Destroy All Humans! Der Weg des Furons: Dritter Entwicklerblog zu Destroy All Humans

Ab sofort sind der dritte Entwicklerblog sowie passende Screenshots zu Destroy All Humans! Der Weg des Furons verfügbar. Diesmal spricht Jon Knoles, Creative Director bei Sandblast Games, über die Philosophie des Spiels, in der…

Ab sofort sind der dritte Entwicklerblog sowie passende Screenshots zu Destroy All Humans! Der Weg des Furons verfügbar. Diesmal spricht Jon Knoles, Creative Director bei Sandblast Games, über die Philosophie des Spiels, in der „respektloser Humor“ eine wichtige Rolle übernimmt.

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Destroy All Humans! – Screenshot Galerie

Die Destroy All Humans!-Reihe ist seit jeher für ein gewaltiges Feuerwerk an Zerstörung, einen schwarzen Humor und eine offene Spielwelt bekannt. Dieses Erfolgsrezept wurde auch in Der Weg des Furons wieder angewendet und für die Next-Gen-Konsolen neu definiert.

Massenvernichtung
Wie bereits im ersten Blog, HiFi-Zerstörung in Destroy All Humans! Der Weg des Furons beschrieben, wird "Massenvernichtung" für Next-Gen-Konsolen in Der Weg des Furons neu definiert. Die Zerstörung ist detailreicher und von einem bisher auf keiner Konsole gesehenen Ausmaß: größere Städte voller Wolkenkratzer, die alle restlos eingeebnet werden können. Bei der Zerstörung von Gebäuden strömen Massen angsterfüllter Menschen in panischer Flucht auf die Straße. Der Himmel ist voller Angriffshubschrauber und außerirdischen Untertassen, die alle den Spieler überrumpeln wollen. Der wiederum kann mit seiner abgefahrenen außerirdischen Bewaffnung, wie etwa der Schwarzes-Loch-Kanone, dem Tornadotron oder dem Quantenzerstörer, Menschen und andere Außerirdische mit unglaublicher Zerstörung überziehen.

Respektloser Humor
Die größte Stärke der Destroy All Humans!-Reihe ist der einzigartige respektlose und satirische Humor aus der Sicht des Aliens. Die Spieler können aufatmen: Diesem Humor geht’s auch dieses Mal gut. Die Story macht sich über die Markenzeichen der 70er her: Kung-Fu, Katastrophenfilme, Verschwörungen, das zweite goldene Zeitalter von Science-Fiction, die Ich-Generation, Disko und so weiter. Aber hier muss keiner ein Fachmann für die 70er sein, um die Witze zu verstehen. Wir wollten, dass das Spiel einem breiten Publikum Spaß macht. Der Humor ist so respektlos wie immer und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, uns als Spezies humorvoll aufs Korn zu nehmen. Und wie es sich gehört, nimmt sich das Spiel dabei selbst auch nicht immer allzu ernst.

Der Humor des Spiels kommt schon durch Cryptos wilde und lustige Bewaffnung sowie seine besonderen Fähigkeiten zum Ausdruck, mit denen er den Menschen zu Leibe rückt. Außerdem sind ihre Reaktionen auf Crypto wirklich komisch. Auch die Interaktionen zwischen Crypto und Pox, seinem holografischen Aufseher, in den Zwischensequenzen und den interaktiven Gesprächen sowie das verbale Gepolter während des Spiels tragen ihren Teil dazu bei.

Wir haben auch mehr von den interaktiven Gesprächen, wie z. B. die Ansprache des Bürgermeisters im ersten Spiel Destroy All Humans!, eingebaut, in denen Crypto eine Gruppe von Menschen anspricht, oft als einer von ihnen getarnt, um sie mit wohl bedachten Worten zu manipulieren. Es gibt einen "richtigen" Weg, um diese Gespräche zu meistern, doch absichtlich die falsche Wahl zu treffen, kann eine Mange Spaß mit sich bringen.

Man kann, wie schon in den vorherigen DAH-Spielen, wieder Gedanken von Menschen lesen, um Hinweise für die Missionen zu erhalten, die Tarnung in einem gestohlenen Körper länger aufrecht zu halten oder einfach nur die absurden Dinge zu hören, die anderen Menschen im Kopf herumschwirren. Es gibt in etwa 2000 davon, zwischen 30 und 50 eigene Gedanken pro Menschen-Typ im Spiel, von denen einige mit Stereotypen spielen, während andere dagegen angehen. Niemand wird wohl von sich behaupten, 2000 Witze auf Lager zu haben, die jedes Mal wieder schallendes Gelächter hervorrufen. Auch wir werden das nicht behaupten, aber darum geht’s auch nicht unbedingt. Es handelt sich dabei um humorvolle Ablenkungen, die für das Gameplay wichtig sind, den Spieler schmunzeln (und manchmal auch laut lachen) lassen oder gelegentlich einfach auch dazu animieren, das Internet nach einem Namen oder einem Wort zu durchsuchen, um zu verstehen, was denn da gerade nun eigentlich wirklich gesagt wurde.

Die Vernichtung der Menschheit in Landessprache
Wir haben uns dieses Mal besonders viel Mühe gegeben, dass der Humor des Spiels nicht nur für amerikanische Spieler lustig ist. Daher haben wir ihn für andere Sprachen angepasst, indem wir Witze und Referenzen auf amerikanische Pop-Kultur ersetzt haben, damit französische, spanische, italienische oder deutsche Spieler den Witz auch "verstehen". Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass im Spiel eine fiktive Version von Paris vernichtet werden kann? In die USA, in Großbritannien, Japan und Russland sind die Außerirdischen ja bereits eingefallen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis unsere französischen Freunde auch in den Genuss der altbewährten Analsonde kommen.

Das erweiterte Spiel mit der Offenen Welt
Was genau ist eigentlich diese Offene-Welt-Geschichte, von der man immer wieder hört, und wie erweitert Der Weg des Furons dieses Konzept? Ein solches Gameplay meint im Prinzip, dass der Spieler die Spielwelt frei erforschen und Spaß darin haben kann, ohne dabei gezwungen zu sein, einem bestimmten Weg zu folgen. Die „Offene Welt“-Formel der DAH!-Reihe wurde in DWdF erweitert, um mehr Freiheiten und Wahlmöglichkeiten beim Spielen zu bieten. Der Spieler hat bei seinen Aktivitäten, Missionen, Minispielen und Erkundungen einfach mehr Auswahl.

Es gibt Story-Missionen, die ein eher geführtes Spielerlebnis bieten, um die Story und Weiterentwicklung von Funktionen voranzutreiben und die gespielt werden müssen, um alle 5 Invasionsorte zu erreichen. Doch viele dieser Missionen müssen nicht in einer linearen Reihenfolge gespielt werden. Der Spieler kann, wie auch schon in DaH! und DaH!2, wählen, wann er eine Mission starten will, indem er einen "Aufraggeber" in der Welt sucht. Dabei kann es sich um Pox oder andere Charaktere handeln, die man während der Abenteuer trifft. Und wenn Spieler es vorziehen, eine Mission abzulehnen oder abzubrechen, um im „Offene Spielwelt“-Modus rumzuspielen und Waffen und Fähigkeiten zu verbessern oder einfach nur ein wenig Spaß bei der Erkundung oder beim Hochjagen von Sachen zu haben, können sie das tun.

Es gibt außerdem an jedem Invasionsort zahlreiche optionale Nebenmissionen, so genannte "Nebenjobs". Diesen haben wir mehr Tiefe verpasst und sie fügen sich nun besser in die Story-Missionen ein. Einige davon sind sogar ziemlich umfangreich. Man kann obendrein dem furonischen Gott Arkvoodle Gefallen tun, der diese mit neuen Landezonen für die Untertasse belohnt. Um das erneute Aufsuchen von Invasionsorten attraktiver zu machen, haben wir wiederholbare Herausforderungen und Minispiele eingefügt, zu denen Spieler zurückkehren können, um das Ergebnis zu verbessern und mehr Belohnungen einzustreichen. An jedem der fünf Invasionsorte sind dazu außerirdische Artefakte, die man sammeln kann, und Erfolge zum Freischalten versteckt.

Der vielleicht größte Fortschritt im Spielerlebnis der Offenen Welt von DaH! basiert auf der Möglichkeit, zum ersten Mal Handfeuerwaffen, mentale Fähigkeiten und das Düsenpack miteinander zu kombinieren, was dem Spieler noch mehr Möglichkeiten bietet, Chaos anzurichten. Diese Wahlfreiheit ist vor allem in der Temporalfaust offensichtlich, eine neue mentale Fähigkeit, die Crypto von einem uralten Kung-Fu-Meister erlernt. Die ermöglicht es, die Zeit anzuhalten, sich frei zu bewegen und allerlei Unheil anzurichten. Lässt man die Zeit wieder laufen, kann man sehen, wie sich das Chaos um einen herum entfaltet. Allein dieses Feature bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Für uns als Entwickler ist das eigentlich recht beunruhigend, wenn wir versuchen uns vorzustellen, wie der Spieler diese Fähigkeit einsetzen könnte. Aber das war’s uns wert: Der Spieler wird einen Mordsspaß dabei haben, neue Möglichkeiten zu entdecken, die Menschheit zu vernichten!

Wollten Sie schon immer mal in die Rolle eines mörderischen außerirdischen Invasoren mit abgefahrenen mentalen Kräften und Sci-Fi-Bewaffnung schlüpfen, um sich durch verschiedene offene Welten zu bewegen, die Sie komplett zerstören können? Und wollen Sie dabei dann auch noch einen tief schwarzen Humor erleben? Dann sind wir uns sicher, dass Ihnen Destroy All Humans! Der Weg des Furons gefällt.

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