Fallout 3: The Pitt: Fallout 3: The Pitt Entwickler im Interview

Vor 2 Monaten sprach Lead Designer Jeff Gardiner im Interview mit Xboxdynasty in Kooperation mit XCN über die erste Erweiterung Operation: Anchorage. Heute steht uns Jeff erneut Rede und Antwort zum neusten Streich des post…

Vor 2 Monaten sprach Lead Designer Jeff Gardiner im Interview mit Xboxdynasty in Kooperation mit XCN über die erste Erweiterung Operation: Anchorage. Heute steht uns Jeff erneut Rede und Antwort zum neusten Streich des post-apokalyptischen Abenteuers im Fallout 3-Universum und erzählt, warum The Pitt seine 800 Points wert ist.

Lass uns zum Anfang über die Story hinter The Pitt sprechen. Anscheinend wurde Pittsburgh nie von einer Atombombe getroffen…
Genau, trotzdem ist es stark von den Auswirkungen des Krieges verwüstet; bröckelnde Gebäude, die nur noch von Metallplanken zusammengehalten werden, die Flüsse aufgeschwemmt mit dem versuchten Abwasser der umliegenden Länder. Pittsburgh ist davon so verstrahlt, dass sich die Einwohner über die Zeit in willenlose Trogs, gerade so zurückgehalten durch die morschen Barrikaden und Flutlichter der übergebliebenen Überlebenden.

Es gab darüber schon einige Andeutungen im Hauptspiel, zum Beispiel das Holotape in Rockopolis oder als Ziel von Elder Lyons „Scourge“. Werden diese losen Enden wieder aufgegriffen?
Das war ehrlich gesagt Zufall. In einem Spiel, dass so umfangreich ist, wie Fallout 3 hat keine der Spielfiguren ein Verständnis aller Details des großen Ganzen. Also, diejenigen, die das Holotape gemacht und platziert haben, sind nicht die Selben, die The Pitt erschufen, sie haben sich nie getroffen. Glücklicherweise funktioniert es trotzdem!

Ohne irgendwas vorweg zu nehmen, kannst du uns ein wenig von der Story erzählen? Der Slogan heißt „Wähle deine Seite“, können wir also weitere moralische Entscheidungen erwarten?
Am Anfang von The Pitt begegnet der Spieler einem geflüchteten Sklaven aus Pittsburgh, Pennsylvania. Der Sklave, Werhner, erzählt dass der Führer des „Pitts“ ein Heilmittel für die Mutation entwickelt hat. Einmal im Spiel, übernimmt der Spieler die Rolle eines Sklaven. Du musst dir Arbeit suchen und dir einen Ruf im Camp verschaffen. Von da an entwickeln sich die Dinge stark abhängig davon, wie der Spieler vorgeht.

Es handelt sich also um ein komplett eigenständiges Gebiet. Stimmt es, dass man es per Zug erreicht?
The Pitt ist ein komplett eigenständiger Bereich. Der Spieler erreicht es über eine stillgelegte Untergrundbahn. Selber fahren wird der Spieler allerdings nicht.

Wie steht es mit neuen Items? Es gab geniale neue Ausrüstung in Operation: Anchorage, können wir das auch von The Pitt erwarten?
Es gibt tonnenweise neue Ausrüstung für The Pitt. Genauso brutal, aber weniger High-Tech als in Operation: Anchorage. Es gibt neue Rüstungen, sogar eine aufgemotzte Version der Raider-Rüstungen der Bruderschaft des Stahls. Unter den neuen Waffen befindet sich die „Auto-Axt“, eine zweihändige Nahkampfwaffe, inklusive rotierender Klingen, ideal um Knochen zu zersägen. Außerdem gibt es noch den „Infiltrator“ ein schallgedämpftes Automatikscharfschützengewehr.

Die Veränderungen des Settings in der Oase oder in Operation: Anchorage stellen einen gravierenden Unterschied zum Setting im Capital Wasteland dar, können wir hier etwas Ähnliches erwarten?
The Pitt ist die Vision einiger unser Entwickler, die in Pittsburgh aufgewachsen sind. Es ist voller einzigartiger Architektur, mit eigenständiger Farbpalette und Spielgefühl. Die Gebäude sind allesamt heruntergekommen, aber noch intakt. Das Raider-Viertel ist voller ausgeweideter Leichen und Graffitis. Der wohl prägnanteste Moment in The Pitt ist wohl die Szene, in welcher der Spieler auf einer Brücke steht und sich ins Unbekannte einer mysteriösen, schwarzen Smogwolke begibt, die von der noch funktionstüchtigen Stahlmine ausgeht.

Wie lang ist die Spielzeit, also inklusive aller Nebenquests etc.?
Es gibt einige sich wiederholende Quests und tonnenweise Nebenhandlung. Es kommt auf die Spielweise an, aber im Durchschnitt wird man etwa vier Stunden in The Pitt verbringen können. Danach kann man jederzeit zurückkehren und zum Beispiel die Händler besuchen oder das Areal weiter erforschen.

Wird The Pitt neue Erfolge enthalten und kannst du uns erzählen, welche das sind und wie viel sie wert sind?
Es gibt neue Erfolge! Ohne einem die Jagd zu verderben: es gibt vier, drei davon dafür, die Hauptquest zu lösen und eine dafür 100 Stahlbarren zu sammeln, die über das gesamte Gebiet verteilt sind. Dieser Erfolg heißt „Minenarbeiter“ und bringt dem Spieler 20 GP ein. Die anderen drei ergeben zusammen weitere 80.

Wie viel wird The Pitt kosten?
800 Microsoft Points.

Schlussendlich, ohne irgendetwas zu verraten, kannst du uns sagen, ob Paladin Kodiak eine Rolle im Spiel spielt? Zurück an seinen Wurzeln?
Er tritt nicht direkt auf, aber wenn ihn Spieler vorher getroffen haben, dann können sie sich in Gesprächen auf ihn beziehen. Und außerdem, einige von Kodiaks Nachkommen sind in The Pitt noch übrig…

Vielen Dank für das tolle Interview!

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6 Kommentare Added

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  1. SiN Mr PsYcHo | 20.03.2009 - 11:06 Uhr

    freu freu freu, dan kann ich deas ja bald zocken, find die barren bloss blöd ^^ zu wenig punkte für zu viel gesuche

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  2. Andi Painkiller | 20.03.2009 - 14:14 Uhr

    nettes Interview, aber ich bin nicht so der Fan von dem Spiel……..wünsche allen FAns des Spiels viel Spßa mit dem Addon^^

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