Der „Austausch“ zwischen Thomas Mahler, dem Creative Director von No Rest for the Wicked, und dem ehemaligen Diablo‑Chef Mike Ybarra hat in der Gaming‑Community für Erstaunen gesorgt.
Auslöser war ein Aufruf Mahlers an Streamer, die er dazu ermutigte, sein Spiel auszuprobieren, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Er stellte dabei die präzise Kampfmechanik und den Verzicht auf Carry‑Builds und Spam in den Vordergrund und verwies auf die laufende Koop‑Beta sowie den Rabatt auf Steam.
Thomas Mahler: „Hey Streamer! Wir alle wissen, dass jeder in Diablo 4 oder PoE2 gut aussehen kann. Wollt ihr eurem Publikum wirklich beweisen, dass ihr etwas könnt? Probier No Rest for the Wicked!“
Mike Ybarra reagierte darauf mit der Aussage, dass es nicht hilfreich sei, andere Spiele abzuwerten, um das eigene Produkt hervorzuheben. Er betonte, dass ein Spiel für sich selbst stehen sollte, und kündigte an, No Rest for the Wicked wieder auszuprobieren, um den aktuellen Entwicklungsstand zu sehen.
Daraufhin antwortete Mahler mit deutlicher Kritik an Ybarras früherer Rolle bei Diablo.
Er warf ihm vor, die traditionsreiche Reihe nicht mit dem nötigen Respekt behandelt zu haben, und verwies auf die Bedeutung von Diablo 2 als wegweisendes Werk westlicher Spielentwicklung.
Mahler kritisierte zudem die Monetarisierungsstrategie von Diablo 4 und stellte die Frage, ob Spieler dankbar sein sollten, dass kosmetische Inhalte wie Pferderüstungen hohe Preise für um die 65 $ erreicht haben.
In seiner weiteren Aussage forderte Mahler mehr Verantwortungsbewusstsein von Führungskräften großer Studios.
Er sprach davon, dass sich Manager nicht selbst feiern sollten, wenn ein Franchise unter ihrer Leitung an Qualität verliere.
Abschließend verwies er auf Ybarras frühere öffentliche Aussagen und stellte klar, dass er anderen Entwicklern nun zeigen wolle, wie es seiner Ansicht nach richtig gemacht wird.
Thomas Mahler: „Mike, mal ganz ehrlich: Du wurdest mit der Leitung von Diablo betraut und hast es nicht mit dem gebührenden Respekt behandelt.“
„Diablo hatte mal Bedeutung. Diablo 2 war ein absolutes Meisterwerk und zeigte der ganzen Welt, was westliche Entwickler leisten konnten.“
„Du hast zugestimmt, dass Diablo zu einem MTX-Spielautomaten wird, bei dem man Pferde-Rüstungen für 65 Dollar kaufen kann.“
„Sollten wir Gamer uns dafür also bedanken oder ist hier etwas ehrliche Kritik angebracht?“
„Es ist an der Zeit, dass Führungskräfte aufhören, sich selbst zu loben, nachdem sie beliebte Franchises ruiniert haben, und stattdessen persönliche Verantwortung übernehmen.“
„Und nachdem alles gesagt und getan war, kamst du mit diesem Glanzstück daher. Also, lehn dich zurück und lass dir von anderen zeigen, wie es geht!“
Hier die Konversation auf X:
Hey streamers!
We all know anyone can look good in Diablo 4 or PoE2.
Do you really want to show your audience you’ve got skill?Try No Rest for the Wicked.
Precision combat. No carry builds. No spam.
Co-Op Beta’s live now, 30% off on Steam.Time to stop being a casual. Let’s…
— thomasmahler (@thomasmahler) December 30, 2025
Mike, real talk: You were put in charge of Diablo and you didn’t treat it with the respect it deserved.
Diablo used to mean something. Diablo 2 was an utter masterpiece and showed the whole world what western developers could do.
You OK’d turning Diablo into a MTX slot machine… https://t.co/kudZeyHi3n pic.twitter.com/4lZSoXebiD
— thomasmahler (@thomasmahler) December 31, 2025
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CoD,Diablo ….Microsoft macht aus allem einen Shop 🙈
Da muss ich Thomas Mahler allerdings schon zustimmen, auch wenn man die Items in D IV nicht kaufen muss. Der Quatsch fing ja allerdings schon in WoW an, und das hatte damals nicht Ybarra entschieden.