Cyberpunk 2077: Hacker starten Versteigerung bei 1.000.000 Dollar

Die Hacker von CD Projekt Red versteigern den Quellcode von Cyberpunk 2077 und vieles mehr.

Wie wir bereits berichtet haben, wurde CD Projekt Red Opfer eines Hackerangriffs. Dabei wurden Quellcodes von Spielen, interne Dokumente und weitere Pläne des Managements gestohlen.

Die Hacker haben CD Projekt Red eine Frist von 48 Stunden gesetzt, die bereits verstrichen ist. CD Projekt Red gab dazu bekannt, dass man mit Kriminellen nicht verhandeln werde und bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe.

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass die Hacker die Quellcodes von Cyberpunk 2077, The Witcher 3 und mehr versteigern. Das Einstiegsgebot liegt bei 1.000.000 US-Dollar. Die Quellcodes sämtlicher Spiele und alle Dokumente werden sofort verkauft, wenn jemand bereit ist 7.000.000 US-Dollar zu bezahlen.

137 Kommentare Added

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  1. rjb81 15180 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 11.02.2021 - 23:41 Uhr

    Ich sehe schon die nächste True Crime Serie… Bin mal gespannt wie das weiter geht.

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  2. Zecke 23765 XP Nasenbohrer Level 2 | 11.02.2021 - 23:45 Uhr

    Die Typen mögen gute Hacker sein, sind es auch gute Kiminelle? So offen wie das alles herausposaunen werden sie hoffentlich bald erwischt.

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    • wolfsstolz 520 XP Neuling | 12.02.2021 - 03:37 Uhr

      Du würdest Dich wundern wie viel Millionen täglich von Unternehmen an Hacker bezahlt wird. Das G|ld wird einfach per Bitcoin oder anderen Online Händlern bezahlt und anschließend wird der Code per Mail geschickt , der Hacker wird erst wieder gesehen wenn der nächste Hack gelungen ist. Übrigens handelt es sich dabei meistens um Hacker die sich selbst nie gesehen haben womit die Polizei keine Anhaltspunkte hat, selbst[ wenn einmal 1 Hacker erwischt wird sind die anderen in Russland, in Afrika und in Deutschland (oder was weiß ich wo.) Die Hackergruppen geben sich Namen, so weiß ein Unternehmen auch gleich ob sie besser zahlen (in dies kommt nie an die Öffentlichkeit) oder ob sie die Polizei einschalten. Vor Jahren wird Banken in Deutschland erpresst weil die EC Karten kopiert werden konnten / können. ES ist aber günstiger die Hacker zu bezahlen als von heute auf Morgen zuzuheben das alle EC Karten 0 Sicherheit bieten. So könnte jeder los gehen und sagen das er das Geld nicht abgebucht hat . Ein extrem komplizierter Kreis

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    • Zecke 23765 XP Nasenbohrer Level 2 | 12.02.2021 - 06:52 Uhr

      Natürlich gibt es Hacks und natürlich wird da bezahlt. Ist bekannt. Aber diese Gruppe scheint mir eher ein Teil talentierter, aber dummer und aus Wut (wahrscheinlich wegen Cyberpunk) getriebener Heranswachsender/innen oder wie auch immer zu sein. Allein das „Bekennerschreiben“ war schon peinlich. Allgemein sucht niemand in so einem Business gerne die Öffentlichkeit. Die aber scheinen sich danach zu sehnen.
      Ich stelle denen das Talent des Hackens nicht in Frage. Das Talent gute „Gangster/innen“ zu sein aber schon. Ich würde darauf wetten, dass man diese Spinner/innen bekommt.*

      *hatte mal Spaß am Gendern und merke, dass es in der Schreibweise nervt.

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  3. GeminiX 1200 XP Beginner Level 1 | 12.02.2021 - 00:37 Uhr

    Können wir uns jetzt also darauf einstellen, dass deswegen für Witcher 3 kein Next-Gen Update mehr erscheinen wird? 😟😟

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  4. Dr. Fred Edison 25395 XP Nasenbohrer Level 3 | 12.02.2021 - 00:38 Uhr

    Ich kenn mich zu wenig aus mit sowas, aber das Game ist doch schon released und für jeden zu erwerben, also was macht man mit einem Quellcode? Für was kauft man sich den? Wäre vor Release nicht besser gewesen?

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    • Gruphius 660 XP Neuling | 12.02.2021 - 03:15 Uhr

      Ganz einfach: Andere Spielefirmen können den Code nehmen, besondere Aspekte aus dem Spiel herausnehmen und in das eigene Spiel einbauen. Außerdem kann man den Kopierschutz rausnehmen, das Spiel kompilieren und gratis verscherbeln und somit CD Project Red in den Ruin treiben. Auch lassen sich so Schwachstellen finden für z.B. Hacks, wenn dann ein Online-Modus kommt. Der Quellcode kann auch veröffentlicht werden und dann können Menschen den Code nehmen, die Bugs fixen, bisschen was ändern und es als eigenes Spiel verkaufen, als bessere Alternative zu Cyberpunk 2077 z.B.,was ebenfalls den Einnahmen von CD Project Red schaden würde. Dadurch, dass da auch Zukunftspläne verscgerbelt werden können andere Firmen jetzt die Ideen klauen und die geplanten Spiele selbst vorher releasen, sodass CD Project Red ihre Version des Spiels verwerfen muss, weil es sonst als Plagiat bezeichnet werden kann. Es kann aber auch in die komplett entgegengesetzte Richtung gehen und die Modding-Community nutzt die Chance, um coole Mods zu erstellen, was die Popularität von und somit auch die Einnahmen durch Cyberpunk und co erhöht. Wir müssen abwarten und sehen was passiert…

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    • Totemi1324 520 XP Neuling | 12.02.2021 - 08:19 Uhr

      Das spielt keine Rolle, ein Quellcode-Leak nach dem Release ist fast genauso schlimm wie davor. Der Quellcode des Spiels enthält ja alle (!) Mechanismen, die das Spiel zum Laufen bringen. Das öffnet nicht nur Tür und Tor für Software-Piraterei, sondern man kann daraus auch einzelne Teile entwenden und unter anderen Namen verkaufen. Außerdem gibt das einen Einblick darin, wie das Spiel im Innersten funktioniert, sodass z.B. Exploits und Cheats gezielt gesucht und angewendet werden können.

      Ich weiß nicht, wie sehr du dich auskennst, deswegen stell dir das so vor: Das ist ungefähr so, als wenn die geheime Rezeptur von Coca Cola oder sowas geleakt werden würde. Jeder könnte dann das Getränk mit diesem typischen Geschmack, den nur die echte Coca Cola hat, herstellen, ggf. geringfügig abändern und unter anderen Namen verkaufen. Das ist quasi Diebstahl des geistigen Eigentums von Coca Cola und die Firma würde dadurch erhebliche finanzielle Schäden nehmen.

      Ja, es gibt auch Games, die offen die Modding-Community fördern, und Modder gezielt die Möglichkeit geben, das Spiel zu verändern. Dies geschieht aber meist durch sog. APIs. Stell sie dir als eine Art Schleusen vor, die es erlauben, gewisse Teile des Spiels zu modifizieren, ohne Einblick in den gesamten Quellcode geben zu müssen. Das heißt, eine API lässt keine tiefgreifende Änderungen zu, die es ermöglichen würden, das Spiel zu cracken oder Raubkopien anzufertigen.

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    • Dr. Fred Edison 25395 XP Nasenbohrer Level 3 | 12.02.2021 - 15:22 Uhr

      Danke für die Antwort, auch an @Gruphius, sehr aufschlussreich, mir war der Wert des Quellcodes nicht bewusst. CDPR kann nur froh sein, dass Cyberpunk so ein finanzieller Erfolg ist, vor Release wäre der Schaden bestimmt viel größer gewesen.

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    • ThePhil 56595 XP Nachwuchsadmin 7+ | 12.02.2021 - 17:02 Uhr

      Noch als Hinweis.
      Der Code auf der CD ist nicht der Quellcode.
      Sondern der kompilierte Code mit dem ausführbaren Spiel. Von dem kompilierten Code kann man den Quellcode (in dem das Spiel geschrieben ist) nicht zurück ableiten.
      Sonst könntest du ja aus jeder Software die du hast einfach den Code rausziehen und das selber verkaufen oder verteilen. (Photoshop, MS Office, Apps, einfach alles.)
      Stell dir das so vor wie wenn du eine Flasche Cola kaufst. Nur weil du die fertige Cola hast, hast du noch lange nicht das geheime Rezept um Cola herzustellen 😛

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    • Dr. Fred Edison 25395 XP Nasenbohrer Level 3 | 12.02.2021 - 17:13 Uhr

      Ok, auch danke. Keine Ahnung wie man Raubkopien herstellt, ich dachte immer da knackt jemand den Kopierschutz und vervielfältigt dann seine vorhanden Version von dem Game? Scheint aber nicht so zu sein. Warum immer alle Cola zum vergleichen nehmen? 😂

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    • ThePhil 56595 XP Nachwuchsadmin 7+ | 12.02.2021 - 17:34 Uhr

      Gut da kenne ich mich auch nicht so aus, aber der Kopierschutz macht ja auch nur das, was er aussagt. Das kopieren der Software verhindern.
      Deswegen wird da ja auch nicht der Quellcode draus.
      Das sieht dann z.B. so aus, dass du den CD Zwang „crackst“ und dann keine Disc mehr einlegen musst oder irgendwie eine Hinterlegte Lizenz fälscht die du sonst kaufen müsstest.
      Und das Cola Beispiel bietet sich einfach an, weil das jeder kennt 😀

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    • Gruphius 660 XP Neuling | 14.02.2021 - 04:16 Uhr

      Naja, cracken ist grundsätzlich nur das Umgehen des Kopierschutzes indem man entweder den Check nach der Lizenz umgeht oder dem Checker sagt, man habe eine gültige Lizenz und auch eine vorlegen kann, die der Checker als gültig anerkennt.

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    • Robilein 393025 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 12.02.2021 - 15:25 Uhr

      Wow, danke dir und @Gruphius für die ausführliche Erklärung. Wieder was dazugelernt👍

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  5. BLACK 8z 48465 XP Hooligan Bezwinger | 12.02.2021 - 18:31 Uhr

    Wahnsinn, was macht man in so einer Situation?
    Hoffen dass ein reicher Typ den Hackern den Code abkauft und an CDPR übergibt oder was?
    Wieso wird sowas nicht auf ner gut verschlossenen Platte offline gespeichert und gesichert?
    Was wird da in Zukunft wohl noch alles so gehackt werden können… Smart Home, Banking etc. wird ja immer mehr, iwann kann man sich wahrscheinlich sogar in die Köpfe der Menschen hacken…

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