Forza Motorsport 3

Nürburgring DLC im Mini-Test

Seit einigen Tagen gibt es für Forza Motorsport 3 endlich den ersten Download Content, der dem Spiel neue Rennstrecken hinzufügt. Das Team von Turn 10 entschied sich für den Grand Prix Circuit des Nürburgrings, denn die Strecke spielt…

Seit einigen Tagen gibt es für Forza Motorsport 3 endlich den ersten Download Content, der dem Spiel neue Rennstrecken hinzufügt. Das Team von Turn 10 entschied sich für den Grand Prix Circuit des Nürburgrings, denn die Strecke spielt in der Geschichte des Rennsports eine wichtige Rolle. Bereits seit 1984 können sich Rennfahrer auf dem Asphalt in der Eifel unter Beweis stellen. Damit auch ihr auf der Strecke eure Runden drehen könnt, müsst ihr jedoch 400 Micrsoft Points für einen 134 MB großen Download bezahlen. Deshalb haben wir uns mit unserem Xboxdynasty Pick-Up auf die Rennstrecke begeben, um euch einen Mini-Test als Entscheidungshilfe zum neusten Forza Motorsport 3 Add-On zu präsentieren.

Eine Umgebung, zwei Strecken
Der Grand Prix Circuit des Nürburgrings bietet, wie euch vielleicht schon bekannt ist, zwei verschiedene Streckenverläufe von denen der kürzere 3,61km lang ist. Die längere der beiden Strecken misst 5,18km und enthält neben der Dunlop Kehre das so genannte Michael-Schumacher-S, eine der Schlüsselstellen der Strecke. Neben den insgesamt 15 Kurven macht auch der Höhenunterschied von über 50m die Strecke sehr interessant und ist immer wieder kniffelig zu meistern. Doch wo ist die Kombination aus Nordschleife und Grand Prix Circuit? Der zusammen ungefähr 26km lange Kurs, auch als längste permanente Rennstrecke der Welt bekannt, wurde leider vergessen, was sehr schade ist – schließlich würde besser passen ist dieser der ultimative Härtetest für Fahrer und Rennboliden.

Freude am Fahren
So macht Autofahren Spaß: Keine Fußgänger, keine Fahrradfahrer und vor allem keine Geschwindigkeitsbegrenzung! Letztendlich sorgt jedoch die gut dargestellte Streckenumgebung für das gewisse Etwas. Aber auch die gute Umsetzung der Bodenwellen und Höhenunterschiede ist nicht zu vergessen: Sie sorgt immer wieder für ausbrechende Hecks und Kurvenfahrten am Limit. Doch es gibt noch einen anderen Gesichtspunkt, der die Strecke sehr reizvoll macht: Die 10 bis 15 Meter breite Strecke bietet genug Platz zum Überholen, sorgt an ihren Engstellen aber auch für spannende Zweikämpfe, in denen zwischen den Autos nicht viel Luft bleibt. Wie ihr es von den anderen Rennstrecken aus dem Spiel kennt, wurde zudem Leuten vorgesorgt, die gerne mal eine Abkürzungen nehmen. Dies hat Turn 10 mit den bekannten unsichtbaren Zonen gelöst, in denen ihr sehr stark abgebremst werdet.

Kurzfazit
Der Grand Prix Circuit des Nürburgrings ist eine sehr interessante Strecke, die wir uns für den nächsten Teil von Forza Motorsport serienmäßig wünschen. Für Dauerzocker und Fans von Forza Motorsport 3 ist das Add-On ein absoluter Kauftipp, auch wenn dem Download Content die Kombination aus Nordschleife und Grand Prix Circuit fehlt. Alle anderen sollten sich wie folgt entscheiden: Wenn ihr das Spiel überwiegend im Singleplayer spielt, macht es wenig Sinn das Streckenpaket zu kaufen, da der Saisonmodus nur aus den Standardstrecken besteht. Wenn ihr jedoch die meiste Zeit im Multiplayer verbringt, macht es durchaus Sinn die 400 Microsoft Points zu investieren, da vor allem im Mehrspielermodus die neuen Strecken zum Einsatz kommen. Grundsätzlich bleibt allerdings festzuhalten, dass der Preis von 400 Points trotz der fehlenden Streckenvariante fair ist.

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8 Kommentare Added

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  1. x ORTHODOX x | 11. Februar 2010 um 16:48 Uhr |

    super anspruchsvolle strecke . nur mit den r2 r1 autos ists richtig schwierig wegen den Bodenwellen .




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  2. AK47demiker | 0 XP 11. Februar 2010 um 18:59 Uhr |

    LOL die Nordschleife kostet dann 800 points da sie ja länger ist 😉

    So eine sche**** Abzocke dieses Spiel. Ich sags immer wieder




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  3. Dr Gnifzenroe | 28800 XP 11. Februar 2010 um 20:10 Uhr |

    Also ein bißchen mehr Kritik eurerseits wäre manchmal nicht schlecht. 400 für nur eine Strecke findet die Mehrheit nämlich scheinbar nicht fair.




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