Zum Jahresauftakt 2026 wurden zahlreiche GameStop‑Kunden unerwartet darüber informiert, dass ihre lokalen Filialen bald schließen. Die Mitteilungen hingen als Ausdruck an den Türen, ergänzt durch einen QR‑Code für einen 20‑Prozent‑Trade‑in‑Bonus.
Parallel berichteten Nutzer in sozialen Netzwerken von identischen Hinweisen in ihren Postfächern. Für viele bedeutet das längere Wege zum nächsten Store, während andere die Gelegenheit nutzten, um Displays und Poster aus den ausgedünnten Shops mitzunehmen.
Mehrere Mitarbeiter schildern, dass selbst gut laufende Standorte betroffen sind. Nach aktuellen Schätzungen sollen bis zu 296 Filialen in dieser Woche geschlossen worden sein oder kurz davorstehen. Einige Beschäftigte erfuhren erst wenige Tage vorher von der Entscheidung, und nur ein Teil von ihnen wird auf andere GameStop‑Standorte verteilt.
In noch geöffneten Filialen fällt hingegen auf, dass die Regale ungewöhnlich leer wirken, da die Warenlieferungen zuletzt stark zurückgegangen sind.
Während die Belegschaft ihre Lage verarbeitet, richtet das Unternehmen den Blick auf Wachstum. Die Unternehmensführung stellte CEO Ryan Cohen ein Paket von bis zu 35 Milliarden Dollar in Aussicht, basierend auf leistungsabhängigen Aktienoptionen.
Für die Auszahlung müsste GameStop jedoch eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden Dollar erreichen und kumulierte Gewinne von mindestens 10 Milliarden Dollar erzielen. Derzeit liegt der Marktwert bei 9,52 Milliarden. Cohen erhält laut SEC‑Unterlagen keinerlei garantierte Vergütung, sondern ausschließlich erfolgsabhängige Bezahlung.
Die Diskrepanz zwischen ambitionierten Unternehmenszielen und der Situation vor Ort sorgt für deutliche Reaktionen. Betroffene Mitarbeiter teilen ihre Frustration öffentlich, während GameStop inmitten der Schließungswelle weiter an seinen Plänen festhält.
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Gamestop hatte 2025 ein Gewinn von 130 Millionen und die Jahre davor lag der Gewinn bei fast Null oder unter Null.
Der hohe Aktienkurs basiert immer noch auf 2021 als zwei Kräfte gegenseitige Marktkräfte den Kurs massiv beeinflusst hatten und die eine Seite verlor. (Der Kurs explodierte innerhalb eines Monats von 3-4Dollar auf über 80 Dollar)
Ja, das war schön. Die ganzen großen Hedgefonds, die drauf gewettet haben, dass die Aktie richtig abstürzt und die ganzen privaten Anleger, die gesagt haben „nope“, denen richtige Verluste beschert haben. Das war großes Kino 🙂
Gamestop geht doch schon seit Jahren zu Grunde,oder?
Ja wurde aber gerettet, durch private Aktionäre, die den Kurs extrem in die Höhe getrieben haben, nachdem ein paar Hedgefonds, lauter Leerkäufe tätigten, also Geld nahmen ohne die Aktie zu kaufen, sie kaumen dann in Schwierigkeiten weil sie nachkaufen mussten, aber der Preis immer höher wanderte, was dann zusätzlich zu hohen Preisen führte. Gamestop ist dann in Kryptowährungen umgestiegen und dürfte damit gut Gewinne erzielt haben, so gut das die Läden, die eh nie richtig liefen überflüssig werden. In Deutschland sind die Shops schon ein paar Jahre zu.
ah, ok das wusste ich nicht.
Hab das ganze nur mitbekommen als in Deutschland (glaub vor 2 Jahren) alles dicht gemacht wurde
Ich finde ja immer sehr „lustig“ dass alle wachsen wollen, statt sich mal zu stabilisieren und sich zu freuen, wenn der Gewinn gleich bleibt.
Aber wird nicht mehr lange gut gehen, die Wirtschaft ist am absteigenden Ast, immer mehr Leute werden immer öfter überlegen müssen, ob sie sich dies und jenes noch leisten können…
Wenn immer weniger Geld ausgeben, machen die Firmen auch immer weniger Gewinn und irgendwann wird das ganze unrentabel, daher wird oft mit Kündigungen ein kurzfristig positiver Effekt erzielt, der aber wiederum ein Loch in den Gehältern der Leute reißt, die damit eigentlich die Wirtschaft wieder ankurbeln würden… So ist es eine Spirale, mit der man gerade durch KI versucht zu „cheaten“ und das System so zu umgehen. Man wird sich dadurch sicher etwas Zeit verschaffen aber es wird trotzdem irgendwann zusammen brechen, weil das System langfristig so einfach zum scheitern verurteilt ist.
Das nächste Problem wird dann sein, dass ein neues System nicht jeden gefallen wird, weil jeder mehr leisten muss, aber deutlich weniger dafür bekommen wird.
Mich wundert ehrlich gesagt, dass heutzutage überhaupt noch Gewinne mit Physischen Datenträgern erwirtschaftet werden. Und da soll der Markt noch Potenzial für Wachstum bieten?
Naha Umsatz 2023 lag bei etwa 5,9 Milliarden und 310 Millionen Verlust, 2025 waren es etwa 3,8 MRD Umsatz und 130 Millionen Gewinn.
Tippe mal darauf, dass der Gewinn rein auf Sparmaßnahmen zurückzuführen sind.
So oder so, Gamestop degeneriert statt zu wachsen.
War doch abzusehen die Entwicklung.
Gerade im Einzelhandel. Disks sind quasi ausgestorben und allein mir Merc kann man kein Geschäft betreiben weils zu viel gibt was man nicht anbieten kann wegen Direktvertrieb und immer nur Zeitbasierend weil was heute hype ist ist morgen Staubfänger.
Digital gibts die meisten Spiele eben auch nicht als Rubbellos also bleibt eigentlich nur noch Guthabenkarten und die sind eben 1zu1 und höchstens zum verschenken im großen Stil gut.
Und alles andere auf das die sich da ausgerichtet haben betrifft eben keinen „normalen“ Käufer.
Ist im Grunde wie mit Ebooks. Da ist noch der Vorteil das es eben keinen wirklich gescheiten Color-Reader gibt und die Preise einfach zu hoch sind.
Würde es die großen und kleinen aber zu Preisen von rund 100.- geben und eben mit gescheiter Farbdarstellung sähe die Sache jetzt auch anders aus. Und selbst im Buchhandel sind die Kleinen nahezu ausgestorben.
Na toll! Da lohnt sich ja dann auch nicht mehr der Urlaub in die USA 😉
Würde aktuell freiwillig nicht in die USA rein wollen.
Nein. Nicht wirklich . Hab meiner Schwester schon Asyl angeboten …
Bruder von mein Schwager lebt mit seiber Familie in LA und bei den ist Frankreich inzwischen nicht mehr ausgeschlossen.
Wäre auch ärgerlich als Europäer interniert zu werden, wenn der gelbe Fürst der Finsternis Grönland annektiert…
Verstehe ohnehin keine gewählten Repräsentanten, die noch auf Twitter sind.
Jetzt kommt da auch noch die Deepfake Geschichte dazu, fast alles in diesem Bereich kommt inzwischen von Grok.
Man hat mittlerweile sowieso das Gefühl, dass um einen herum ein Film mit nem total absurden Drehbuch läuft. Die Realität momentan kann sich doch keine KI ausdenken…
War mal in nem Berliner Gamestop, da war ne Packung im Regal von nem Spiel die sah total zerknittert aus als hätte se n baby gekaut und ausgespuckt, 3 mal kannste raten 👍 als neu im Regal und Vollpreis.
War dann nie wieder in so nem Laden 🤣 und heutzutage bin ich mehr Digital
Schade das der offline Markt weiter reduziert wird, nervt schon sehr
Fand den Gamestop bei uns früher eigentlich immer ganz cool, abgesehen von der Preispolitik beim Ankauf von Spielen.
Noch besser war der kleine, unabhängige Gameladen hier im kleinen Einkaufszentrum. Die haben damals, glaube 2012, von jetzt auf gleich geschlossen und sind weggezogen. Da hab ich gerne viel Zeit drin verbracht, weil die Beratung top war und die Preise für (gebrauchte) Spiele auch immer super waren.
Schade, das sowas ausstirbt.
Ich hab in den letzten 20 Jahren leider auch total viele kleine Gamerläden von der Bildfläche verschwinden sehen. Tat mir jedesmal leid, weil es immer Spaß gemacht, zu stöbern und das ein oder andere Schnäppchen mit nach Hause zu nehmen.
Bin wahrscheinlich im März in den USA. Mal schauen, ob ich noch einen GameStop finden werde.