Habt ihr euch jemals gefragt, warum der Publisher für Dark Souls nicht Sony Interactive Entertainment (SIE), sondern Bandai Namco Entertainment war? Immerhin wurde Demon’s Souls ja auch von SIE herausgebracht.
Die Antwort darauf gab der ehemalige PlayStation-Chef Shuhei Yoshida. SONY hatte Entwickler FromSoftware einfach schlecht behandelt. Daher entschied man sich für Bandai Namco, trotz des Interesses von SONY.
Yoshida erzählte: „FromSoftware arbeitete bereits an der Fortsetzung, aber sie waren so enttäuscht darüber, wie PlayStation sie behandelt hat, dass wir wieder mit ihnen zusammenarbeiten wollten, aber sie haben es abgelehnt.“
Lobende Worte fand Yoshida für Series Director Hidetaka Miyazaki: „Wir haben großen Respekt vor Miyazaki, und wir konnten wieder mit ihm zusammenarbeiten. Bloodborne ist eines seiner besten Spiele.“
Yoshida war damals auch ganz und gar nicht von Demon’s Souls angetan. Er fand das Spiel richtig schlecht.
Dazu sagte er 2012 in einem Interview mit Game Informer: „Meine persönliche Erfahrung mit Demon’s Souls: Als es kurz vor der Fertigstellung stand, habe ich fast zwei Stunden damit verbracht, es zu spielen, und nach zwei Stunden stand ich immer noch am Anfang des Spiels. Ich sagte: ‚Das ist Mist. Das ist ein unfassbar schlechtes Spiel‘, also habe ich es beiseitegelegt.“
= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.




















Aus Demon’s Souls wurde aber gelernt und dann haben sie mit toller Zusammenarbeit Bloodborne erschaffen, eines der besten Spiele von From Software 🥰.
Gut dass es damals nicht so gekommen ist, da hat Sonys ekelhaftes Verhalten mal was Positives bewirkt.
Richtig ekelhafter Move.
Aber was war denn jetzt so ekelhaft. Sony wollte keine Fortsetzung? Mhhh… oder überlese ich was?
Ich finde daran nichts was die Verwendung des Begriffs „ekelhaft“ rechtfertigen kann. Wird leider inflationär hier in den News verwendet.
Ich finde Demons Souls auch ziemlich schlecht. Man darf ja nicht vergessen das die Reihe beliebt wurde weil sie eigentlich nicht gut ist, aber dabei so absurd das es Charme hat.
Dennoch kein Grund die Entwickler schlecht zu behandeln.
Was findest du denn an den Spielen schlecht?
Nehmen wir mal die 360 Fassung von Dark Souls – Input-Lag beim Zuschlagen, Bildrate an gewissen Stellen extrem mies, sah schlechter aus als die meisten AA-Titel, Gegner schlagen durch Wände (bis heute übrigens bei jedem ihrer Titel) und das Leveldesign ist grenzwertig und leider auch gespickt mit billigen Tricks…Ich bin so froh das danach bessere Entwickler die guten Ideen geschnappt haben und daraus bessere Spiele gemacht haben.
Ich dachte jetzt nach Jahren und bestimmt 15 Soulslikes ich könnte mich mal durch Demons Souls auf der PS5 prügeln, aber das Leveldesign ist immernoch grausig und einfach nur da um unnötig zeitraubend zu sein.
naja, optisch waren die From Software Spiele noch nie ein Hingucker
(und kommt jetzt nicht mit Artstyle, das können zig andere Entwickler auch mindestens genausogut)
Die Optik an sich ist ja auch nicht so wichtig solange die Performance stimmt… Die auch bei jedem Spiel ein Problem ist…😅
Man kann immerhin behaupten dass sie heute das Maximum aus einer Engine holen die vor 15 Jahren nicht am Puls der Zeit war. Das hält die Produktion billig und die Taschen gefüllt. Also ihre, wir als Spieler haben nur Nachteile davon.
Ich finde den Artstyle von Elden Ring ehrlicherweiße unerreicht im Moment und das Leveldesign auch. Ich kenne kein vergleichbares Spiel, dass neben seiner Open-World, noch mal so extrem und gut in die Tiefe geht.
Von der technischen Seite magst du Recht haben, aber das Leveldesign eines Dark Souls ist doch wohl über alle Zweifel erhaben. Einmal ein bestimmtes Gebiet durchquert und man kann Abkürzungen aktivieren. Keine Ahnung was dich daran so stört.
Weil ich nicht 20 Minuten zum Boss und Tricksereien um es künstlich schwer zu machen (wie Brücken von denen man schutzlos geschossen wird etc) nunmal in erster Linie schlechtes Leveldesign ist und daran gibt es auch nichts zu rütteln.
Es sind alles Dinge die auch bei anderen Spielen immer und ausnahmslos kritisiert wurden.
Natürlich „gehört das jetzt dazu“, es sind ja primär Tricks um ein kurzes Spiel zu strecken, aber das macht es ja nicht automatisch gut.
Also ich kann mich nicht daran erinnern, dass fast jedem AAA-Game der letzten 20 Jahre immer und ausnahmslos kritisiert wurde, dass die Spieldauer künstlich gestreckt wurde.
Aber ich kann mich auch nicht an ein Spiel erinnern, dass seine Welt bzw. die Gebiete so verschlungen und beinahe nahtlos miteinander verbunden hat, wie Dark Souls. Vor allem aus dieser Zeit. Aber gut, das war ja anscheinend einfach nur schlecht, also gut, dass selbst FromSoftware das nicht mehr in der Art geschafft hat.
Das haben sie schon gut gemacht damals – ändert aber halt nichts an der Kritik. Wenn etwas spielerisch nicht gut gemacht ist wiegt das aber meistens schwerer als die Intentionen hinter dem Gesamtdesign.
Und ja, Trial-and-Error Passagen, Schwierigkeitsgrad-Spikes, unfaire Stellen waren schon immer in Kritik.
Klar, extrem beliebten Spielen wurde schon immer deutlich mehr oder gar alles verziehen, so ists ja nicht.
Ich kann auch mich nicht als spielerisch wirklich schlechte Passagen in DS1 erinnern.
Ja, die Demon Ruins und Lost Izalith waren schlichtweg nicht fertig, aber ansonsten.
An eine Brücke, von der man geschossen wird, kann ich mich echt nicht erinnern. War das im DLC? Den hab ich nur einmal durchgespielt.
Das mit den Laufwegen zu den Bossen würde ich auch nicht unbedingt als große Schwäche ansehen. Das war eben Teil des Gamedesigns und bot drei Möglichkeiten:
1. Man ist beim Boss schon etwas aufgerieben, weil man sich wirklich durchkämpfen musste.
2. Man rennt an allem vorbei und hat alle Gegner dann an der Backe, wenn der Boss liegt und die Nebelwand verschwindet.
3. Man hat den Dreh raus, alles zwischen Bonfire und Boss leicht plattzumachen.
Die Stakes of Marika in Elden Ring sind da klar eine Verbesserung, aber das ist eher unter Quality of Life einzuordnen.
Ich habe die Ortsnamen nicht mehr wirklich greifbar – bis auf die Schandstadt die auf 10-15 FPS lief und wohl alles was nicht gut war prima auf einen Punkt gebracht hat.
Als ich auf einem mini-weg kämpfen musste während Bogenschützen am Rand waren fand ich aber damals etwas überzogen. Vorallendingen weil die Trigger Punkte auch mal gebuggt haben.
Gab mehrere solcher Momente – enge Gänge bei denen der Schlag blockiert, die Gegner aber prima durchprügeln,ohne spezielle Items unsichtbare Wege…es kam da so einiges zusammen.
Hatte nach der Hälfte keine Lust mehr,bis ein Kumpel es mit mir zusammen nochmal spielen wollte und mich dann mit dem letzten Boss allein ließ 😅
Hab ihn aber gepackt.
Naja, am Ende war ich genervt und enttäuscht – zum Glück haben Deck 13 und Co sich die Ideen geschnappt und spielerisch besser umgesetzt.
Und dann kam Bloodborne für meinen Geschmack das beste Soulsborne von fromsoft… aus Streitigkeiten können manchmal beste Freundschaften entstehen aber ein Glück daß sie, für nachfolgende games, dennoch Bandai Namco als Publischer gewählt haben.
naja wen wunderts, Demons Souls passte damals ja auch so gar nicht zur typischen PS3 Zielgruppe, die durch immer mehr Cinematic Games zunehmend verweichlicht und schnell überfordert war, sobald das Gameplay mal einigermassen anspruchsvoll wurde
Bloodborne war aber wirklich gut, 8/10 🙂
Aha und womit untermauerst du deine Behauptungen?
Jep, mit the Last of Us ging es los, zwar ein gutes Spiel, hat aber keinen guten Trend in Gang gesetzt.
Sony und ihr Umgang mit Studios teilweise 🤦♂️.