Beim Entwickler Eidos Montreal ist ein großes Projekt überraschend eingestellt worden. Das intern als „Wildlands“ bekannte Spiel befand sich seit 2019 in Entwicklung und wurde nun trotz fortgeschrittenem Status gestrichen.
Das Projekt, das unter dem Codenamen P11 lief, soll über mehrere Jahre hinweg mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt haben. Dazu zählen unter anderem wiederholte Wechsel der eingesetzten Game-Engines, Unstimmigkeiten bei der erzählerischen Ausrichtung sowie ein stetig wachsendes Budget, das sich Berichten zufolge auf mehrere hundert Millionen belaufen haben soll.
Die finanziellen Auswirkungen blieben offenbar nicht ohne Folgen. Im Zuge der Entwicklung wurden weitere Projekte innerhalb des Studios eingestellt, darunter auch ein neues Spiel aus der Deus Ex-Reihe, das bereits zuvor gestrichen worden war.
Inhaltlich handelte es sich bei Wildlands um ein Open-World-Action-Adventure aus der Third-Person-Perspektive. Spieler sollten die Figur River steuern, die Teil einer Gruppe namens Spiritbounds ist. Diese nutzt magische Fähigkeiten, um gegen übernatürliche Bedrohungen vorzugehen und sich durch eine weitläufige Spielwelt zu bewegen. Unterstützung erhält der Charakter von einem großen, reitbaren Begleiter namens Redheart.
Trotz der langen Entwicklungszeit soll sich das Spiel zuletzt bereits in der Debugging-Phase befunden haben und wichtige Meilensteine erreicht haben. Ein Release war angeblich noch für dieses Jahr geplant.
Die Entscheidung zur Einstellung wird mit wirtschaftlichen Überlegungen in Verbindung gebracht. Offenbar wurde intern bezweifelt, ob sich weitere Investitionen in das Projekt langfristig auszahlen würden. Warum diese Entscheidung erst so spät im Entwicklungsprozess getroffen wurde, ist derzeit unklar.
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Also wars quasi schon komplett spielbar.
Schon krass, dass es jetzt noch einfach abgesägt wurde.
Ubisoft hat das genauso mit Prince of Persia gemacht.
Das kann ich nicht verstehen.
Oh man… Das ist wie der alte Witz mit den zwei, die aus dem Knast ausbrechen und über 100 Mauern müssen. Nach 99 Mauern sagt der eine zum anderen: „Komm, gehen wir zurück. Das ist zu weit.“
Ganz Ehrlich…. Wofür verdienen eigentlich die Manager solch einen Haufen Kohle?
Wenn man die Probleme so liest dann muss man sagen, dass sind alles Themen die eigentlich VOR Start hätten geklärt werden müssen und selbst wenn man nachher feststellt dass gewisse Features vlt nicht eins zu eins in der ausgewählten engine abgebildet werden können wie angedacht dann hat man damit zu leben……
Das sind mal wieder Themen die nichts mit den eigentlichen Entwicklern am Projekt zu tun haben sondern mit der Führung …..
Das nenne ich totale Geldverschwendung
Klingt nicht gut für das Studio.