Für Dan Houser stand bei Grand Theft Auto und Red Dead Redemption nie allein die Hauptgeschichte im Mittelpunkt. Der Mitgründer von Rockstar Games erklärte auf dem Tribeca Festival in New York, dass es für ihn wichtiger sei, dass Spieler Spaß in den erschaffenen Welten haben, als zwingend den Abspann zu erreichen.
Houser betonte, dass er sich zwar freue, wenn Spieler die Geschichte bis zum Ende erleben, dies jedoch nicht die wichtigste Kennzahl für den Erfolg eines Spiels sei. Wer die offene Welt genieße, eigene Abenteuer erlebe und mit den Spielsystemen experimentiere, habe aus seiner Sicht bereits genau das erlebt, was die Entwickler erreichen wollten.
Nach seinen Angaben habe Rockstar seit GTA 3 kontinuierlich daran gearbeitet, die Abschlussraten der Hauptgeschichten zu erhöhen. Dennoch liege die Entscheidung letztlich bei den Spielern. Die größte Stärke offener Spielwelten sei die Freiheit, auf eigene Weise mit den Systemen zu interagieren und unvorhersehbare Situationen zu erzeugen.
Auch Housers langjähriger Kreativpartner Lazlow Jones sprach über die Entwicklung der Rockstar-Spiele. Dabei hob er hervor, wie viel Arbeit in versteckten Geheimnissen und Easter Eggs steckt. Manche Hinweise würden absichtlich so tief verborgen werden, dass Spieler oft erst Jahre später darauf stoßen. Erst Anfang 2025 entdeckten Fans beispielsweise ein bislang unbekanntes Spinnennetz-Geheimnis in Red Dead Redemption 2, das seit dem ursprünglichen Release des Spiels unentdeckt geblieben war.
Darüber hinaus sprach Lazlow über die Herausforderung, satirische Spielwelten zu erschaffen, ohne dass die Realität die eigene Fiktion einholt. Gerade bei der Entwicklung von Grand Theft Auto habe das Team regelmäßig überzeichnete Politiker, Marken und Werbekampagnen erfunden, die damals völlig absurd wirkten. Mit den Jahren sei jedoch immer wieder deutlich geworden, dass reale Entwicklungen die satirischen Ideen teilweise eingeholt oder sogar übertroffen hätten.
Die Aussagen geben einen seltenen Einblick in die Designphilosophie hinter einigen der erfolgreichsten Open-World-Spiele der Branche. Für Houser bleibt dabei ein Grundsatz entscheidend: Spieler sollen ihre eigene Geschichte schreiben können – auch wenn sie die eigentliche Hauptstory nie bis zum Ende erleben.
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Schade dass sie es bei Red Dead Redemption 2 vergessen haben. Die Atmosphäre und Details waren wichtiger als alles andere und so hat man träges Gameplay in einer Welt die alles verbindet wofür man Open World Spiele allgemein verurteilt und eine mittelmäßige Story.
Aber Hey, schön insziniert.
Völlig okay aber ist halt nur deine Meinung
An dem Gameplay war gar nix träge. Nur der Anfang hat sich gezogen. Du hast wahrscheinlich nicht mal die ersten zwei Stunden gezockt.
Die Story war der absolute Hammer.
Ich habe das Spiel durchgespielt und mich dann gefragt wann es das letzte Mal Spaß gemacht hat.
Wobei die letzten 15 dem Fass dann den Boden ausgeschlagen haben.
Und die Story war ja gut insziniert, die Handlung selbst ziemlich plump um dann eigentlich nur den Stunt des Erstlings zu wiederholen.
Und das träge Gameplay fängt bei der Figur an, geht zu den Missionen weiter (ewig lange Reitwege hin und in der Mission, gerne mit ellenlangen Nonsens-Dialogen) und den Gegnerwellen die sich auch zogen wie ein Kaugummi.
… Und alle dieser „Probleme“ hatte Teil 1 nicht so extrem.
Er hat vollkommen recht und für mich, eins der größten Probleme der Industrie angesprochen! Es sind Spiele und das absolute Kernelemeent ist das Gameplay und nicht die Story. Zu viele Studios legen das Hauptsugemerk auf Story und vernachlässigen das Gameplay und das ist dann stinkelangweilig und soll mich 20h bei laune halten, nein danke. Genau das ist der Grund wieso ich kaum SP Games zocke
Da bin ich voll bei dir.
Andererseits wird immer das WoW Modell genutzt. Leveln – Endgame und Sammel – Holquests muss das denn immer so sein. Wünsche mir mehr Kreativität im Spieldesign und in Betrachtung vom Spielablauf.
Wie immer denke ich wird der nächste große Kracher vermutlich wieder von einem Mod kommen und nicht von einem Entwicklerstudio.
Die aktuell größten Spiele in der westlichen Kultur (GTA und WoW sind vermutlich ausnahmen) waren alle mods in den letzten 20 Jahren und die Modder verschwinden immer mehr ich frage mich warum das so ist. Gibt es weniger Spiele mit Mod support?
Gameplay-Trailer zu Grand Theft Auto VI bitte. 😁 Noch 5 Monate bis Release. ✌️
Die Story in einem GTA ist für mich eher nebensächlich. Es ist die Spielwelt mit ihren unendlichen Möglichkeiten die mich seit Anfang an begeistert
Für mich ist ein spiel nicht gut, wenn ich keinen Abspann sehe.
Das kommt ganz darauf an aber die Story beendet würde ich dann doch