Die Zukunft von Destiny soll vor der Übernahme durch Sony deutlich unsicherer gewesen sein als bislang bekannt. Dies behauptet zumindest die ehemalige Bungie-Community-Managerin Liana Ruppert, die auf Social Media neue Einblicke in die damalige Situation des Studios gegeben hat.
Laut Ruppert befand sich Bungie vor dem Abschluss des 3,6-Milliarden-Dollar-Deals mit Sony bereits „unter der roten Linie“. Wäre die Übernahme nicht zu diesem Zeitpunkt erfolgt, hätte demnach zumindest Destiny vor dem Aus stehen können. Ruppert bezeichnete den Kauf durch Sony sogar als eine Art „Notfallübernahme“.
Die Aussagen überraschen, da sich Destiny 2 damals scheinbar in einer vergleichsweise stabilen Phase befand. Nach der Trennung von Activision hatte Bungie die Veröffentlichung seiner Inhalte selbst übernommen. Erweiterungen wie Beyond Light sowie die später erschienene Erweiterung The Witch Queen erzielten hohe Vorbestellungszahlen, während die Spielerzahlen laut öffentlich verfügbaren Daten weitgehend konstant blieben.
Ruppert betonte jedoch, dass die Öffentlichkeit oft keinen Einblick in die tatsächliche wirtschaftliche Situation eines Studios habe. Viele Entwicklungen würden hinter den Kulissen stattfinden und für Spieler erst sichtbar werden, wenn Entscheidungen bereits getroffen seien.
Nach der Übernahme gewährte Sony Bungie zunächst weitgehende Unabhängigkeit. Gleichzeitig galt das Studio als wichtiger Bestandteil der Live-Service-Strategie des PlayStation-Konzerns. In den vergangenen Jahren änderte sich die Situation jedoch spürbar. Sony meldete zuletzt eine Wertberichtigung in Höhe von 765 Millionen US-Dollar auf Bungie, nachdem der Start von Marathon hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein soll.
Berichten zufolge arbeitet Bungie derzeit an neuen Projektvorschlägen und möglichen zukünftigen Spielen. Hinweise auf ein Destiny 3 gibt es weiterhin nicht. Gleichzeitig sollen laut Medienberichten weitere Entlassungen innerhalb des Studios geplant sein.
Die Aussagen von Liana Ruppert lassen sich unabhängig nicht verifizieren, liefern jedoch einen seltenen Einblick in die Herausforderungen, mit denen selbst etablierte Entwicklerstudios hinter den Kulissen konfrontiert sein können.
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Bungie hat einfach viel zu viele Mitarbeiter, 850 ist einfach krank zu viel für ein Studio. 200 bis 300 Maximal, es sei denn man kann die 850 so splitten, das sie an mehreren neuen Projekten gleichzeitig arbeiten können/dürfen, aber letztendlich denke ich,,wird es auf ein schrumpfen hinauslaufen, je nachdem was bei der Vorstellung der Projekte (gab letztens ne News dazu) rauskommt und Sony davon halten wird, wenn Sony was kann, dann ist es die Qualität eines Studios anheben, Naughty Dog, Santa Monica, Insmoniac, Guerilla Games, Sucher Punch sind da gute Beispiel für. Qualitätsmäßig wurden die immer besser. Genauso wie Polyphony Digital.
Das was ich mich da frage ist.
Es sollen angeblich 300 an Marathon gearbeitet haben.
Es wird doch bestimmt nicht mehr als 50 für das Operative Geschäft gebraucht.
und selbst die ist die Zahl viel zu hoch.
Was haben die anderen 500 gemacht?
Bestimmt nicht all an Destiny 2 gearbeitet….
Und so wie es ausschaut haben die nicht s weiteres in Entwicklung gehabt…
Vor allem wurden ja laut einem Bericht, noch mehr Mitarbeiter verlagert in Richtung Marathon.
Zu deinem Kommentar bezüglich Phantommitarbeiter….wäre gut wenn sowas rauskommt bzw. weisst, um welche dieser Mitarbeiter es sich handelt, um dann wirklich gerechtfertigt, diese Leute rauszuschmeissen bzw. dann genau zu wissen, wo man anzusetzen hat…ich habs bisschen kompliziert geschrieben, aber denke du weisst was ich meine.
Ich zitiere mal Inhaltlich die Aussage von bungie als die damals die Artefakte eingeführt haben “ Wir haben Hunderte von Stunden gespielt und finden es großartig“
Die Spieler brauchten keine Stunde um herauszufinden wo der dickste Fehler lag, aber gut, immerhin hat bungie selbst hunderte von Stunden selbst gespielt 🙂
Wenn ich auf Arbeit den Auftrag bekommen würde schau mal drüber, meine ‚Antwort wäre wohl folgende:
Wenn ich diese Zahlen sehen würde, wäre mein erster Verdacht, dass ein Teil der ausgewiesenen Belegschaft aus Phantommitarbeitern beziehungsweise Scheinarbeitsplätzen besteht.
Anders ausgedrückt: Mitarbeiter, die auf dem Papier existieren und Kosten verursachen, ohne einen entsprechenden Beitrag zur Wertschöpfung zu leisten.
Sollte dies bewusst erfolgen, „so schaut es für mich von außen aus“, würde man nicht mehr von organisatorischer Ineffizienz sprechen, sondern von einer Form der Budgetmanipulation oder sogar des Abrechnungsbetrugs.
das war allen klar, das es da schon bei Bungie nicht rund lief und Ryan hat die ja auch nur gekauft weil er Panik ohne ende vor Microsoft geschoben hat, weil Sony sich beim Thema GaaS nie wirklich gekümmert hatten sondern nur auf 3rd Support verlassen haben. Selbst die Führungsetage wird da nicht wirklich dran geglaubt haben lange bei Sony zu überleben, ansonsten wären da nicht die Verteilungskämpfe so hart ausgefochten um Millionen. Was ja auch vollkommen beklopter Deal von Sony war den die 3,6 Mrd für macht was ihr wollt überlassen hat anstatt die in Inventionen vertraglich zu binden
Schwer vorstellbar, dass die vorm Schließen standen, wenn Sony so viel Geld für das Studio bezahlt hat. Das klingt für mich eher nach einem Gerücht, um Sony bei einer Schließung demnächst reinzuwaschen.
Wenn Sony bungie wirklich schließen sollte dann kannst du fest davon ausgehen, dass es um das Studio noch viel massiver im argen steht, als wir bereits mitbekommen habe…. 3,6 Milliarden schreibt man nicht einfach so mir nichts dir nichts ab…..
Was hat das mit meinem Beitrag zu tun? Niemand zahlt Milliarden für ein so kaputtes Studio, das eh geschlossen wird. Und darum ging es hier. Dass das Studio ohne Übernahme von Sony geschlossen worden wäre.
Mehr habe ich nicht gesagt. Und das unglaubwürdige Gerücht kann nur einer Sache dienen. Sony nicht die negative Publicity einbringen, dass sie ein legendäres Studio schließen.
In meinen Augen gibt es da nichts rein zu waschen….. Wie gesagt wenn es zu einer Schließung kommt wäre es ein riesengroßer Verlust für Sony. Man kauft nicht ein so riesiges Studio so teuer ein um es dann zu schließen….
Und explizit das hast du gesagt. Man würde hier Sony irgendwie rein waschen wollen….
Durch das Gerücht, dass Bungie geschlossen worden wäre, wenn Sony nicht übernommen hätte, vermeiden sie den schwarzen Peter, dass sie Bungie auf dem Gewissen hätten. Nur dürfte genau die Ausrichtungsvorgaben für Marathon das Ende gewesen sein.
Aber da können wir vermutlich noch viele Kommentare hin und her schreiben und jeder bleibt bei seinem Standpunkt. Das ist ja auch ok. Wäre doch langweilig, wenn alle gleich denken.
Bungie scheint echt am Ende zu sein, selbst mit weniger Mitarbeitern sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels.
Sony hat da auch einfach viel zu viel Geld für nichts ausgegeben. Ging alles nicht auf mit den Live Service Games.
Und jetzt ist es nur noch ne Frage der Zeit bis Bungie geschlossen wird
Wobei die Probleme um bungie nicht mal wirklich was mit der Strategie zu tun hatten….
Die Strategie war zwar auch Murks aber bungie hat den Karren schon schön selbst an die Wans gefahren….
Sony hat Bungie überwiegend deswegen gekauft damit diese Ihnen mit der Live Service Geschichte helfen.
Das bei Bungie sehr vieles Kacke war, konnte ja jeder sehen.
Dann legt Sony dafür 3,6Mrd Dollar auf den Tisch und lässt sie unabhängig agieren?
Kann ich mir nur schwer vorstellen. Zumindest hätte Sony dort aufräumen und eine ordentliche Struktur reinbringen müssen.
Wenn sie all dies nicht getan haben, brauchen sie sich um den jetzigen Zustand nicht zu wundern.
„Zumindest hätte Sony dort aufräumen und eine ordentliche Struktur reinbringen müssen.“
Kommt bestimmt noch, es gab vorher aber Vereinbarungen, an die man sich halten musste.
Wenn es dann nicht schon zu spät ist.
Das kann natürlich sein, man wirds abwarten müssen👍🏼
Sehe ich genauso.
Mann muss schon extrem selten dämlich sein um eine komplett marode Firma für eine Unsumme aufzukaufen und dann noch di Leute die die Firma zugrunde gerichtet haben weiter ans Ruder lassen.
Das sieht für mich eher nach Fake-PR für Sony aus das man sie als „Retter“ und „Wohltäter“ hinstellen will.
Das Einzige was ich daran glaube ist das die Pleite waren. Nur haben die das wohl auch eher geschickt verschleiert und bei Sony waren die eben so blöd und haben es nicht geschnallt.
Aber die „großzügige Wohltäter“ Nummer kauf ich denen nicht ab.
Groszügiger wohltäter les ich da aber auch nicht raus…. Eher ein dummer zur richtigen Zeit…..
Wenn man 3,6 Millarden für ein marodes Unternehmen bezahlt was im Grunde total Pleite ist ist das keine Dummheit mehr. Das würde selbst der Dümmste nicht tun, außer er wäre der größte fanboy und hat Kohle ohne Ende. Und ich glaube kaum das man Sony als fanboy bezeichnen könnte.
Dummheit oder Naivität oder selbstüberschätzung nenn es, wie du willst!
Es war jedenfalls ein Fehler…
Man hat ein Studio gesehen mit einer gewissen Expertise in einem Bereich, wo Sony den kompletten Fokus legen wollte. Multiplayer und Service games ein Bereich in dem Sony bislang wenige Expertise hatte.
Meinen Augen hätte es auf jeden Fall ein schlauer Deal sein können, wenn man erstens nicht so übertrieben viel gezahlt hätte und vor allem nicht unter der Prämisse der vollständigen kreativen Freiheit und Autonomie
unnötige Übernahme hat das ganze noch schlimmer gemacht. Traurige Entwicklung
Epic Fail. Egal wie man es dreht und wendet, die Übernahme war einfach ein Epic Fail.^^
Jetzt wird das Ende nur etwas hinausgezögert
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man für ein untergehendes Unternehmen „top dollar“ bezahlt.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sony sich hat großartig verarschen lassen, klar war damals schon abzusehen, der Preis war sehr hoch…
Fakt ist nur Bungie hat seit der Übernahme nichts mehr auf die Straße gebracht, würde eher fragen: warum?