich wohl auf einem Tiefpunkt befinden.