Capcom: Millionenumsatz auf Steam: PC wird zum wichtigsten Markt

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Image: Capcom / depositphotos

Capcom baut seine Plattformstrategie weiter aus und erzielt mit starken Releases und Katalogverkäufen hohe Umsätze auf Steam.

Laut einer Analyse hat Capcom bereits rund 389 Millionen US-Dollar Umsatz auf Steam im laufenden Jahr erzielt.

Von dieser Summe entfallen laut Zahlen von Alinea Analytics etwa 309 Millionen US-Dollar auf Nettoerlöse, nachdem die gestaffelten Umsatzbeteiligungen von Steam berücksichtigt wurden. Diese liegen bei 30 % für die ersten 10 Millionen US-Dollar, 25 % zwischen 10 und 50 Millionen US-Dollar und 20 % für darüber hinausgehende Einnahmen pro Spiel.

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist Resident Evil Requiem. Der Titel macht aktuell 45 % des gesamten Steam-Umsatzes von Capcom im Jahr 2026 aus, was rund 174 Millionen US-Dollar entspricht. Gleichzeitig ist das Spiel bislang das meistverkaufte Spiel des Jahres 2026 über Steam, PlayStation und Xbox hinweg und steuert auf etwa 7 Millionen verkaufte Einheiten zu.

Allein auf Steam konnte Resident Evil Requiem bereits mehr als 3 Millionen Verkäufe erreichen. Damit hat das Spiel den Lifetime-Umsatz des Resident Evil 4 Remakes aus dem Jahr 2023 bereits übertroffen und könnte noch im laufenden Monat auch das Resident Evil 2 Remake überholen.

Neben aktuellen Releases spielt auch der Backkatalog eine entscheidende Rolle. Rund 29 % der Einnahmen, also etwa 113 Millionen US-Dollar, stammen aus älteren Resident Evil-Titeln, die bereits seit mindestens einem Jahr verfügbar sind. Regelmäßige Rabattaktionen sowie saisonale Verkäufe tragen maßgeblich zu diesen konstanten Einnahmen bei. Dieses Modell wird auch bei anderen Reihen wie Monster Hunter oder klassischen Ports wie Dino Crisis angewendet.

Parallel dazu nutzt Capcom auf Konsolen gezielt Abonnement-Modelle, um Spieler weiterhin an die Marken zu binden und die Nachfrage rund um neue Veröffentlichungen zu steigern.

Auch neue Marken zeigen starke Ergebnisse. Pragmata, das am 17. April zum Preis von 60 US-Dollar veröffentlicht wurde, konnte laut Capcom innerhalb von zwei Tagen 1 Million Einheiten absetzen. Interne Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 574.000 dieser Verkäufe auf Steam entfallen, was einem Umsatz von rund 30 Millionen US-Dollar entspricht.

Auf Konsolen liegt Pragmata derzeit bei rund 300.000 verkauften Einheiten auf PlayStation 5 und unter 100.000 auf Xbox. Damit übertrifft die PC-Version aktuell die kombinierten Verkaufszahlen der beiden Konsolenplattformen.

Die Zahlen unterstreichen die strategische Entwicklung von Capcom hin zu einem plattformübergreifenden Publisher, bei dem Steam eine zentrale Rolle einnimmt und sowohl neue Titel als auch der umfangreiche Spielekatalog maßgeblich zum Umsatz beitragen.

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56 Kommentare Added

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  1. Tobi87 540 XP Neuling | 22.04.2026 - 19:58 Uhr

    Ich bin nach Playstation 1 zu PC gewechselt und wir wurden viele Jahre nicht wirklich beachtet und wir dadurch viele Perlen verpasst haben aber ich freue mich dass diese Zeit vorbei ist und Sony hat sich mächtig ins Knie geschossen mit dem Strategie Wechsel der PC Release, die Ports wahren sauber aber jedes Spiel hat sich gleich angefühlt daher trauere ich denen nicht nach und die Service Games können die sich da hin schieben wo keine Sonne scheint, die brauche ich erst Recht nicht auf mein PC

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  2. kleineAmeise 164990 XP First Star Silber | 22.04.2026 - 23:39 Uhr

    Jeder sagt was anderes. Für einen ist PC gar nicht gut für anderen ist es das Beste.
    Was stimmt jetzt?

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    • oldGamer 199900 XP Grub Killer God | 23.04.2026 - 01:17 Uhr
      Antwort auf kleineAmeise

      Schnapp dirn Würfel und such dir was aus? 🙂
      Ich find RE9 sehr gut und auch Pragmata, obwohl ich letzteres noch nicht durch habe, wenn Capcom zufrieden ist kanns mir also nur Recht sein wenn die weiter so abliefern. Onimusha ist jetzt nicht so mein Ding aber irgendwann kommt garantiert auch wieder was für mich und schön ists .

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      • kleineAmeise 164990 XP First Star Silber | 23.04.2026 - 03:41 Uhr
        Antwort auf oldGamer

        Capcom liefert ganz schön ab. Ich bekomme nur noch mehr zum nachholen.
        Es kann aber so leicht sein. Man muss sich nur auf Spielspaß konzentrieren.

        Was PC angeht, sagt Sony ist gar nicht gut.
        Ich vertraue aber mehr Capcom.

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        • oldGamer 199900 XP Grub Killer God | 23.04.2026 - 09:43 Uhr
          Antwort auf kleineAmeise

          Naja, beide Spiele sind kein 30 Stunden zusammen wenn man nicht unbedingt alles machen will was man machen könnte.
          Nachholen geht also doch relativ schnell 🙂

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