CD Projekt Red Co‑CEO Michał Nowakowski hat während des Q3‑2025‑Earnings‑Webcasts deutlich gemacht, dass Künstliche Intelligenz im Unternehmen nicht dazu genutzt wird, Personal abzubauen.
Auf die Frage, ob KI künftig Entwickler ersetzen oder die Belegschaft reduzieren könne, reagierte Nowakowski überrascht und stellte klar, dass er sich ein solches Szenario nicht vorstellen könne.
Die Nutzung von KI bei CD Projekt beschränke sich auf produktivitätssteigernde Aufgaben, die zwar spürbare Vorteile bringen, aber nicht in der Lage seien, eigenständig Spiele zu entwickeln. Er betonte ausdrücklich, dass KI kein Projekt wie The Witcher 4 erschaffen werde.
Der Fragesteller verwies auf Berichte, wonach KI in der Tech‑ und Gaming‑Branche angeblich viele Mitarbeiter überflüssig mache. Nowakowski widersprach dieser Darstellung entschieden. Er erklärte, dass CD Projekt kein klassisches IT‑Personal suche und dass die Verfügbarkeit von Gaming‑Talenten in den vergangenen Jahren zwar gestiegen sei, dies jedoch nicht auf KI zurückzuführen sei.
„Wir setzen KI hauptsächlich im Bereich der Produktivität ein, und dort sehen wir auch die größten Vorteile. Die Vorteile sind real und bedeutend, aber es ist keine Situation – und mir ist auch keine solche Situation bekannt –, in der KI „sich hinsetzen und Spiele entwickeln“ könnte. Das ist unsere Meinung. Das bedeutet nicht, dass sie nicht nützlich sein wird, aber sie wird nicht The Witcher 5 oder 6 oder ähnliches entwickeln.“
Immer mehr Studios und Entwickler äußern sich zur KI-Nutzung in Videospielen:
- Kojima Productions – Keine Rückkehr in Welt ohne KI möglich – Kojima
- Kingdom Come: Deliverance II – KI wird bleiben, gewöhnt euch dran – CEO
- Baldur’s Gate 3: CEO platzt der Kragen: Klare Worte zu KI-Vorwürfen bei Larian Studios
- Divinity: Larian CEO kündigt AMA-Session zu KI-Nutzung an
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Na klar wird versucht die Leute zu beruhigen. Aber in spätestens 10 Jahren sieht das Thema ganz anders aus.