Ein neues Gespräch mit GamesIndustry.biz liefert spannende Einblicke in die Strategie von GOG, der DRM‑freien Plattform aus dem Hause CD Projekt.
Seit über 17 Jahren arbeitet das Unternehmen daran, moderne Spiele und Klassiker gleichermaßen zugänglich zu machen – und genau darin sieht das Team seine größte Stärke.
Kein Kampf gegen Steam – sondern Fokus auf eigene Identität
Mit Steams dominanter Marktposition konfrontiert, machen Mitgründer Michał Kiciński und Managing Director Maciej Gołębiewski klar, dass GOG nicht versucht, den Branchenriesen zu übertrumpfen. Stattdessen setzen sie auf ein klares Profil:
„GOG hat seine eigenen Stärken und sollte sie weiter ausbauen. Es gibt keinen Grund, wie die anderen zu sein.“
Die Plattform versteht sich als Alternative, nicht als Konkurrent im klassischen Sinne. Besonders die Community schätze diese Eigenständigkeit.
DRM‑Freiheit bleibt Kern der Plattform
Ein zentraler Punkt bleibt die konsequente Ablehnung von DRM. Kiciński formuliert es deutlich:
„DRM macht das Leben legaler Kunden schwerer. Es gibt keinen Grund, es am Leben zu halten.“
Dieser Ansatz unterscheidet GOG fundamental von vielen anderen Stores und ist ein wichtiger Teil der Markenidentität.
GOG investiert seit Jahren in sein Preservation Program, das sicherstellen soll, dass alte Spiele auch auf modernen Systemen lauffähig bleiben – selbst wenn die ursprünglichen Entwickler längst keinen Support mehr bieten. Gerade Retro‑ und Modern‑Classic‑Fans finden hier Inhalte, die anderswo kaum noch gepflegt werden.
Trotz aller Stärken erkennt Kiciński an, dass Steam in einem Bereich klar vorn liegt:
„Steam gewinnt durch seine Benutzerfreundlichkeit.“
Für GOG bedeutet das jedoch keinen Kurswechsel, sondern eine Chance. Die Plattform will ihre User Experience verbessern, ohne die eigenen Werte zu verwässern. Mehr Komfort, aber weiterhin DRM‑frei und mit Fokus auf Erhalt und kuratierten Inhalten.
Nutzt jemand von euch GOG?
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„DRM macht das Leben legaler Kunden schwerer.“
Das sehe ich genau so. Wer erinnert sich noch an die DVDs, bei denen man erstmal gezwungen wurde, Werbefilme gegen Raubkopien zu sehen? Wer legal kauft, wird noch gestraft. Was hat mich das früher genervt.
Nur leider geht es Publishern nicht mehr nur darum, das Spiel vor einer Kopie zu schützen. Sie bestehen auf ihre Launcher, um Spielerdaten zu erheben und weiteren Unfug zu betreiben (Borderlands lässt grüßen).
GOG ist klasse, und das Sie sich jetzt vermehrt auf Klassiker stürzen wollen damit diese wieder Spielbar werden finde ich umso besser.
GoG ist klasse, aber es fehlen halt etliche Games, auch die meisten Neuen kommen wenn überhaupt zeitverzögert. Für Leute die mehrheitlch (neuere) AAA-Games zocken ist die Plattformen daher logischerwiese nicht wirklich was…
Steam ist halt die klare Nr. 1, da bekommt man wahrlich ALLES was man braucht
Ich finde GOG super. Habe auch schon viel dort eingekauft. Kann man gar nicht mit Steam vergleichen – im positiven Sinne.
Wenn’s ein Game sowohl bei gog als auch bei steam gibt, würde ich immer gog vorziehen
Habe GOG bisher nicht genutzt, bin aber zukünftig interessiert die Seite zu nutzen wegen der Retrospiele Ausrichtung, finde auch die Einstellung gut bzw. sinnvoll Steam nicht als direkten Konkurrent zu sehen, sondern sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren.
Der Großteil meiner „gekauften“ Spiele stammen von GOG und das werden sie auch weiterhin. Bei Steam habe ich nur einen Bruchteil dessen.
Die meisten Spiele, die mich interessieren, sind bei GOG deutlich günstiger, sofern sie auch bei anderen Stores verfügbar sind. Bei GOG gibt es, meines Erachtens, auch deutlich öfter und größere Rabatte. Jedes Spiel ist DRM-frei und man kann die Installationsdateien herunterladen und lokal aufbewahren. Heißt: Ist das Spiel gekauft, gehört es auch wirklich für immer dir. Erfolge sind ebenso vorhanden wie bei Steam.
Ich habe keinen Grund Spiele auf Steam zu bevorzugen, außer dass es dort die deutlich größere Community gibt. Für Singleplayer-Games ist GOG die ideale Plattfort. Sofern man eher auf Muliplayer mit „Freunden“ setzt, ist man bei Steam bestens bedient.
Bei Epic habe ich die größte Spielesammlung (ca. 700 Spiele), obwohl ich dort noch kein einziges Spiel gekauft habe 😂
Bevor ich ein Spiel auf Steam kaufe, schaue ich auf GOG ob es das Spiel dort auch gibt.
Und wenn ich weiß, dass es später eine GOG-Version geben soll, dann warte ich gerne. So geschehen bei Indiana Jones und Sacred 2 Remaster. Auch Skyrim Anniversary habe ich auf GOG und die ältere Version auf Steam
Ich nutze beides nicht aber hoffentlich ändert sich das mir der neue Xbox.
Wenn man versucht mit Steam zu konkurrieren dann geht man so unter.
Die Mentalität und Ausrichtung von GOG finde ich definitiv unterstützenswert.
Denn:
1. wer woanders ein Spiel „kauft“, besitzt es heute gar nicht mehr. Egal, ob Steam, Epic, MS GP, Sony Store, whatever… Verschwindet das Spiel ausm Store, läuft es nicht mehr.
2. Ist DRM mittlerweile ein Millardengeschäft. Also mit dem Spiel, welches man da mit DRM erwirbt (aber nicht mal mehr besitzt), bezahlt man auch den DRM, der einem sogar oft ausspioniert. Im Endeffekt bezahlt man als sogar noch dafür, sich ausspionieren zu lassen. Will man das mit sich machen lassen, bzw. sich das gefallen lassen?
Genau deswegen: GOG > Steam & Rest.