Gaming: GDC‑Report: Drittel aller US‑Game‑Dev‑Jobs weg

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Image: Depositphotos

GDC‑Report: Ein Drittel aller US‑Game‑Dev‑Jobs wurden in den vergangenen zwei Jahren gekillt – Branche spricht von „Geisterschiffen“ und falscher Führung!

Die Game Developers Conference (GDC) hat ihren neuesten State of the Industry‑Report veröffentlicht – und die Zahlen zeichnen ein düsteres Bild.

Von den 2.300 befragten Branchenprofis gaben 33 % der US‑Teilnehmer an, in den letzten zwei Jahren von Entlassungen betroffen gewesen zu sein. International sieht es kaum besser aus: 28 % berichten von Layoffs im selben Zeitraum, 17 % allein im letzten Jahr.

Der Report weist darauf hin, dass die tatsächliche Zahl vermutlich noch höher liegt, da Mehrfachentlassungen einzelner Personen nicht erfasst wurden.

Viele finden keinen neuen Job

Die Folgen sind gravierend:

  • 48 % der Betroffenen suchen weiterhin aktiv nach Arbeit
  • 36 % sagen, dass ihre Versuche, in der Branche zu bleiben, bisher erfolglos waren

Die Lage verschärft sich zusätzlich durch Studio‑Schließungen, Fusionen und Übernahmen. Rund 450 Befragte erlebten 2025 entsprechende Umstrukturierungen. Besonders auffällig: 31 % der Entlassenen wissen nicht einmal, warum sie gehen mussten.

Wer ist besonders betroffen?

  • AAA‑Studios und ältere Indie‑Teams melden häufiger Übernahmen
  • Jüngere Studios werden dagegen eher komplett geschlossen

Harte Kritik aus der Branche

Der Report enthält mehrere anonyme Aussagen, die ein klares Bild der Stimmung vermitteln:

„Leadership hat nicht erkannt, dass der COVID‑Boom nicht dauerhaft ist. Firmen haben wild eingekauft – und wurden dann selbst geschluckt. Jetzt wollen Investoren sofortige Rendite, um alles in den aktuellen Hype (genAI) zu pumpen.“

Ein anderer Kommentar wird noch deutlicher:

„Executives, die nie als Entwickler gearbeitet haben, reißen die Planken aus ihren Schiffen, werfen Leute über Bord und erwarten, dass diese Geisterschiffe ihnen weiter unendlich Geld bringen.“

Fazit

Die GDC‑Zahlen bestätigen, was die Branche seit Monaten spürt: Die Entlassungswelle ist kein Ausrutscher, sondern ein strukturelles Problem.

Fehlentscheidungen, Überinvestitionen während der Pandemie und ein aggressiver Shift hin zu KI‑Investments haben ein fragiles Ökosystem geschaffen, in dem selbst etablierte Studios ins Wanken geraten.

Die Frage ist nicht mehr, ob sich die Branche stabilisiert – sondern wann und wie.

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66 Kommentare Added

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  1. Robilein 1228310 XP Xboxdynasty Legend Platin | 01.02.2026 - 17:03 Uhr

    Faszinierend. Gaming ist so groß wie nie zuvor, gleichzeitig werden massenhaft Stellen abgebaut und Geld gespart. Irgendwie crazy.

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    • buimui 456810 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 01.02.2026 - 17:07 Uhr
      Antwort auf Robilein

      Die Rekordumsätze werden leider auch dadurch erreicht, dass man mit Kündigungen Geld einspart. So werden Bilanzen geschönt und die Investoren die nur die nackten Zahlen sehen, investieren weiter.

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      • The Hills have Shice 235745 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 01.02.2026 - 17:14 Uhr
        Antwort auf buimui

        Ich weiß was du meinst aber ich glaube nicht das du das Wort Umsätze verwenden wolltest. Die haben mit Entlassungen nichts zu tun.

        1
        • buimui 456810 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 01.02.2026 - 17:18 Uhr

          Stimmt.

          Abgerechnet wird mit allem und am Ende steht der Gewinn oder der Verlust. Rekordgewinne wäre wohl richtig gewesen.

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    • buimui 456810 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 01.02.2026 - 17:13 Uhr
      Antwort auf Duck-Dynasty

      Das war sie schon immer. Leider stecken wir gerade in einem negativen Wandel und irgendwie wird es immer nur noch schlimmer und kein Ende ist in Sicht.

      1
      • Duck-Dynasty 161515 XP First Star Bronze | 01.02.2026 - 17:22 Uhr
        Antwort auf buimui

        Diese Welt war schon immer so. Wenn es dir mal hoffnungsvoller vor kam, haben sie es nur besser versteckt.

        0
        • buimui 456810 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 01.02.2026 - 17:23 Uhr
          Antwort auf Duck-Dynasty

          Kann auch die Euphorie der Jugend und der Traum nach einer perfekten Zukunft gewesen sein.

          0
          • Duck-Dynasty 161515 XP First Star Bronze | 01.02.2026 - 20:13 Uhr
            Antwort auf buimui

            Im Umkehrschluss ist es dann jetzt immer noch so schön wie früher, nur dass man nicht mehr (so leicht) dran glaubt.
            Zeit für neue Träume.

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              • Duck-Dynasty 161515 XP First Star Bronze | 01.02.2026 - 22:42 Uhr
                Antwort auf buimui

                War es auch noch nie. Ist alles relativ.
                Dankbarkeit ist für meine Begriffe ein wichtiger Faktor.

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                • buimui 456810 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 01.02.2026 - 22:50 Uhr
                  Antwort auf Duck-Dynasty

                  Für mich der wichtigste Faktor.

                  Gesundheit, Familie, Freunde, Spaß an Hobbys, etc.

                  Geld und Materialien sind zwar notwendig, aber nichts was wirklich glücklich macht, kannst du dir davon kaufen.

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            • oldGamer 172620 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 2 | 01.02.2026 - 23:07 Uhr
              Antwort auf Duck-Dynasty

              Wäre es wahrscheinlich auch.
              Die Praxis sieht aber so aus das „wir“ früher eben mit deutlich weniger zufrieden waren und mehr getan haben als die Jugend der letzten Jahre bereit ist.
              Typisches Bruttogehalt lag 1990 bei 3.500 bis 4.500. Wenn da jemand mit 2.000 angefangen dann war das vollkommen ok für ihn.
              Und heute? Durchschnittsgehalt ist 4.800.- von der Zahl also schonmal drüber. Und jetzt komm mal heute an und sagen einem er fängt mit 2.000 an. Der fragt dich höchsten ob du ihn verarschen willst.
              Und nein es liegt nicht nur daran das alles teurer wird. Die „Jugend“ will nur einfach mehr und weniger dafür tun.
              Nicht alle wohlgemerkt, aber doch schon sehr viele.

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              • buimui 456810 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 01.02.2026 - 23:14 Uhr
                Antwort auf oldGamer

                Wir sind auch mit anderen Werten groß geworden. Ich erwische mich selbst dabei, dass ich möchte das meine Kinder es leichter haben, obwohl ich eine sehr gute und behütete Kindheit hatte.

                Was möchte ich ihnen dann eigentlich leichter machen? Wenn ich es benennen möchte, fällt es mir nicht ein.

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                • oldGamer 172620 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 2 | 02.02.2026 - 01:08 Uhr
                  Antwort auf buimui

                  Das Problem dabei ist aber die übliche Spirale.
                  Je leichter man alles hat umso mehr erwartet man und umso weniger ist man bereit für irgendwas zu tun.
                  Schau dir doch so manche Junge heute an. Drüber meckern das die „Alten“ es ja so gut haben aber selbst nichts dafür tun wollen und denken die hätten auch alles gehabt. Früher haben wir uns auch alles absparen müssen nur um jetzt n paar Euro übrig zu haben.
                  Aber der Blödsinn wird ja dann auch noch von oben gefördert.
                  Der arme 18 jährige der keine ja so Hilfsbedürftig ist das er direkt Bürgergeld bekommen muss und der ja solche Sorgen hat das er keine Rente mehr bekommt. Und unsereinst wenn er Arbeitslos wird? Hat 25+ Jahre lang geschuftet und gespart damit er eben zur Rente was hat und bekommt dann gesagt „Du hast ja Kohle, leb gefälligst davon“.
                  Nur wenn wir mal ganz ehrlich sind. Heute hält sich die Jugend für am Abgrund. Hätten „wir“ uns damals genauso verhalten wie es heute zu viele machen wäre die heute immer noch im freien Fall oder könnten schon den Boden sehen.

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              • Duck-Dynasty 161515 XP First Star Bronze | 01.02.2026 - 23:22 Uhr
                Antwort auf oldGamer

                Das ist wohl korrekt. Das Anspruchsdenken nimmt schon seltsame Züge an und Werte haben sich verschoben (ver-rückt).
                Allerdings muss ich mich davon auch nicht zu sehr beeinflussen lassen. Es wird nur auch nicht leichter gegen den Strom zu schwimmen.

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                • oldGamer 172620 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 2 | 02.02.2026 - 01:20 Uhr
                  Antwort auf Duck-Dynasty

                  Nur das es eben in der Masse zunimmt.
                  Früher haben wir uns die Fresse poliert und sind danach zusammen einen Saufen gegangen. Thema durch.
                  Heute muss unbedingt das Gegenüber aufm Boden liegen, noch nachgetreten werden, am Besten noch mit Messer nachgestochen und dann einen auf Ausnahmezustand gemacht werden weil man ist ja eigentlich das Opfer und man muss ja Verständnis dafür haben das man es an Anderen ausgelassen hat und das war ja eigentlich nur ein Hilfeschrei. Och, der Ärmste, der hatte ja so eine schlimme Kindheit, seine Eltern haben ihm keine Switch oder Playstation gekauft; das arme Kind.
                  Mag übertrieben klingen, aber eigentlich ist es so.
                  Vor 20 oder 30 Jahren haben wir uns, wenn überhaupt, Augen zu und durch gesagt und heute gibts erstmal n halbes Jahr Gelben wegen Burnout weil der Wecker zu früh geschellt hat.
                  Vor 40 Jahren haben sich Mamma und Pappa kennengerlernt weil Pappa Mamma aufn Arsch geschaut haut und „geiler Arsch“ gesagt hat und heute gibts keine Kinder weil der Kerl direkt ne Anzeige wegen sexueller Belästigung am Arsch hat weil er sich im falschen Moment umgedreht hat. Ja, beides übertrieben, aber gefühlt wahr.

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                  • Duck-Dynasty 161515 XP First Star Bronze | 02.02.2026 - 09:47 Uhr
                    Antwort auf oldGamer

                    Ja. Früher hat man sich einen Dreck um Emotionen gekümmert und heute wird nur rumgeheult.
                    Ist der gleiche Sc*eiß, nur auf „links“ gedreht.

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  2. The Hills have Shice 235745 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 01.02.2026 - 17:13 Uhr

    Am Ende überleben nur die großen. Fressen und gefressen werden. Wer am Ende der Nahrungskette sitzt hat das nachsehen.

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  3. @Der@Endboss@ 13140 XP Sandkastenhüpfer Level 2 | 01.02.2026 - 17:22 Uhr

    Rosige Zeiten kommen da auf uns zu , gefühlt viele schlechte Nachrichten in letzter Zeit … da kann ich ja auch Nachrichten im ZDF schauen , das is auch jedes Mal so ein Trauerspiel 😂.

    Schade für die DEV‘s …aber was will man dagegen machen … keine Ahnung … is halt der Lauf der Zeit .

    Hoffentlich kommen in Zukunft mal wieder mehr positive Nachrichten zum Gaming , das würde mich sehr freuen .

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  4. oldGamer 172620 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 2 | 01.02.2026 - 17:24 Uhr

    Ich sehe da jetzt keinen Unterscheid zu anderen Bereichen.
    Die Arbeitende Bevölkerung ist eben die die Arbeit erledigt und auch die die im Endeffekt alles ausbaden muss.
    Niemand will ungelernte Kräfte oder eben Arbeiter die keine oder nur wenig Ahnung haben sondern am Liebsten sind einem die denen man nicht noch vorher alles haarklein erklären muss sondern die das von sich alleine aus gebacken bekommen.
    Der Cheffetage kommts nur auf den Gewinn an und deren Gehalt und Gewinn muss deutlich höher sein als die der Untergebenen etc.
    War vor 50 Jahren nicht anders. Nur das 1976 eben 100 kleine hifi- und TV-Läden existierten und heute 50 MediaMarkt Filialen da sind. Und das die Kleinen eben ihre Mitarbeiter anders behandelt haben als die Großen war früher auch nicht anders. Nur das die Kleinen eben alle verdrängt wurden durch die Großen und daran sind nur die Konsumenten selbst Schuld weil sparen und mehr haben und sich leisten können in deren Augen wichtiger ist und dann hinterher Jammern wenn sie merken was dabei rauskommt.

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  5. Kreator78 65965 XP Romper Domper Stomper | 01.02.2026 - 17:28 Uhr

    Ist normal. Die Einzelhändler verschwinden alle, die Autos werden schon zu 80% von Robotern zusammengesetzt. Alles voll mechanisch und ki gesteuert. Wer den Teufel ruft…..

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  6. Katanameister 356000 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 01.02.2026 - 17:44 Uhr

    Wir stehen vor gigantischen Veränderungen, nicht nur in der Gaming Industrie.

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  7. Apfelkevin 920 XP Neuling | 01.02.2026 - 18:11 Uhr

    Dem Kunden ist’s nachher egal, wie und womit die Produkte geschaffen wurden. M$ hat seine Kunden ja schon ans Durchschnittsniveau gewöhnt, ob’s demnächst hauptsächlich AI-Generoert ist oder nicht, ist dann egal.

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  8. Gunslinger 41410 XP Hooligan Krauler | 01.02.2026 - 18:20 Uhr

    Wenn das dazu führen würde, dass sich die Branche gesund schrumpft und Klasse statt Masse zählt, wäre es vielleicht o.k. Ich fürchte aber, dass nur die ganz großen überleben werden und viel generischer Kontent auf uns zukommen wird.

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