HAWX: UbiDays 2008: H.A.W.X Special

Das nächste Spiel aus dem LineUp der UbiDays 2008 in Paris ist eines der beiden neusten Spiele aus der sagenumwobenen Tom Clancy Reihe. Nach den Ghosts und der Rainbow Six Einheit wechselt nun das Spielgeschehen in die Luft zu den Hawx…

Das nächste Spiel aus dem LineUp der UbiDays 2008 in Paris ist eines der beiden neusten Spiele aus der sagenumwobenen Tom Clancy Reihe. Nach den Ghosts und der Rainbow Six Einheit wechselt nun das Spielgeschehen in die Luft zu den Hawx!

Vorne weg möchten wir euch die offiziellen Daten von Ubisoft zum Spiel Tom Clancy´s H.A.W.X präsentieren:


Auszug aus dem offiziellen Fact Sheet von Tom Clancy´s H.A.W.X
Produktbeschreibung
“Also fliege ich durch das Tal des Todes und ich soll das Böse nicht fürchten, denn ich bin auf 80.000 Fuß und steige weiter”
– SR-71 USAF Basis (Kadena, Japan)

Tom Clancy’s HAWX im Jahr 2012. Als die Ära der Nationalstaaten immer schneller dem Ende entgegen geht, durchläuft die Kriegsführung eine radikale Weiterentwicklung. Immer mehr Nationen werden zunehmend abhängig von privaten militärischen Organisationen (Private Military Companies, PMCs), Elitekämpfern, die das Recht selber in die Hand nehmen. Durch das Abkommen von Reykjavik wird diesen schließlich erlaubt, in jede militärische Operation eingreifen zu können.
Tom Clancy’s HAWX wird das Genre der Luftkampf-Action-Spiele auf beeindruckende Weise revolutionieren. Modernste Technologien, zerstörerische Feuerkraft und intensive Luftkämpfe verleihen diesem Titel einen würdigen Platz im Tom Clancy-Universum.

Wichtige Eigenschaften

ENHANCED REALITY SYSTEM (E.R.S)
E.R.S. ist eine In-Game-Technologie, die Flieger zu echten Elitepiloten der Zukunft ausbildet. Das Enhanced Reality System bildet das Rückgrat der HAWX-Flugerfahrung: Radar und Raketenfrühwarnung, Anti-Kollisions-System, Schadenskontrollsystem, taktische Karte und eine Waffen-Flugbahn-Kontrolle. E.R.S. erlaubt dem Spieler zudem, Befehle an das eigene Geschwader zu übermitteln, ähnlich dem Cross-Com-System in Tom Clancy’s Ghost Recon Advanced Warfighter!

ASSISTANCE MODE
Der Spieler erhält dank des Computer-Assistenten einen erleichterten Einstieg in die Flugmissionen. Dadurch kann die volle technische Unterstützung des E.R.S. genutzt und maximale Flugsicherheit gewährleistet werden. Wenn es die Situation vom Spieler erfordert, kann dieser den Computer-Assistenten ausschalten und somit alle Sicherheiten deaktivieren. Dadurch erhöht sich zwar das Risiko, aber dafür stehen fortgeschrittene Flugmanöver und das Ausweichen von Raketen in der Third-Person-Sicht zur Verfügung.

REVOLUTIONÄRER MULTIPLAYER
Zum ersten Mal innerhalb des Genres der Luftkampf-Spiele wird es möglich sein, die gesamte Solo-Kampagne im Vier-Spieler Co-Op-Modus zu spielen. Im Spieler-gegen-Spieler-Modus können bis zu 15 Piloten in intensiven Luftkämpfen antreten und herausfinden, wer das größte Fliegerass ist.

REALISMUS UND AUTHENTIZITÄT
Der Spieler hat die Möglichkeit, sich ins Cockpit von über 60 bekannten Flugzeugen zu setzen. In diesen finden Luftkämpfe über realistischen, modernen Landschaften statt, die seit Jahren unter den Nachwirkungen des Krieges leiden.


So viel zur offiziellen Seite. Wir waren bei den UbiDays vor Ort und haben uns lange Zeit im Raum des neuen Flugsimulators aus der Tom Clancy Reihe aufgehalten.

Spielbar war eine Mission (wahrscheinlich im endgültigen Spiel die allererste) die sich in drei Teile aufsplitten lässt.
Teil Eins war eine kurze Einleitung in das Spiel. Hier musste man verschiedene Boden- und Lufteinheiten abschießen und sich mit der Steuerung bekannt machen. Die feindlichen Einheiten schoßen noch nicht zurück.
Teil Zwei beinhaltete dann ebenfalls Boden- und Luftkämpfe. Allerdings wehrten sich die Gegner in diesem Stadion und schoßen zurück.
Teil Drei war zum Abschluss dann ein klassischer Dogfight (eins gegen eins Luftkampf) gegen ein Fliegerass.
Diese Mission konnte man innerhalb von ca. 10-15 Minuten durchspielen und man bekam einen ersten Eindruck vom Spiel. Das eigene Flugzeug ist mit Raketen, Maschinengewehren und Täuschkörpern ausgerüstet.

Die grafische Präsentation haut einen im ersten Moment wirklich vom Hocker. In schwindeleregenden Höhen kann man sich in aller Ruhe seinen eigenen Kamfjet in aller Ruhe aus allen Blickwinkeln betrachten. Die spielbare Version des Spiels fand über Rio de Janeiro statt. Deutlich zu erkennen war die berühmte Statue. Die Bodenanimation samt Städte sah von weit oben wirklich grandios aus.
Folgte man allerdings einem feindlichen Flieger in die Tiefen einer Stadt wurde schnell deutlich, dass sich eigentlich nur die Hochhäuser vom Boden erheben. Sämtliche sonstigen Stadttexturen sind quasi auf den Boden aufgedruckt. Dies stört allerdings nicht wirklich, denn dieses Phänomen ist bereits aus anderen wirklich guten Flugsimulatoren bekannt.
Je höher man allerdings durch die Lüfte fliegt desto fantastischer sieht die grafische Umsetzung der Umgebung aus. Auch die Explosionen der abgeschoßenen Flieger überzeugen auf ganzer Linie.

Was allerdings wirklich enttäuschte ist das nicht vorhandene Schadensmodell. Wird man selbst durch eine Rakete getroffen, sieht man die Explosion, das HUD wackelt kurz und weiter geht es. Man erkennt den Schadensstatus des eigenen Flugzeugs nicht am Aussehen. Kein Rauch, keine sichtbaren Schäden nichts. Das Flugzeug sieht, zumindest in der UbiDays-Demo, immer gleich aus. Wir hoffen, dass sich da noch einiges ändern wird.

Wie bereits oben kurz im offiziellen Fact-Sheet erwähnt muss man grundsätzlich zwischen zwei Perspektiven bzw. Spielmodi unterscheiden. Und zwar fliegt man mit Computer-Assistenten oder ohne!

Je nachdem was gerade die aktuelle Situation empfielt kann man diesen während des Spiels ein oder ausschalten.

Hat man den Computer-Assistenten eingeschaltet so fliegt man quasi mit der Kamera direkt hinter seinem eigenen Jet, wie man es normalerweise von Flugsimulatoren gewöhnt ist.
Dabei stehen dem Spieler  verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Visiert man ein Ziel an, so kann man dieses erfassen und prompt wird einem durch blaue Dreiecke ein Weg gezeigt, dem man Folgen sollte, um an den aktuellen Gegner heran zu kommen. Eine sehr hilfreiches Feature, dass das schier endlose Gesuche im dreidimensionalen Luftraum nach einem Gegner elegant löst.
Verschanzt sich beispielsweise ein Panzer zwischen mehreren Hochhäusern ist es wirklich sehr schwer diesen per Direktanflug mit einer Rakete zu treffen. Auf Wunsch kann man auch hier die Hilfen anzeigen lassen und prompt werden einem gelbe Dreiecke angezeigt, die einem dem Weg zu einem eleganten Angriffsmanövers zeigen. Hier in diesem Beispiel fliegt man auf die Hochhäuser zu und kurz davor senkrecht in den Himmel. Nach kurzer Zeit wendet man seinen Jet um 180 Grad in der Luft, um anschließend im Sturzflug auf den zwischen den Hochhäuser lauernden Panzer hinunter zu rasen und mit einer Rakete ins Jenseits zu schicken.

Doch Luftkampf ist nur halb so lustig, wenn sich die Gegner nicht wehren würden. Visiert euch ein gegnerischer Jet an blinkt sofort in eurem HUD ein Warnmeldung auf. Wird eine Rakete abgeschoßen erscheint diese oben rechts im Bildschirmrand in einem Mini-Fenster, wo Art der Rakete und der Abstand dieser erkennbar ist.
Nun hat man mehrere Möglichkeiten. Die wohl spektakulärste ist die Computer Hilfen auszuschalten. Hat man dies getan springt die Kamera in eine Art "Overview-Kamera". Ihr seht nun euren Jet von weit weg, den ihr nachwie vor ohne weiteres steuern könnt. Aber ihr seht natürlich auch alles was rund um den Jetz passiert. Die Kameraperspektive ist keinen falls statisch. Ganz im Gegenteil wechselt diese je nach aktueller Situation. Sollte euch nun eine Rakete folgen, seht ihr deren Abstand zu eurem Flieger und ihre Flugbahn. Also könnt ihr nun versuchen entweder der Rakete direkt durch irgendwelche Flugmanöver auszuweichen oder ihr werft Täuschkörper (sog. "Flares") im richtigen Moment ab.
Doch nicht nur zum Raketenabfangen eignet sich diese Kameraperspektive. Auch der Luftkampf gibt dem Spieler aus diesem Blickwinkel sehenswerte Möglichkeiten. Man sieht den Kampf schließlich aus einer dynamischen entfernten Kamera und kann dadurch wesentlich dynamischere Flugeinlagen liefern.
Aber vorsicht. Natürlich birgt dies auch Nachteile. Fliegt ihr zu anspruchsvolle Flugmanöver kann es passieren, dass eure Flugzeug für einen kurzen Moment außer Kontrolle ist und ihr einfach tief abstürzt. Im besten Fall lässt sich der Flieger dann noch abfangen. Im schlimmsten Fall…. Bruchlandung.
Auch in engen Schluchten oder in Städten ist diese Perspektive nicht all zu sehr zu empfehlen, da man die Abstände zu Hindernissen oder die Höhenunterschiede häufig nicht richtig einschätzen kann.

Also der erste Eindruck von H.A.W.X. hat uns wirklich begeistert. Eigentlich wollten wir nur kurz durch diesen Raum, aber nein, dort wurde am Ende die meiste Zeit verbracht.

Vor allem Thomas Simon, der sich wirklich die Zeit genommen hat und uns das Spiel bis ins Detail  erklärt und vorgeführt hat, trug einen großen Teil dazu bei, dass sich der Aufenthalt bei Tom Clancy´s H.A.W.X um einige Zeit verlängerte als geplant.
Er berichtete uns auch, dass in der finalen Endversion des Spiels ca. 50 Kampfjets zur Verfügung stehen und der Spieler bei eingeschalteten Computerhilfen in die Cockpitkamera wechseln können wird.

     
Bilder von den UbiDays 2008

Die spielbaren Möglichkeiten waren zwar nur auf eine einzelne relativ kurze Mission beschränkt, aber alles in allem ist Tom Clancy`s H.A.W.X für uns der Überraschungstitel schlecht hin geworden. Das Spiel macht sehr viel Spaß. Vor allem wenn die Computer Assistenten ausgeschlatet sind und man wirklich knall harte Ausweich- und Angriffsmanöver fliegen kann. Ein wahnsinns Spielerlebnis!

Wir freuen uns wirklich brennend auf den Release des Spiels.

6 Kommentare Added

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  1. Fox Didiplayer | 31.05.2008 - 19:45 Uhr

    Wurde den bekannt gegeben ob eine Demo vor dem Streetdate geben wird ?

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  2. faiko 40 XP Neuling | 31.05.2008 - 19:51 Uhr

    Es ist geplant, dass eine Demo auf dem Xbox Live Marktplatz erscheinen wird.

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