Die milliardenschwere Übernahme von Bungie durch Sony Interactive Entertainment steht erneut massiv in der Kritik.
Sony hatte rund 3,6 Milliarden US-Dollar für das Studio hinter Destiny 2 bezahlt und dabei vor allem auf Bungies Erfahrung im Bereich Live-Service-Spiele gesetzt. Genau dieser Bereich entwickelt sich inzwischen jedoch zunehmend zum Problemfeld.
Besonders häufig wird in aktuellen Diskussionen der Shooter Concord genannt, dessen Entwicklung stark von Bungies Live-Service-Know-how beeinflusst worden sein soll. Das Projekt entwickelte sich zu einem der größten Flops der Gaming-Geschichte und verursachte Berichten zufolge enorme Verluste. Rote Zahlen von um die 400 Millionen US-Dollar stehen allein bei Concord im Raum.
Auch Marathon steht massiv unter Druck. Das Projekt konnte bislang kaum nachhaltige Begeisterung erzeugen und wird bereits kritisch beobachtet.
Zusätzlich verschärft sich die Lage rund um Destiny 2, dessen Support offiziell eingestellt wird. Bungie hat angekündigt, dass am 9. Juni das letzte große Update für den Shooter erscheint. Keine weiteren DLCs, Erweiterungen oder Support mehr. Gleichzeitig wird berichtet, dass nicht aktiv an Destiny 3 gearbeitet wird.
Hinzu kommen Gerüchte über mögliche weitere umfangreiche Entlassungen innerhalb des Studios, nachdem Bungie bereits zuvor Stellen abgebaut hatte.
Vor diesem Hintergrund wird zunehmend hinterfragt, warum Sony Milliarden in ein Studio investierte, das im Wesentlichen nur über eine große aktive Marke verfügte und intern offenbar bereits mit erheblichen Problemen kämpfte.
Ob sich die Übernahme langfristig dennoch auszahlt, dürfte stark davon abhängen, ob Bungie seine kommenden Projekte stabilisieren und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann.
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Die gescheiterte GaaS Offensive fällt Sony zunehmend auf die Füße!
Bungie war ein Riesen Fail!
Da bringen auch die eigentlich guten IPs nichts wenn Sony daraus am Ende nichts macht.
Und seid Concord will jeder nur noch die Service Games von Sony scheitern sehen. Das war Sonys größter Fehler diese Generation.
Sony sollte Bungie komplett umkrempeln und zum Großteil neu besetzen und mit etwas neuem durchstarten.
Naja, wenn du es neu besetzen tust, kannst du es gleich einstampfen.
Was in dem Fall sogar der beste Weg wäre.
Nüchtern betrachtet, hat Bungie Sony bisher überhaupt keinen Mehrwert gebracht und Besserung scheint auch nicht in Sicht zu sein.
Destiny wird nach dem letzten Update vielleicht noch ein kleines Hoch bekommen, aber das war es dann auch und wird auslaufen.
Marathon ist schon auf dem absteigenden Ast und wird es wahrscheinlich auch nicht mehr höher schaffen.
Anscheinend auch kein neues Spiel in Entwicklung.
Die Expertise, die man sich erhofft hatte, scheint ebenfalls ausgeblieben zu sein.
Rechnet man die verlorenen 400 Mio, die zumindest teilweise durch Bungie verschuldet sein sollen, noch zu den 3,6Mrd dazu, kommt man auf gut 4Mrd, die Sony, mehr oder weniger in den Sand gesetzt hat.
Das war kein guter Deal für Sony.
Es sind ja nicht nur die 3,6 mrd Kaufpreis und die 400 Millionen aus Concord .
Die Marathon Entwicklung kostet ja auch. Und Infrastruktur+ die 850 Mitarbeiter müssen auch täglich finanziert werden.
Und anscheinend hatte Bungie ja bei jedem GaaS Projekt „mindestens “ die Finger mit im Spiel.
Klar, aber das sind die und bekannten Zahlen. Dass noch laufende Kosten dazukommen, ist klar.
Dennoch sind 4Mrd für sich schon eine krasse Zahl im Vergleich zum Ergebnis.
„Anscheinend auch kein neues Spiel in Entwicklung.“
Ich bezweifle dass Bungie nicht an was neues arbeitet. Man benötigt nicht 100% der Mannschaft für GAAS. Das kann ein kleines Team stemmen.
Der Rest arbeitet an was neuem
Allerdings haben sie nichts weiter angekündigt und Destiny 3 ist ebenfalls nicht in Entwicklung.
Macht die Gesamtsituation für Bungie nicht besser. Im Gegenteil.
Vielleicht bei der nächsten State of Play. Whoo knows.
Von jedem MS Studio wissen wir auch nicht, an was die arbeiten. Aber Däumchen drehen werden sie bestimmt nicht
Um etwas Spannung rauszunehmen, wäre es gut, wenn dort etwas gezeigt wird.
Aber warten wir es mal ab.
Klar, irgendetwas werden die alle schon machen, aber Bungie ist angezählt und die müssten jetzt dringend ein positives Zeichen setzen.
Die gatten bei der Übernahme über 1200 Mitarbeiter, dort war Marathon schon in Entwicklung.
Nun sind es 850….
Ich gehe davon aus das man dort genauso Arbeitet wie man es bei Twitter gemacht hatte bevor Musk kam.
Da wird nichts weiter in der Entwicklung sein.
Da wird Zeitnah mindestens die hälfte entlassen.
Es sind ja nicht nur die 3,6 mrd Kaufpreis und die 400 Millionen aus Concord .
Die Marathon Entwicklung kostet ja auch. Und Infrastruktur+ die 850 Mitarbeiter müssen auch täglich finanziert werden.
Und anscheinend hatte Bungie ja bei jedem GaaS Projekt „mindestens “ die Finger mit im Spiel.
Tja, da muss Sony nun durch. Aber Bungie hätte sich nicht verkaufen dürfen.
Mit Destiny 1 war Bungie bestens aufgestellt, so hätte man den 10-Jahres-Plan gut umsetzen können.
Interessant…und schon krass.
Wer ist denn dieser Pirat_Nation 🤔😅
Epic Fail
mehr kann ich dazu nicht sagen.^^
War auf jeden Fall ein Fehler.
Sony soll auch einfach mal von seinem hohen Ross herunter kommen damit es endlich mal wieder Spannend wird zwischen xbox und PS
Bungie zu kaufen war nicht mal der Fehler. Aber die Spiele, die sie entwickelten, bzw. die Sony in Auftrag gab, waren der Fehler.
Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Sony gesagt hätte: „Bungie, ihr macht jetzt ein neues Killzone“.
Gleiches Problem wie damals bei den Redfall-Entwicklern. Die hat man damals auch einfach machen lassen. Wird schon schief gehen (was es dann auch ist).
Ist immer kacke wenn Studios wegen Missmanagement des Mutterkonzerns geschlossen werden. Kann man überall beobachten
Deswegen auch mein zweiter Satz.
Fehler gepaart mit dem Größenwahn des Upper Managements bei Sony. Ich sag nur „IP auf Star Wars Niveau“ …
Yep.