Epic‑Games‑CEO Tim Sweeney hat öffentlich seine Unterstützung für die 900‑Millionen‑Dollar‑Sammelklage gegen Valve ausgesprochen.
Der Vorwurf: Steam halte als einziger großer Store weiterhin an strikten Zahlungsbindungen fest und zwinge Entwickler dazu, die berüchtigte 30‑Prozent‑Gebühr zu zahlen.
Sweeney bezeichnet diese Gebühr als „30 % junk fee“ und kritisiert, dass Valves Regeln Entwickler ausdrücklich daran hindern, Spieler auf alternative Kaufmethoden hinzuweisen.
Wer auf Steam veröffentlicht, darf also nicht auf günstigere externe Shops oder eigene Bezahlsysteme verweisen – ein Modell, das laut Kritikern den Wettbewerb einschränkt.
Vergleich mit Apple und Google
Sweeney verweist darauf, dass Apple und Google früher ähnliche Praktiken verfolgten, bis Gerichte diese Form der Anti‑Steering‑Regeln als rechtswidrig einstuften. Beide Unternehmen mussten ihre Richtlinien anpassen und erlauben inzwischen – zumindest in Teilen – alternative Zahlungswege oder Hinweise darauf.
Valve hingegen hält an seinem Modell fest, was die Klägerseite als wettbewerbswidrig einstuft. Die 900‑Millionen‑Dollar‑Klage argumentiert, dass Steam seine Marktmacht nutzt, um Preise künstlich hochzuhalten und Entwickler wie Spieler gleichermaßen zu belasten.
Warum das Thema so explosiv ist
- Steam dominiert den PC‑Gaming‑Markt seit Jahren.
- Die 30‑Prozent‑Gebühr gilt vielen Studios als überholt.
- Epic positioniert sich seit 2018 als Gegenmodell mit 12‑Prozent‑Revenue‑Share.
- Ein Urteil gegen Valve könnte die gesamte PC‑Store‑Landschaft verändern.
Der Rechtsstreit steht noch am Anfang, doch Sweeneys klare Positionierung zeigt, wie tief der Konflikt zwischen Epic und Valve inzwischen reicht – und wie groß die Auswirkungen für die Zukunft des PC‑Gaming‑Marktes sein könnten.
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Hoffentlich muss das Steam ändern.
Mal schauen, was von der „Revolution“ dann beim Kunden ankommt.
Erst mal macht der Sweeney ja nur Werbung für Epic, damit Steamkunden ein schlechtes Gewissen haben, ihre Entwickler nicht richtig zu unterstützen.
Denn durch bessere Gebühren bei Steam würde sich ja nichts am Kaufanreiz ändern. Auch nicht, wenn die Publisher dranschreiben, dass man doch auch bei Epic kaufen könnte.
Habe noch kein Game bei Epic gekauft. Dank den wöchentlichen Free Games xD
So eine plumpe „linke Aktivisten“ Aktion der kriselnden linken englischen Regierung weil Steam sich massiv gegen Zensur und Freedom of Speech einsetzt. Und dann springt Epic auf was für ein Wunder. Warum passiert Sony nichts oder Microsoft? Die haben im Gegensatz zu Steam sogar das Monopol auf Ihren Konsolen und kassieren ebenfalls dafür ab, wofür Steam gerade verklagt wird. Ah politisch konform sind die ja, total vergessen und halt kein „Rebell“ wie Steam. Warum wird nicht mal darüber berichtet war schließlich vor einigen Jahren erst in den Schlagzeilen, wo Microsoft von Sony und den Regierungsbehörden wegen des Bethesda/Activision kaufes, durchleutet wurden und Sony sich weigerte Zahlen auch für Gebühren offen zu legen. Alles schon wieder vergessen?
Gegen Sony läuft dort auch ein Prozess seit Jahren
Und dass alle sich immer so gegenseitig fertig machen müssen nur weil die andere eine andere verkaufspolitik hat und sich selbst das nicht durchsetzen wollen oder können, da haben sie doch selber schuld, natürlich ist es schiede dass auf Kosten der Verbraucher zu machen, doch sein Endgerät kann sich ja auch jeder selbst aussuchen!
Kann hier leider nichts dazu sagen nutze keine der beiden Plattformen 😅
Steam ist da nicht der einzige nahezu jeder nimmt 30% an der Storefront da es der Industrie Standard ist.