In einem Interview mit Automaton äußert sich Guillaume Broche, Creative Director von Clair Obscur: Expedition 33, zur aktuellen Wahrnehmung rundenbasierter Rollenspiele.
Obwohl sein Spiel kommerziell und kritisch erfolgreich ist, sieht er darin keine Trendwende für das Genre. Broche betont, dass Titel wie Persona zwar hohe Verkaufszahlen erreichen, aber weiterhin als Ausnahmen gelten.
Aus seiner Sicht war die Popularität japanischer rundenbasierter RPGs bis zur Xbox-360-Ära stark ausgeprägt. Mit dem Aufstieg von Open-World-Spielen und deren medialer Präsenz habe sich jedoch ein Imagewandel vollzogen, der das Genre als „uncool“ erscheinen ließ.
Er führt aus, dass sich diese Haltung bis heute hält, auch wenn einzelne Titel große Erfolge feiern. Die Integration von Echtzeit-Elementen wie Parieren und Ausweichen in Clair Obscur sei nicht als Reaktion auf diese Vorurteile entstanden, sondern eine bewusste Designentscheidung. Broche erklärt, dass diese Mechaniken von Beginn an Teil der Spielidee waren und nicht dazu dienen sollten, das Spiel als „moderne“ Alternative zu klassischen JRPGs zu positionieren.
Trotz der über 3,3 Millionen verkauften Einheiten innerhalb von 33 Tagen sieht Broche das Genre noch nicht vollständig rehabilitiert.
Er verweist auf die Notwendigkeit weiterer erfolgreicher Titel, um das allgemeine Bild zu verändern. Die Entwicklung von Clair Obscur sei stark von klassischen JRPGs wie Final Fantasy VI bis X, Suikoden, Shadow Hearts und Persona 5 beeinflusst worden. Dabei habe das Team versucht, bekannte Elemente nicht nur zu übernehmen, sondern weiterzuentwickeln und in einem neuen Kontext zu präsentieren
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Ich kann runden rasiert nicht leiden, da es nach paar Stunden sehr repetitiv und zäh wird. Habe Clair Obscure deswegen abbrechen müssen, obwohl die Atmosphäre und Musik mir sehr gefallen haben. Wenn man anfängt den Gegnern auszuweichen, weil man kein Bock auf einen Kampf hat, weiß man, dass man aufhören sollte. Das Studio darf gerne mal ein Action RPG rausbringen. Würde bestimmt sehr gut werden.
Spiele aktuell FF 16 und bin froh wenn ich es durch hab. Setting ubd Story sind gut, aber das ganze wirkt eher wie ein Devil May cry ubd fühkt sich repetiv an.
Man kann nur hoffen das jetzt so einige Entwickler einen Weckruf erlebt haben. Ich bin mit rundenbasierten Games JRPGs aufgewachsen und es wurde auch mal Zeit, dass wieder ein fantastisches neues rundenbasiertes Game das Licht der Welt erblickt hat. So ein grandioses noch dazu😁
so ein quatsch. viele leute lieben turn-based und es muss auch nicht alles jedem gefallen. clair obscur war doch gerade so erfolgreich, weil es nicht für den massenmarkt gestreamlined war, sondern konsequent seine (nischen-)vision durchgezogen hat.
Man liebt es oder nicht. Ich habe einige solche Spiele gespielt, bevorzuge aber Action-Gameplay. Als ich meinen Sohn gefragt habe warum er solche Spiele mag, sagte er mir, du bist mit Street Fighter 2 aufgewachsen, ich mit Pokémon.
Und das stimmt auch.
Er liebt alle Pokémon Spiele!
Chained Echoes, Sea of Stars und Baldurs Gate 3 kamen in den letzten 2 Jahren raus und waren ebenfalls sehr Erfolgreich.
Geschmäcker sind halt unterschiedlich.Ich bin auch kein Freund von Rundenbasiert, aber jedem das Seine.