Ein ehemaliger Electronic-Arts-Manager und früherer Atari-CEO David Gardner äußert sich zur zukünftigen Entwicklung der Spielebranche und sieht insbesondere den Einsatz von KI in Kombination mit kleinen Teams als neues Geschäftsmodell für neue Marken.
Gardner, der bereits seit den frühen 1980er-Jahren in der Branche tätig ist und unter anderem an der Gründung von EA Europe beteiligt war, ist heute Mitgründer eines Venture-Capital-Unternehmens in London. In einem Interview beschreibt er, wie sich Investoren wieder stärker für den Gaming-Sektor interessieren könnten, insbesondere durch neue technologische Ansätze.
Im Zentrum seiner Einschätzung steht der zunehmende Einsatz von KI-Tools in der Spieleentwicklung. Diese sollen es kleineren Teams ermöglichen, effizienter zu arbeiten und schneller neue Projekte umzusetzen. Laut Gardner könne dadurch ein „Flywheel“-Effekt entstehen: kleine Teams starten Projekte, bauen eine Community auf und skalieren anschließend mit steigenden Einnahmen.
Gleichzeitig betont er, dass KI allein keine Qualität garantiere. Entscheidend bleibe weiterhin die Kompetenz der Entwicklerteams sowie ihr Verständnis für Spielerbedürfnisse. Ähnlich wie bei früheren Technologietrends wie VR oder Blockchain werde es auch im KI-Bereich erfolgreiche und weniger erfolgreiche Projekte geben.
Für Investoren gehe es daher weniger um die Technologie selbst, sondern darum, die richtigen Teams zu identifizieren, die in der Lage sind, überzeugende Spielerlebnisse zu schaffen.
Gardners Einschätzung reiht sich in eine breitere Diskussion innerhalb der Branche ein, wie sich Entwicklungsprozesse und Geschäftsmodelle durch neue Technologien langfristig verändern könnten.
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Wird auf Managementebene eigentlich in irgendeiner Form die absolute Ablehnung gegenüber KI Beteiligung auf Konsumentenebene berücksichtigt? Während Belege für „echter“ Nutzen oder gar Innovation von KI-Tools noch ausstehen, gab es real schon einige Shitstorms hinsichtlich der Verwendung von KI. Aber anstatt einen „OK, Konsument will es nicht, also muss man sich etwas anders überlegen“ verfolgt man lieber „Muss auf jeden Fall durchgeprügelt werden, bis es unausweichlich ist und sich alle dran gewöhnt haben“ um die Gamingbranche finanzierbar bzw. nachhaltig zu halten??
Viele neue Technik wird anfangs verteufelt und gehört später einfach dazu.
„Was? Das fährt mit Dampf? Das ist doch Hexerei“
„Ein Handy ohne Zifferntasten? Ihr spinnt doch“
Die Liste könnte man endlos weiterführen
Naja, Bleirohre, Zeppeline und vielseitig verwendbares Asbest waren auch mal der moderne neue Sch&@ß 😉 Und im Elekromarkt mach ich mir einen Spaß daraus, nach einem neuen 3D Fernseher zu fragen, weil mir das gleiche Verkaufspersonal doch vor einigen Jahren gesagt hat, dass das die Zukunft des TV ist und in Kürze zig Inhalte in 3D verfügbar sind 😉
Und natürlich fahre ich nicht mit Dampf, sondern mit ultramodernen Wasserstoff, den ich inzwischen an jeder Tanke bekomme, und lache mir ins Fäustchen hinsichtlich der Sprit-Preise.
Ich glaube gar, die Liste der Technologien, die sich (aus gutem Grund) nicht durchgesetzt haben, ist noch länger. Problem ist eher, dass inzwischen weniger Nachfrage sondern Macht der Anbieter entscheidet, was sich durchsetzt.
Ich habe kein Problem mit KI. Kann schon sehr hilfreich beim coden sein
Sehe ich auch so. Siehe Kommentar unten.
Ich kann beide Seiten verstehen. Hier gehe ich voll mit deiner Argumentation mit und sehe KI keineswegs als „DAS Allheilwundermittel der Zukunft für alles“, so wie es imemr dargesellt wird. Nicht nur wegen der hohen Fehlerquote, sondern auch wegen der Gefährdung von Arbeitsplätzen und das fehlen des menschlichen Aspekts (ob jetzt psychologisch, kreativ o.ä.).
Aber: KI hat auch Vorteile, so ist es nicht. Aber NUR, so lange sie keine Arbeitsplätze bedroht und so lange der Faktor Mensch nicht außen vor bleibt. Momentan ist es aber der große Nachteil, dass KI eine große Krise auslöst, nicht nur, was Umwelt und Speicher betrifft – das muss zunächst erst mal aufhören!
Wer das nicht sieht und sagt „KI ist geil!!!!1111elf!!!“, hat den Schuss nicht gehört…
Da freut man sich, kleinere Entwicklerteams bedeuten auch weniger Arbeitsplätze 🤑💰.
KI wird auf Zukunft so ein „tolles“ Thema werden, meine Partnerin studiert aktuell mit IT Schwerpunkt und ihre Kommilitonen können teilweise keine Zeile Code Fehlerfrei ohne KI schreiben und bekommen trotzdem gute Punktzahlen bei Projekten und gute Noten dank Foto+Chat GPT+Klo. LOL
In der IT wird man langfristig ohne Assessment Center viele Stellen in Zukunft nimmer sorgenfrei besetzen können.^^ Developer Monkeys Inc. ist einfach so.^^
Wenn es nur „angetrieben“, aber dann von richtigen Teams verwirklicht wird und gut wird, hab ich kein Problem damit.
KI ist die Zukunft das wird so kommen
Es sollte aber nicht die menschliche Kreativität darunter leiden.
Ja natürlich bin ich ganz deiner Meinung 👍🏻
Ja bitte. Mehr mut zur Kreativität
Von der KI profitieren alle Entwickler und sie wird auch immer mehr eingesetzt werden. Ich bin dann doch irgendwie neugierig, was in Zukunft so alles auf uns zukommen wird.
Siehe mein Zitat oben. Alle feiern jetzt KI, ohne die jetzt schon negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu bedenken… Mal ein bisschen übern Tellerrand schauen und weiter denken 😉
Ja, sie ist nützlich – aber der KI müssen auch Grenzen gesetzt werden.
Klingt wie der Plot von Split Fiction, KI schön mit Ideen füttern, und nach ein paar Jahren sind die kleinen Teams auch unnötig🥲