Bethesda Game Studios Leiter Todd Howard hat sich im Rahmen eines aktuellen Roundtable Interviews zu der Entwicklung von Starfield und Fallout 76 geäußert und dabei die kreative Ausrichtung der Spiele eingeordnet.
Im Gespräch wurde angesprochen, dass beide Titel im Vergleich zu früheren Bethesda Rollenspielen wie Skyrim deutlich polarisierender aufgenommen wurden. Todd Howard bestätigte diese Einschätzung teilweise, verwies jedoch darauf, dass auch frühere Reihen wie The Elder Scrolls und Fallout zu Beginn ähnliche Reaktionen ausgelöst hätten.
Er erklärte, dass die frühen Phasen dieser Serien ebenfalls als ungewöhnlich wahrgenommen wurden und sich erst im Laufe der Zeit eine feste Spielerbasis entwickelt habe, die genau diese Ansätze schätzt.
Weiter führte Howard aus, dass Starfield und Fallout 76 bewusst eine andere kreative Richtung eingeschlagen haben. Nach vielen Jahren mit ähnlichen Projekten habe das Team neue Ideen ausprobieren wollen, um sich weiterzuentwickeln und frische Konzepte umzusetzen.
Gleichzeitig betonte er, dass beide Spiele trotz ihrer Abweichung vom klassischen Bethesda Stil ein großes Publikum gefunden haben. Dies ermögliche es dem Studio, weiterhin innerhalb dieser Marken zu arbeiten und neue Ansätze zu verfolgen.
Abschließend wurde die Vielfalt der Bethesda Community hervorgehoben, die sich durch diese unterschiedlichen Projekte weiter vergrößert habe, während parallel bereits an The Elder Scrolls 6 gearbeitet wird.
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Todd erzählt mal wieder Märchen.
Ich fand TESO auch deutlich schlechter als Skyrim. Ja, man erkennt die Welt wieder. Aber es ist einfach ein komplett anderes Spielgefühl. Schon alleine das Leveln hat ja nicht die Bedeutung bei Skyrim, wo man irgendwo wirklich überragend werden kann mit der Zeit.
TESO ist auch ein ganz anderes Rollenspielgenre.
Skyrim als tabletop würde sich auch anders spielen, als auf der 360…
Genau das wollte ich damit sagen. Ein Multiplayerspiel muss natürlich einer ganz anderen Logik folgen und daher ist es auch ok, wenn Howard das bewusste Abweichen betont. Würde man ein Cosy Farming Game im Fallout Universum machen, kämen sicher auch keine Todeskrallen mehr vorbei.
So wird es sein. Daher wird es vermutlich auch keins geben.
Ebenso wenig wie den Jesussimulator für Succubus.
Wobei ich da schon auf das Spiel „One of 500“ gespannt bin. Das könnte schon nah rankommen.
Cool. Danke. Hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Jetzt aber auf der Wishlist. 💪🏼
Es ist allerdings etwas unklar, was mit dem Spiel passiert. Der Entwickler aus Stuttgart ist insolvent gegangen. Aber man kann sich immer noch zum Spieltest anmelden und bekommt dann den Zugang. Zudem scheint es auch noch weiterentwickelt zu werden.
Ui. Na dann ran an die Griffel 🙏
Boah, könnte ich schon wieder kotzen… null Selbstreflektion bei dem Selbstinszenierungsaffen. Die Spieler sind jetzt schuld dran, weil sie nicht offen genug für die Schei*e waren, die Bethesda ihnen unter die Nase gesetzt hat – klar.
Ja, Todd, du hast völlig Recht. Das Problem war in Starfield bspw. nicht die mangelnde Freiheit oder die zu leere Spielwelt oder die hölzernen Dialoge oder Bugs oder gar das super repetetive Erkundungsgameplay, sondern das Problem war ich, der aus irgendeinem Grund 30 Ladescreens hintereinander im Jahr 2023 nicht so aufgenommen hat oder es enttäuschend fand, nichtmal mit einem Fahrzeug auf riesigen generisch generierten Planeten unterwegs sein zu können, dabei war das ja sicher auch eine bewusste Design-Entscheidung – für die ich aber einfach nicht reif war.
PS: Ja, klar, Todd… 140.000 verkaufte PS5-Einheiten sprechen die deutliche Sprache, dass das Spiel ein großes Publikum findet. Ständig ist das Ding ausverkauft, man kommt mit der Produktion neuer Datenträger gar nicht mehr hinterher. Die Downloads sind auch ständig ausverkauft.
Auch die Menge gleichzeitiger Spieler unterstreicht den bahnbrechenden Erfolg dieses Spiels, für das die Welt einfach nicht bereit war.
PPS: Und ich will gar nicht erst wieder damit anfangen, dass ich mir die beschissene Collectors Edition gekauft hatte… wegen der Smartwatch… die 2x innerhalb weniger Wochen kaputt gegangen ist. Wenige Wochen = die Lebenszeit auf zwei Uhren verteilt. Die erste hat anderthalb Monate gehalten, die zweite war am zweiten Tag (!) beim ersten Ladevorgang wieder kaputt.
Die Umtauschaktion hat jeweils 9-11 Monate, also mehr als anderthalb (fast zwei!) Jahre gedauert und war die absolute Service-Hölle meines Lebens. Die dritte Smartwatch habe ich gleich gar nicht mehr ausgepackt, die ich jetzt hier rumfliegen habe, nachdem ich mich da auch noch mit Zoll-Problemen rumplagen musste.
Würden Maschine Games nicht auch mit bei Bethesda drin hängen mit ihren wahnsinnig geilen Spielen, würde mein Rage gegenüber Bethesda nur noch böser ausfallen.