Electronic Arts: Preiserhöhung für Next-Gen-Spiele bei EA noch unsicher

Electronic Arts ist sich noch nicht sicher, ob und wann die Preise der Next-Gen-Spiele erhöht werden soll.

Mehrere große Publisher haben ihre ersten Schritte zur Anhebung der Standardpreise für Spiele auf Konsolen der nächsten Generation unternommen, darunter Gearbox, Take-Two Interactive, Activision und Sony, die alle 70 US-Dollar für ihre PS5- und/oder Xbox Series X/S-Versionen verlangen.

Laut COO und CFO von EA, Blake Jorgensen, ist das Unternehmen in dieser Frage noch unentschlossen. In der jüngsten vierteljährlichen Investorenanfrage des Unternehmens sagte Jorgensen, dass die Preisgestaltung der nächsten Generation etwas ist, worüber EA in Zukunft eine Entscheidung treffen wird.

„Ich möchte mich da noch nicht wirklich einmischen“, sagte Jorgensen, als er von VGC gebeten wurde, sich zu diesem Thema zu äußern. „Wir haben immer gesagt, dass Spiele immer teurer werden, die Erfahrung wird immer tiefer, die Zeit, in der die Leute Spiele spielen, wird immer länger. Man könnte argumentieren, dass dies im Laufe der Zeit einen höheren Preispunkt erfordern könnte, aber wir werden uns damit befassen, je mehr Spiele in der nächsten Konsolengeneration auf den Markt kommen.“

„Worauf ich standardmäßig zurückkomme, ist, dass wir uns auf die Aufregung konzentrieren sollten, was wir mit den neuen Spielen machen können, und der Preis wird sich danach richten, das werden wir schon herausfinden“, fuhr er fort. „Und ich möchte nicht, dass die Leute das hineininterpretieren, ob wir die Preise erhöhen werden oder nicht – wir wissen es noch nicht. Was wir wissen, ist, dass wir mit den neuen Konsolen und unseren Partnerschaften mit Sony und Microsoft und anderen, die die Konsolen herstellen, noch viel mehr Dinge tun können.“

Capcom bleibt ebenfalls unentschlossen, während Ubisoft gesagt hat, dass alle Veröffentlichungen für das Jahr 2020 einen Preis von 60 US-Dollar haben werden, sich aber geweigert hat, zu allen darüber hinaus veröffentlichten Spielen Stellung zu nehmen. Branchenanalyst Michael Pachter glaubt, dass nicht alle Publisher das Standard-Preismodell von 70 US-Dollar übernehmen werden.

EA hat bestätigt, dass Battlefield 6 und Criterion’s nächster Need for Speed-Titel beide im Geschäftsjahr 2022 auf den Markt kommen werden, wobei ersterer für einen Start Ende 2021 vorgesehen ist.

33 Kommentare Added

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  1. TCW Sam Vimes 12610 XP Sandkastenhüpfer Level 2 | 07.11.2020 - 11:48 Uhr

    EA bekommt von mir eh nur dann Geld, wenn es wirklich nicht anders geht. Die größten Abzocker und remaster-könige. Grundsätzlich nur im Sale und bald ist es im GPU.

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  2. StoneBanks420 66020 XP Romper Domper Stomper | 07.11.2020 - 12:01 Uhr

    @ElChristano

    Ich weiss auch nicht, aktuell bin ich total entspannt 😉

    Wenn ich am Dienstag aufwache (habe frei) geht’s mir vermutlich so wie dir jetzt 😬

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    • Rapza624 79660 XP Tastenakrobat Level 4 | 07.11.2020 - 12:26 Uhr

      Meine Rede. Aber mittlerweile scheint ihnen 2K den Rang abzulaufen ^^ Außerdem verdient EA ja mit FUT mehr als genug, also können sie sich die geringeren Verkaufspreise leisten ^^

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  3. BLACK 8z 45535 XP Hooligan Treter | 07.11.2020 - 12:24 Uhr

    Klar 80 Tacken ist viel, vor allem für die meisten Spiele die leider allzu oft bei Release von Bugs etc. betroffen sind oder teils gar lieblos oder unfertig wirken…
    Noch dazu kommt dass immer mehr Mikrotransaktionen implementiert haben, wenn auch nur kosmetischer Art, aber dadurch wird denke ich sehr viel Kohle gemacht, was für mich daher einen Preisanstieg nur bei den wenigsten Spielen gerechtfertigt.
    Witcher, Skyrim, oder MP Games die sehr lange Supportet werden usw. find ich ok, aber z. B. ein Fifa oder so? Die basieren doch eh auf dem Vorgänger und werden nur etwas angepasst, theoretisch könnten sie ja auch einfach nen Patch rausgeben und schon wäre das neue Jahr wieder fertig aber davon würde man ja nichts haben.

    Aber mir ist das ehrlich gesagt egal, ich kaufe zu 99% kein Game mehr bei Release und bin mit dem GP mehr als zufrieden und versorgt!
    Games wie Valhalla kaufe ich auch nur noch iwann in der Gold Edition wenn alles bereits erschienen ist und rund läuft und dass für wesentlich günstiger. Ich kann warten, wenn es auch ab und an (meist durch Xboxdynasty hier) echt schwierig wird 😅

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  4. Cratter13 26620 XP Nasenbohrer Level 3 | 07.11.2020 - 12:28 Uhr

    Ich denke EA und Ubisoft werden sicher die 80€ für die Next Gen Games übernehmen. Ansonsten würde eben mehr in Season Pässe ausgelagert werden und die Story eben kürzer werden. Die Publisher finden schon Wege, um die höheren Kosten auszugleichen.

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  5. GrayHawk48 8245 XP Beginner Level 4 | 07.11.2020 - 12:56 Uhr

    Für mich persönlich sind Preiserhöhungen nur bei unbedingt zu zockenden MP-Titeln schade, aber der letzte war BF4 2013 (100€ inkl. Seasonpass zum Release der Box) – ansonsten kann ich immer auf ein gutes Angebot warten, damit habe ich kein Problem.

    Natürlich spiele ich die Spiele dann oft (bedeutend) später – das muss man wollen. 🙂

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  6. Karamuto 47810 XP Hooligan Bezwinger | 07.11.2020 - 13:32 Uhr

    Wenn dafür keine MT’s mehr in den Spielen sind wäre das ok, aber das wird nicht passieren. Von daher ist die ganze Debatte hinfällig und die Preis Erhöhungen einfach nur reine Gier.

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  7. IVleafclover 26055 XP Nasenbohrer Level 3 | 07.11.2020 - 17:20 Uhr

    Hoffentlich erhöhen sie die Preise nicht. Da hier aber von EA die Rede ist fällt meine Hoffnung sehr gering aus.

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  8. greenkohl23 11100 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 07.11.2020 - 19:13 Uhr

    Denke sie werden so tun als würden sie bei 60-70€ bleiben und dafür mehr auf ihre Mikrotransaktionen und Season Pässe setzen. Kommt Marketing technisch sicher besser bei den Kunden an. Ich zahl lieber ein wenig mehr für das Spiel und hab dafür keine Folgekosten, aber eine Wahl wird uns da sicher eh nicht gelassen 🤣

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