Grand Theft Auto VI: Politiker fordert Verbot des Spiels in Russland

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Image: Rockstar Games

Warum ein einflussreicher Abgeordneter Grand Theft Auto VI als Gefahr für die Jugend in Russland sieht.

Der stellvertretende Vorsitzender des Weltrats des Russischen Volkes, warnt vor einem moralischen Verfall, der seiner Ansicht nach durch Inhalte des kommenden Grand Theft Auto VI ausgelöst werden könnte.

Michail Iwanow beschreibt eine Entwicklung, die aus seiner Sicht weit über gewöhnliche Unterhaltung hinausgeht und die Integrität junger Menschen gefährde.

Im Zentrum seiner Kritik stehen Elemente, die er als destruktiv und vulgär einordnet. Iwanow verweist auf geplante Darstellungen, die nach seiner Einschätzung grundlegende moralische Normen verletzen.

Er spricht von einer bewussten Entscheidung der Entwickler, Inhalte zu integrieren, die traditionelle Werte unterlaufen und die jüngere Generation in eine Richtung lenken könnten, die er als gefährlich bezeichnet.

Für den russischen Markt fordert er daher entweder gesetzliche Einschränkungen oder speziell angepasste Versionen ohne die beanstandeten Szenen.

Besonders die enorme Reichweite der Reihe sieht er als Verstärker des Problems. Die Popularität von Grand Theft Auto VI verleihe dem Spiel nach seiner Darstellung eine Wirkungskraft, die weit über das Medium hinausreiche.

Iwanow betont, dass in mehreren Ländern bereits strengere Kontrollmechanismen eingeführt würden, was für ihn ein Hinweis darauf sei, dass die Problematik international erkannt werde.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen hebt er hervor, dass Unterhaltungstitel wie Grand Theft Auto VI aus seiner Sicht ein Einfallstor für Korruption und Zügellosigkeit darstellen könnten. Er fordert ein entschlossenes Vorgehen, um Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die er als moralisch schädlich einstuft.

Zudem verweist er auf internationale Entwicklungen, bei denen Publisher aufgrund strengerer Vorgaben über verpflichtende Altersverifizierungssysteme nachdenken müssten. Für Russland sieht er die Notwendigkeit, in dieser Frage besonders konsequent zu handeln.

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28 Kommentare Added

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  1. kleineAmeise 136430 XP Elite-at-Arms Silber | 20.01.2026 - 02:46 Uhr

    Was für Heuchler. Wie wär’s erstmal mit Sperrung aller frei zugänglichen Seiten „für Erwachsene“ im Netz, wenn einem Kinder und Jugendliche so wichtig sind! Dann reden wir über Videospiele.

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