Gaming: 100 Prozent: Neue Umfrage überrascht mit KI-Nutzung in Japans Online-Spielebranche

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Image: KI-generiert

Laut einer neuen JOGA-Studie nutzen 100 Prozent der befragten japanischen Online-Spielentwickler generative KI für verschiedene Entwicklungsaufgaben.

Generative KI ist laut einer neuen Branchenumfrage bei japanischen Online-Spielentwicklern inzwischen flächendeckend im Einsatz. Der Japan Online Game Association (JOGA) zufolge gaben 100 Prozent der befragten Unternehmen an, entsprechende KI-Werkzeuge in der Entwicklung zu verwenden.

Die Ergebnisse stammen aus dem 22. JOGA Online Game Market Research Report 2026. Die Studie bezieht sich ausschließlich auf in Japan entwickelte Online-Spiele, die unabhängig von der Plattform eine Internetverbindung voraussetzen. Klassische Konsolen- und PC-Spiele sowie reine Offline-Mobile-Titel sind ausdrücklich nicht Teil der Untersuchung.

Am häufigsten setzen die befragten Unternehmen Google Gemini ein. Laut der Umfrage nutzen 94 Prozent der Studios das KI-Modell. Dahinter folgen Claude mit 84 Prozent und GitHub Copilot mit 76 Prozent.

Besonders häufig kommen die KI-Tools bei der Analyse von Spielerpräferenzen sowie der Vorhersage des Nutzerverhaltens zum Einsatz. Damit unterstützen sie vor allem datenbasierte Entscheidungen während der Entwicklung und beim Betrieb von Online-Spielen.

Auch Spieler wurden im Rahmen der Studie zur Nutzung generativer KI befragt. Ein Teil der Teilnehmer äußerte dabei Bedenken, dass künftig mehr Spiele mit möglichen Urheberrechtsverletzungen entstehen könnten. Zudem befürchten einige, dass sich Spiele durch den verstärkten KI-Einsatz zunehmend ähneln könnten.

Der Trend beschränkt sich laut Branchenvertretern nicht auf Japan oder Online-Spiele. Bereits im April erklärte Jack Buser, Global Director for Games bei Google Cloud, dass inzwischen nahezu jedes große Spieleentwicklungsstudio KI in irgendeiner Form nutze. Viele Unternehmen würden dies jedoch aufgrund der kontroversen öffentlichen Diskussion nicht offen kommunizieren.

Die JOGA-Studie liefert damit einen weiteren Hinweis darauf, dass generative KI in der Spieleentwicklung zunehmend zum festen Bestandteil der täglichen Arbeit wird – zumindest im Bereich der japanischen Online-Spiele.

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