In einem aktuellen Gespräch zeichnet Jeff Bezos ein Zukunftsbild, das die Gamingbranche grundlegend verändern könnte. Der Unternehmer, der Amazon und später auch Blue Origin gegründet hat, geht davon aus, dass Spieler in den kommenden Jahren keine Gaming‑PCs mehr kaufen, sondern stattdessen Rechenleistung aus der Cloud mieten werden.
Für ihn ist das heutige Modell ineffizient, weil jeder Nutzer eigene Hardware besitzt, die nur einen Bruchteil der Zeit ausgelastet ist.
Bezos vergleicht das Konzept mit dem Bezug von Elektrizität, die ebenfalls nicht individuell erzeugt, sondern zentral bereitgestellt wird. In seiner Vorstellung wird Gaming zu einem Dienst, bei dem Spieler nur noch die benötigte Leistung abrufen, während die eigentliche Hardware in großen Rechenzentren läuft.
Das Modell würde den Kauf teurer Komponenten ersetzen und Spiele vollständig über Streaminglösungen zugänglich machen.
Im selben Interview mit der New York Times betont Bezos, dass künstliche Intelligenz derzeit Amazons wichtigster Schwerpunkt ist. Die Entwicklung neuer KI-Systeme und deren Integration in Produkte und Dienste stehen für das Unternehmen im Mittelpunkt.
Dass Amazon diesen Bereich priorisiert, überrascht kaum, da nahezu alle großen Technologiekonzerne ihre Strategien auf KI ausrichten.
Bezos’ Aussagen fügen sich in eine wachsende Diskussion über die Zukunft des Gamings ein, in der Cloudlösungen und KI eine immer größere Rolle spielen. Wie schnell sich diese Vision durchsetzt, bleibt offen, doch die Richtung, die er beschreibt, sorgt bereits jetzt für neue Debatten über die kommenden Jahre der Branche.
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Und wenn gerade das Internet spinnt/ausfällt kannst du garnicht spielen, das ist doch scheiße. Klar benutze ich auch Cloudgaming ab und zu, z.B. weil mein derzeitiger PC nur onboard Grafikkarte hat und ich Cities Skylines 2 sonst nicht zocken könnte. So lange es geht werde ich Konsolen und Retail behalten bzw benutzen.
Logisch das er das gerne so will, da sein Unternehmen am meisten mitverdient dann 😅 Sehe es eher immer noch als Ergänzung und nicht das alles ins Zukunft über die Cloud passiert. Ich mein wer soll das zahlen? Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das ein großer Teil bereit ist in Zukunft 20-40€ im Monat auszugeben, um über die Cloud zu spielen. Diese Rechenzentren sind extrem teuer und werden bestimmt nicht billiger über die Zeit.
Der Oppa hat selbst noch nichts außer Schach am PC gespielt.
So gut wie jedes Spiel, das ich zocke ist für die Cloud auf jetzigem Stand völlig unbrauchbar.
Ich schei*e doch nicht nur wegen der Schlieren auf 30fps…
Die Latenz über Cloud ist einfach aus der Hölle. Wenn das alles kein Problem wäre, dürften wir auch mit 2 Promille Autofahren. Ist aber nicht so 🤷🏻♂️
Es kann schon stimmen das es in Zukunft so kommt aber, da muss erstmal alles rundherum funktionieren. Ich warte seit 3 Jahren auf Glasfaserkabel und es geht einfach nichts weiter 😂. Was passiert wenn die Server mal länger down gehen, dann kann man nicht mehr zocken oder wie 🤷🏼♂️.
Wir haben seit über 2 Jahren immerhin schon den Anschluss/die Dose in der Wohnung. Ab nächstes Jahr (Stand jetzt) soll man Glasfaser dann endlich bestellen können. Offiziell sind wir aber ans Glasfasernetz angeschlossen
Ja ich hab eigentlich schon vor 2 Jahren gesagt ich will Glasfaserkabel haben, seit dem ist aber nichts mehr passiert 🙈.
Ich hoffe das es so kommt! PC-Gaming ist so dermaßen veraltet, da muss auf jedenfall was neues kommen. Konsolen wird es immer geben, aber PCs sterben bald aus.
Ich vermute, dass es tatsächlich so kommend wird, auch wenn es noch ein Weilchen dauert.
Das klingt ganz nach einem Verkäufer. Bei Abos braucht man weniger Qualität zu liefern, während Einzeltitel ihre Produktionskosten reinspielen müssen.
Ich glaube allerdings nicht, dass sich Abos durchsetzen werden. Das ist etwas anders als bei Musik, wo man vier Minuten lang ein Stück konsumiert. Auch anders als bei Filmen, wo man im Monat mehrere von ansehen kann.
Bei Spielen will man doch meist den einen Titel spielen. Spielt man den einen das ganze Jahr, will man auch nicht zwölf Monate für zahlen. Oder ist der eigene Wunschtitel nicht im Abo, will man auch nicht für das Abo zahlen, sondern kauft sich das Spiel.
Einen Abodienst kann ich mir höchstens für Handyspiele vorstellen.
Ja klar möchte er das. Damit man dann Titel wie ein New World: Aeterium, welches vor nicht allzu langer Zeit erst zum Vollpreis auf Xbox erschien, dann recht schnell wieder vom Markt, pardon Abo, nehmen kann.
Ist nur ein weiterer Schritte zu mehr Kontrolle der Großkonzerne. Natürlich muss man bei einem MMO immer damit rechnen, es nach so kurzer Zeit und zum Vollpreis verkauft aber nicht mehr spielbar zu machen, geht m.E. völlig in die falsche Richtung.
Umso wichtiger sind Initiativen wie Stop killing video games. Sollte man, auch im eigenen Interesse, dringend unterstützen.
Sowas werde ich dann nicht länger unterstützen.