Mit deutlichen Worten haben ehemalige Mitarbeiter die Unternehmenskultur bei Bungie kritisiert, darunter auch Entwickler, die an Destiny 2 gearbeitet haben.
Der frühere Lead Narrative Designer Michael Zenke bezeichnete seine Zeit beim Studio als die „toxischste und dysfunktionalste Erfahrung“ seiner bisherigen Karriere. Die Aussagen reihen sich in eine zunehmende Zahl kritischer Berichte ehemaliger Mitarbeiter über interne Abläufe und Führungsentscheidungen ein.
Auch der ehemalige QA-Lead Uriah Belletto äußerte sich kritisch über die Führungsebene des Studios. Seiner Ansicht nach hätten Verantwortliche bei Bungie aus den Augen verloren, dass Menschen Videospiele in erster Linie zum Spaß spielen. Zudem kritisierte er, dass die Bedeutung von Individualisierungsmöglichkeiten und unterhaltsamen Inhalten für die Spielerschaft unterschätzt worden sei.
Die Aussagen erfolgen in einer Zeit, in der Bungie bereits wegen Umstrukturierungen, Entlassungen und Diskussionen über die Zukunft seiner Projekte im Fokus der Öffentlichkeit steht. Offizielle Stellungnahmen des Studios zu den aktuellen Vorwürfen liegen bislang nicht vor.
Wie stark die geschilderten Erfahrungen die tatsächliche Situation innerhalb des Unternehmens widerspiegeln, lässt sich von außen nur schwer beurteilen. Die Aussagen zeigen jedoch, dass es unter ehemaligen Mitarbeitern weiterhin erhebliche Kritik an der Führung und den internen Strukturen des Studios gibt.
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Die Industrie ist zu einem einzigen Fleischwolf verkommen. Und die, die ihn am Laufen halten werden selbst verwurstet. Bald kann man es moralisch nicht mehr mit sich vereinbaren, überhaupt noch irgendwas zu spielen.
Das kannst du allerdings auf fast alles übertragen wenn es um Konsum geht.
Damit will ich nicht sagen, dass es egal ist, sondern dass man generell bewusster konsumieren soll und wenn es halt was gibt, was man unbedingt will, dann ist ds halt so.
„Seiner Ansicht nach hätten Verantwortliche bei Bungie aus den Augen verloren, dass Menschen Videospiele in erster Linie zum Spaß spielen.“
Das Gefühl habe ich heute viel zu oft bei den großen Videospielunternehmen. Auf jeden Fall verständlich, dass sie ihre Gefühle verarbeiten. Was raus muss, muss raus.
Weswegen spielt man denn sonst Videospiele? Etwa damit man mit Mikrotransaktionen noch mehr Geld aus den Taschen gezogen bekommt? Wie bescheuert sind da manche eigentlich…
Das ist sicher mit der Hauptgrund, dass so viele Studios mangelnde Qualität abliefern und wieso so viele Studios den Bach runter gehen. Bungie ist da ja bekanntlich kein Einzelfall.
Sicher wird Bungie auch nicht mehr lange existieren.
Schade, wie das Studio zugrunde geht
Auch wenn Bungie da sicher nicht das einzige Studio ist, ist es erbärmlich was aus dem Studio geworden ist.