Gaming: Hybrid-Kampfsystem laut FF7-Director künftig unausweichlich

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Clair Obscur Expedition 33 verdeutlicht den Trend zu hybriden Kampfsystemen in modernen Rollenspielen.

Im Zuge des Erfolgs von Clair Obscur: Expedition 33 rückt das hybride Kampfsystem des Rollenspiels zunehmend in den Fokus, wobei Final-Fantasy-VII-Director Naoki Hamaguchi diese Entwicklung als nahezu unausweichlich einordnet. Hintergrund ist der Wandel der Spielerpräferenzen hin zu stärker actionorientierten Mechaniken.

Das französische RPG von Sandfall Interactive kombiniert klassisches rundenbasiertes Gameplay mit Echtzeit-Elementen wie Paraden und Timing-basierten Angriffen. Gerade diese Mischung gilt als zentraler Faktor für den kommerziellen und kritischen Erfolg des Titels.

Hamaguchi erklärt im Gespräch mit Game Informer, dass sich insbesondere jüngere Spielergenerationen zunehmend an unmittelbares Feedback und Echtzeit-Interaktion gewöhnt haben. Dadurch würden klassische rundenbasierte Systeme an Bedeutung verlieren und häufiger als „Legacy-Genre“ wahrgenommen.

Gleichzeitig hebt er die grundlegenden Stärken des traditionellen Designs hervor. Entscheidungen bewusst abzuwägen und strategisch aufzubauen, sei eng mit menschlichen Denkprozessen verknüpft und besitze weiterhin eine universelle Anziehungskraft.

Vor diesem Hintergrund sieht Hamaguchi hybride Systeme als logische Weiterentwicklung. Die Verbindung aus strategischer Tiefe und direkter Reaktionsmöglichkeit spiegele den Wunsch vieler Spieler wider, sowohl Planung als auch unmittelbare Kontrolle zu erleben.

Auch andere moderne Titel zeigen ähnliche Designrichtungen. Spiele wie Metaphor: ReFantazio reduzieren etwa repetitive Kämpfe durch Schnellmechaniken, während Persona 5 durch ein besonders dynamisches und stilisiertes Interface auffällt. Honkai: Star Rail wiederum integriert reaktive Elemente, indem Spezialfähigkeiten auch während gegnerischer Züge ausgelöst werden können.

Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass nicht nur das Kampfsystem selbst, sondern auch Präsentation, Benutzerführung und Spielfluss eine entscheidende Rolle spielen. Ziel ist es, rundenbasierte Mechaniken zugänglicher und dynamischer zu gestalten, ohne deren strategischen Kern aufzugeben.

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17 Kommentare Added

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  1. buimui 468840 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 13.05.2026 - 22:33 Uhr

    Ich bin auch ein Verfechter des Rundenbasierten Kampfsystems, doch Sandfall hat mir mit E33 wieder Freude an modernen (J)RPGs gegeben und gezeigt, wie man das ganze in ein modernes Korsett steckt. Also wenn es genauso klassisch und dennoch innovativ wie dort ist, sehr gerne.

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  2. DBGHSKuLL 23950 XP Nasenbohrer Level 2 | 14.05.2026 - 00:20 Uhr

    Also der Typ und sein dummes Gelaber geht mir auf den Sack. Entschuldigung für meine Wortwahl.

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  3. SatorusWife 900 XP Neuling | 14.05.2026 - 04:59 Uhr

    Expedition 33 hab ich so gesuchtet als es rauskam das Kampfsytem mochte ich auch gern. Würde mich freuen was ähnliches in anderen Spielen sehen zu können.

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  4. Homunculus 310310 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 14.05.2026 - 07:31 Uhr

    Labererei.. das ist doch nur Rechtfertigung wegen den neueren FF. Wo ja noch argumentiert wurde rundenbasierte Kämpfe gingen gar nicht mehr.. niemand wolle sowas mehr sehen! Dann kommt ein Spiel wie Clair Obscur und zeigt, doch! Man muss es nur ansprechend verpacken. Was auch die anderen Beispiele getan haben

    Hybrid wie er erst nennt gab es schon vor Clair Obscur in anderen JRPG.

    Das einzige was denke ich heutzutage niemand mehr sehen will, sind Zufallskämpfe.

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