Gaming: Ehemaliger Epic-Director arbeitet an europäischer Alternative zur Unreal Engine

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Image: Depositphotos

Guerrilla-Mitgründer entwickelt mit „The Immense Engine“ eine europäische Alternative zur Unreal Engine.

Arjan Brussee arbeitet laut eigenen Aussagen an einer neuen Spiele-Engine namens „The Immense Engine“, die als europäische Alternative zu etablierten Technologien wie Unreal Engine und Unity positioniert werden soll.

Brussee zählt zu den langjährigen Veteranen der Spielebranche und war unter anderem Programmierer der klassischen Jazz-Jackrabbit-Spiele bei Epic Games, bevor er später Guerrilla Games mitgründete. Nach weiteren Stationen, darunter Boss Key Productions, kehrte er für mehrere Jahre zu Epic Games zurück und arbeitete dort unter anderem als globaler Director of Product Management für die Unreal Engine.

In einem Interview erklärte Brussee nun, dass derzeit keine vollständig europäische Engine existiere, die in Europa gehostet, von europäischen Entwicklern gebaut und an europäische Richtlinien angepasst sei. Genau diese Lücke wolle er mit „The Immense Engine“ schließen.

Dabei soll die Technologie nicht ausschließlich für Videospiele gedacht sein. Laut Brussee könnten auch Bereiche wie Verteidigung, Logistik oder 3D-Simulationen von einer europäischen Infrastruktur profitieren.

Ein zentraler Bestandteil der neuen Engine sei außerdem die vollständige Integration von KI-Systemen. Brussee sieht darin einen grundlegenden Wandel für die Entwicklung moderner Software-Architekturen und kritisiert gleichzeitig klassische Strukturen bestehender Engines wie Unreal.

Nach seiner Einschätzung seien viele heutige Systeme noch stark auf traditionelle Entwicklungsabläufe ausgelegt. KI-Agenten könnten künftig dagegen die Arbeit deutlich kleinerer Teams massiv beschleunigen und Prozesse automatisieren.

Konkrete technische Details oder einen Veröffentlichungstermin für „The Immense Engine“ nannte Brussee bislang noch nicht.

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23 Kommentare Added

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  1. 8bitninja 16850 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 11.05.2026 - 16:43 Uhr

    Bleibt abzuwarten, wie die Akzeptanz ist und wie leicht sich Personal finden lässt, dass ordentlich damit umgehen kann. Theoretisch gibt es ja schon diverse Alternativen bis hin zu kompletter Eigenentwicklung

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  2. Quentara 16950 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 12.05.2026 - 10:35 Uhr

    Verschenkter Witz, sie nicht „Real Engine“ zu nennen 🤣 Würde mich über eine EU-Engine freuen. Godot ist zumindest eine multinationale Alternative zu den beiden großen Platzhirschen.

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  3. TheMedium 0 XP Neuling | 12.05.2026 - 11:55 Uhr

    Es wird so kommen, wie es kommen musste.
    Um Spieleentwickler von der gewohnten Umgebung (bekannte Spieleengines) wegzubekommen wird man ihnen finanzielle Anreize machen d.h es wird Geld ausgeschüttet.

    Diejenigen, die wechseln, wechseln also nur weil sie Kohle dafür bekommen. Klingt nach den Subventionen der Autohersteller um auf E- Autos zu setzen aka gekaufte Energiewende.

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