Bungie: Entlassungen drohen nach Destiny 2-Ende, Nachfolger nicht geplant – Bericht

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Image: Bungie

Nach dem besiegelten Ende von Destiny 2 drohen laut Bericht Entlassungen im Hause Bungie, während Destiny 3 derzeit nicht geplant ist.

Mit dem finalen Content-Update für Destiny 2 endet die aktive Entwicklung des Online-Shooters, während gleichzeitig Berichte über mögliche Entlassungen bei Bungie für zusätzliche Unruhe sorgen. wir hatten darüber berichtet.

Das Studio bestätigte offiziell, dass das Update am 9. Juni die letzte inhaltliche Erweiterung für das Spiel darstellen wird. Destiny 2 bleibt zwar weiterhin online und spielbar, neue Inhalte sind jedoch nicht mehr geplant.

Parallel dazu berichten mit der Situation vertraute Quellen, dass Bungie im Zuge dieses Schrittes einen signifikanten Stellenabbau vorbereiten könnte. Hintergrund ist demnach, dass für Teile des Destiny-Teams aktuell keine neuen Projekte eingeplant sind. Eine direkte Entwicklung von Destiny 3 soll derzeit ebenfalls nicht vorgesehen sein.

Intern sollen Mitarbeiter bereits neue Projektideen prüfen und vorschlagen, darunter auch mögliche Ansätze innerhalb des Destiny-Universums. Konkrete Freigaben stehen jedoch noch aus, und angesichts der aktuellen Marktsituation gilt als unsicher, welche Projekte tatsächlich realisiert werden.

Gleichzeitig verlagert Bungie Ressourcen zunehmend auf andere Vorhaben. Dazu zählt insbesondere der Extraction-Shooter Marathon, auf den in den vergangenen Monaten bereits Personal aus dem Destiny-Team umgeschichtet wurde. Der Titel blieb bislang hinter den Erwartungen zurück, soll jedoch langfristig weiter aufgebaut werden.

Die Entscheidung markiert einen deutlichen Einschnitt für die einst äußerst erfolgreiche Marke. Seit dem Start des ersten Destiny im Jahr 2014 und dem Nachfolger im Jahr 2017 entwickelte sich das Franchise über Jahre hinweg zu einem der bekanntesten Live-Service-Modelle der Branche. Nach der Übernahme durch Sony im Jahr 2022 folgten jedoch bereits mehrere Umstrukturierungen, einschließlich früherer Entlassungen und Projektstreichungen.

Mit dem Ende der laufenden Entwicklung von Destiny 2 steht Bungie nun vor einer Phase der Neuausrichtung, deren Ausgang derzeit offen bleibt.

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40 Kommentare Added

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  1. Alarith 27810 XP Nasenbohrer Level 4 | 22.05.2026 - 16:19 Uhr

    Destiny 3 brauch ich nicht mehr. Hab eh keine Zeit für so ein großes game. Mir wären singelplayer games von bungie lieber

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  2. GERxJOHNNY 106790 XP Hardcore User | 22.05.2026 - 16:21 Uhr

    Das sieht gar nicht gut aus, für das einst so glorreiche Studio, was uns Halo geschenkt hat

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    • Kitomy 107225 XP Hardcore User | 22.05.2026 - 16:31 Uhr
      Antwort auf GERxJOHNNY

      Ich glaub alles schlechte begann als man Destiny 2 von oben bis unten durch Monetarisiert hat.
      Davor war es in der Tat ein sehr gutes Studio.

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  3. Katanameister 503940 XP Xboxdynasty MVP Silber | 22.05.2026 - 16:29 Uhr

    Bungie schlittert immer mehr dem Abgrund entgegen, unfassbar dass mal die alten Halo Teile von diesem Studio entwickelt wurden.

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  4. Uglycoyote 36235 XP Bobby Car Raser | 22.05.2026 - 16:34 Uhr

    Entlassungen und Bungie würde noch gut dabei wegkommen. Ich denke das selbst eine Schließung oder der Verkauf anstehen könnten. Hier liegt die Schuld bei Sony. Gegen xbox durchgesetzt und das Studio gekauft ohne zu wissen was damit zu tun ist. Dann keinen abgestellt der ein Auge auf Sachen bei Bungie wirft und die einfach selber machen lassen. Dann kam Concord und Marathon und selbst die schlechten Destiny DLC wo die Warnzeichen und Beschwerden von Spielern lautstärk waren, wurden ignoriert. Sony nähert sich mehr und mehr dem Untergang. „For the Players“ existiert schon lange nicht mehr und die sind Sauer weil neben Schrott spielen und einer Preiserhöhung nach der anderen Sony gar nicht mehr verheimlicht wer am Ende für die selber erschaffenen Verluste alleine durch Bungie fast 1 Milliarde, zahlen soll.

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    • Kitomy 107225 XP Hardcore User | 22.05.2026 - 16:42 Uhr
      Antwort auf Uglycoyote

      Kann man da von schuld sprechen ?
      Ich finde nicht.
      Sony hat sich einfach massiv täuschen lassen, das ist alles.

      Denn schon beim Kauf war klar wo hin die Reise geht, vor allem die Chef Etage bei Bungie wird das schon gewusst haben, das was heute so durch sickert irgendwann passieren wird.
      Sony hat mit dem kauf wohl nur dafür gesorgt das alles länger am Leben bleibt.

      Sony ist am Ende wohl hier mal der größte Verlierer, auch wenn sie selbst schuld an der Sache sind.

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      • Uglycoyote 36235 XP Bobby Car Raser | 22.05.2026 - 17:05 Uhr
        Antwort auf Kitomy

        Im Prinzip haben Sie sich täuschen lassen da geb ich dir Recht aber es sind keine Kleinkinder. Und genau deswegen gab und gibt’s ja Krieg zwischen Sony Japan und Sony Us/Europe. Die zentrale in Japan versucht nun den Stecker der Korruption und Verseuchung zu ziehen, was schwieriger ist als vermutet nur bluten Sie finanziell und das sehr stark. Ein Megakonzern der seit Jahrzehnten gross ist hätte sowas sehen und verhindern müssen egal wie kriminell oder getarnt Vorgehensweisen waren.

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  5. Robilein 1304280 XP Xboxdynasty Legend Onyx | 22.05.2026 - 16:41 Uhr

    Da kann man nur kurz dazu sagen das Sony es wieder verkackt hat.

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  6. Dustraiz 2480 XP Beginner Level 1 | 22.05.2026 - 17:04 Uhr

    VOr 2027 wird das Studion sonytypisch geschlossen.

    Marathon Spieler auf Steam: 5,853 Spieler. 🙁

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  7. Erra 30485 XP Bobby Car Bewunderer | 22.05.2026 - 17:11 Uhr

    Man tötet die goldene Gans und zertritt ihre Eier… Naja, war bei Destiny eh nie dabei.

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  8. Kreator78 87710 XP Untouchable Star 4 | 22.05.2026 - 17:20 Uhr

    Episches Singleplayer Destiny würde sich verkaufen wie geschnitten Brot. Aber anscheinend haben die keine Lust Geld zu verdienen

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    • Kitomy 107225 XP Hardcore User | 22.05.2026 - 17:46 Uhr
      Antwort auf Kreator78

      Oder Sony zweifelt das Bungie das mit einem dafür passenden Budget hinbekommen würde.

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  9. Teddofryo 143505 XP Master-at-Arms Silber | 22.05.2026 - 17:40 Uhr

    Könnte mir vorstellen, das sie die Mitarbeiter auf 300 bis 500 schrumpfen lassen und zunem Singleplayer Studio machen, aber mal sehen was in nächster Zeit passieren wird.

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    • Kitomy 107225 XP Hardcore User | 22.05.2026 - 17:48 Uhr
      Antwort auf Teddofryo

      Ich frage mich eh was die 850 Mitarbeiter da die ganze Zeit machen.
      Das Inhalts update für D2 was da kommt ist zum Großteil nix neues.
      Und Marathon sieht auch nicht danach aus ob man dafür 850 Mitarbeiter braucht.

      Es wird wahrscheinlich genauso wie bei Twitter/X gewesen sein….
      Musk entlässt fast alle und Qualitativ/technisch läuft Twitter/X jetzt besser als vorher …

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      • Teddofryo 143505 XP Master-at-Arms Silber | 22.05.2026 - 18:23 Uhr
        Antwort auf Kitomy

        Hab auch mal geschaut, selbst Santa Monica, Insomniac oder Guerilla Games haben nichtmal so viele. Nur Naughty Dog hat 1100 Mitarbeiter.

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