Diablo 4: Bodenständigere Geschichte als im Vorgänger

Für Diablo 4 wünscht sich Blizzard Entertainment einen Fokus auf den gewöhnlichen Menschen Sanktuarios und nicht bloß ein Heldenepos.

Viele Details zur Geschichte und dem Storytelling von Diablo 4 sind noch nicht bekannt, doch auf der BlizzCon 2019 wurde neben vielen kleinen Informationen zum Gameplay auch über die Art der Geschichte gesprochen.

Diese soll, so Creative Director Sebastian Stępień, bodenständiger sein als noch im Vorgänger. Ihr werdet in der offenen Spielwelt mehr als 100 Dörfer oder Siedlungen finden, in denen ihr mit den Einwohnern interagieren könnt. So soll ein Fokus auf den Geschichten gewöhnlicher Menschen liegen und nicht allzu sehr auf einem großen Epos.

„Wir wollen eine sehr viel bodenständigere Geschichte als in Diablo 3. Und wir glauben, der beste Weg, diese zu liefern, ist es, euch die Möglichkeit zu geben, die Geschichten gewöhnlicher Menschen zu erfahren.“

„Wir würden uns gerne auf diese einfachen Geschichten konzentrieren […], sodass es nicht um große Helden, Politik, Könige oder andere große Fantasy-Themen geht.“

Die große Rahmenhandlung wird sicher dennoch das klassische Gut-gegen-Böse-Thema aufweisen, immerhin sieht Lilith im Ankündigungsvideo nicht gerade freundlich aus. Die vielen Siedlungen und Geschichten der Einwohner erinnern, besonders in Verbindung mit einer geteilten offenen Spielwelt und Onlinezwang an ein „MMO light“, etwas das sich viele Fans im Vorfeld für den neuesten Diablo-Teil erhofft oder befürchtet hatten.

Wie genau all das in Diablo 4 umgesetzt wird und inwieweit die Reihe sich wirklich neu erfindet, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen. Bis ein Release, das immer noch offizielles Datum erhalten hat, werden wir sicher noch viel zu sehen bekommen. So wie dieses 25 Minuten lange Video mit Barbaren-Gameplay, das wir euch hier schon präsentiert haben.

11 Kommentare Added

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  1. snickstick 169650 XP First Star Onyx | 08.11.2019 - 11:52 Uhr

    Ich will aber ein Heldenepos haben. Ich will nicht als Bilbo Däumling durch die Welt zuiehen. ich will ein gefürchteter Barbarenmagier mit Tierstimmen sein der den Hammer der Blutrache mit der Magischen Kraft des KuhKönigs geladen hat um die Dämonen im Portal des Schreckens zu metzeln 🙂

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    • Z0RN 186205 XP Battle Rifle Master | 08.11.2019 - 11:55 Uhr

      😆😆😆 ich wusste es bis gerade nicht, aber genau das will ich auch!!!

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    • n1co 23385 XP Nasenbohrer Level 2 | 08.11.2019 - 12:04 Uhr

      Tja, leider wird Blizzard dort weiter machen wie bisher, mit festen Charakteren und vordefinierten Skills die sich nur durch die Ausrüstung „weiter entwickeln“ lassen.

      So ein Char nach Frei Schnautze wäre schon cool.

      BTT:
      Dachte man spielt Diablo wegen der Loot-Sucht-Spirale? Oder habe ich einen Einfluss auf die Story? Story ist doch hier nur beiläufig…

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  2. Merowinger 6260 XP Beginner Level 3 | 08.11.2019 - 11:58 Uhr

    Klingt super. Ich mochte die Story in Diablo 3, aber am besten war sie in Teil 2. Auch den butcher damals in Diablo 1 fand ich krass. Einfach episch. Blizzard halt.

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  3. Darth Monday 83240 XP Untouchable Star 2 | 08.11.2019 - 12:59 Uhr

    So kleine Nebengeechichten gab’s ja auch schon in den Vorgängern, und zum Teil waren die größere Highlights als die Hauptstory. Die erste Begegnung mit den Quests waren eigentlich immer erfreulich.

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  4. Extreme Teddy 3440 XP Beginner Level 2 | 08.11.2019 - 13:30 Uhr

    Hauptsache es gibt wie in D2 einen roten Faden an Quests. Die Nebenquests macht man in Diablo genau ein mal. Die Mainquest wird ebenso nur einmal gespielt um schnellstmöglich ins Endgame zu gelangen. Nicht grundlos gibt es in D2 diverse Glitches mit denen man ganze Areale überspringen kann …

    Naja, hauptsache die Story wird wieder wirklich düster und aussichtlos. Diablo 3 war zu vorhersehbar und fröhlich. Kein Vergleich zu Marius und dem Wanderer oder dem Einmarsch von Baal auf dem Berg Arreat. Wer hat Bock auf ein paar Runden D2 LOD? ^^

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