In einem Interview mit VGC äußerte Josef Fares, der Direktor von Split Fiction und It Takes Two, seine Ansichten zur Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in die Spielentwicklung.
Er betonte, dass Entwickler mit der Technologie arbeiten sollten, anstatt sich ihr zu widersetzen, und beschrieb KI als „sowohl beängstigend als auch sehr aufregend„.
Fares glaubt, dass KI letztlich einen größeren Einfluss auf die Welt haben könnte als das Internet.
Er räumte ein, dass neue Technologien sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben können, einschließlich potenzieller Arbeitsplatzverluste, betonte jedoch die Notwendigkeit, sich anzupassen und KI zur Verbesserung von Spielen zu nutzen.
Split Fiction wird am 6. März veröffentlicht und von Electronic Arts herausgegeben. Wie sein Vorgänger It Takes Two wird es einen Freundespass enthalten, der es zwei Spielern ermöglicht, gemeinsam online zu spielen, obwohl nur einer das Spiel besitzt.
Wie steht ihr der Entwicklung von KI gegenüber? Seid ihr eher positiv oder negativ eingestellt und glaubt ihr ebenfalls, dass KI mehr Einfluss auf die Welt als das Internet haben könnte?
= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.





















Recht hat er. Zum einen hat KI das Potenzial bei der Entwicklung eines Spiels massiv zu unterstützen. Stelle mir gerade die Möglichkeit vor eine Spielwelt nur durch Beschreibung der Ideen zu erstellen. Das könnte viel Zeit sparen. Oder ein Einsatz in der Fehlerlokalisierung.
Dann kommt man unweigerlich zur Schattenseite der Technologie. Der Abbau von Personal. Als einer, wenn nicht der größte Kostenfaktor will jede Firma diese Kosten möglichst gering halten. Und ich kann mir den ein oder anderen CEO vorstellen, der im Anbetracht dieser Möglichkeiten ganz feucht im Schritt werden würde.
Erinnerst du dich an die Zeit in der Automobilindustrie, als alle unglaublich Angst über den Wegfall von Arbeitsplätzen aufgrund von Robotern in Fertigungsstraßen hatten? Heute schüttelt man den Kopf über so ein Verhalten…
Wie alles im Leben hat es seine Vor- und Nachteile. Zu den Nachteilen zählen zum Beispiel fehlende Kreativität und Personalabbau. Dafür wird es wohl für die Nutzer Vorteile haben. Ich muss halt da unweigerlich an Skynet und den Konsequenzen daraus denken.
Ich wäre schon glücklich, wenn KI die Optimierung von der Grafik-Engine übernehmen könnte.
Das finde ich ja schon faszinierend das eine KI sowas überhaupt könnte.
@Robilein
Zitat: „Ich muss halt da unweigerlich an Skynet und den Konsequenzen daraus denken.“
🙂 das war mein erster Gedanke: „Was würde Sahra Connor dazu sagen?“
Sarah würde mit einem riesigen Waffenarsenal antworten. Sie ist gut darin Skynet zu bekämpfen 🤣🤣🤣
KI kann vieles vereinfachen, jedoch auch vieles zerstören
KI wird sich tatsächlich irgendwann etablieren und, das ist das gefährliche……. Sich selbstständig machen, welches ja das Ziel einer Intelligenz ist.
Da bringt dann Stecker ziehen nichts mehr, denn sie ist schlauer als der Mensch und sitzt überall.
Ja, KI wird jobs Kosten, aber mit dem Argument dürfte man auch keine sonstigen Tools wie Photoshop einsetzen. Die Kosten auch Jobs, weil sie die Arbeit vereinfachen 😉
Ich würde sagen, dass sich das Ganze etwas verschieben wird.
Irgendjemand muss ja auch die KI entwickeln und warten.
Nicht mal zwingend. In größeren Konzernen, in denen eigene Entwicklungen stattfinden, sicher. In KMU hingegen wird man größtenteils auf Dienstleister ausweichen. Natürlich sind das auch wieder spezialisierte Unternehmen, aber im Endeffekt wird das auch nur eine kleinere Branche sein, die teils eh schon existiert (Data Analytics).
Schau dir Bayern bspw. an, hier nutzen bereits fast 40% der Unternehmen KI und in den nächsten 3 Jahren planen 30% weitere Prozent dazu überzugehen. Ist natürlich die Frage in welchem Ausmaß. GenAI wird sicher der große Fokus sein, aber Risk Management, Forecasting, Predictive Maintenance usw. sind auch schon in vielen Unternehmen gang und gebe. Momentan sind wir noch mitten im Hype drine und das wird auch nochn paar Jahre dauern – zumal ich die bahnbrechensten Entwicklungen vor allem im Pharmabereich sehe. Aber irgendwann wirds nur noch nen Tool sein wie jedes andere auch.
Die Sache ist einfach, wie bei jeder technischen Entwicklung die Effizienzgewinne bringt: Glaubst du, dass wir dadurch weniger Arbeit bekommen oder mehr? Unsere Gesellschaft glaubt weiterhin an die Mär des ewigen Wirtschaftswachstums, ergo wird nicht Personal abgebaut sondern die Effizienzgewinne mitgenommen um noch mehr Umsatz zu machen. Was es so wichtig macht, dass Unternehmen sich mit dem Thema beschäftigen und sich nicht abhängen lassen.
Die größte Gefahr besteht in der Abschaffung von Arbeitsplätzen, die meisten Menschen werden die Verlierer sein, während einige wenige noch viel reicher werden, aber vielleicht sehe ich das auch zu düster, bin gespannt, was die Zukunft bringt, das Potenzial scheint endlos zu sein.
Ja… damals, erinnerst du dich an die Pferdekutscher? Die armen Menschen… all die Jobs die da verloren gegangen sind!
Aber Sarkasmus beiseite: Ja, es gehen Jobs verloren, aber ebenso entstehen neue und in 99% der Fälle wird KI nur unterstützend wie Word und Excel die Arbeit bereichern, und nicht ersetzen.
Finde den Vergleich unpassend, klar werden andere Arbeitsplätze entstehen, aber ich denke nicht, dass KI auf einem so schwachen Niveau, wie es jetzt der Fall ist, verharren wird, was nun mal zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen wird.
Ist denke ich nicht unrealistisch, die Zukunft wird es zeigen.
Welcher Vergleich ist die lieber? Fließbandfertigung nach Henry Ford? Roboter in der Industrie?
Ich bin hauptberuflich im Beriech KI sehr intensiv drin (im unternehmerischen als auch im wissenschaftlichen Bereich), daher glaub mir, der Impact wird sicher nicht unbedeutend sein im Bereich Jobverluste, aber auch bei weitem nicht so groß wie viele befürchten – das ist das typische deutsch schwarzmalen. Wie immer bei solchen technologischen Revolutionen wird der Mehrwert größer sein, als der Verlust. Klar gehen hier und da auch Arbeitsplätze verloren, aber ist das schlimm? Gerade weil es in erster Linie gering-qualifizierte Arbeit betrifft. Gerade hinsichtlich des Fachkräfte mangels wäre es meiner Meinung sogar sehr zu befürworten. Hauptsache die Arbeitskräfte finden allerdings einen Ersatz, für den sie auch qualifiziert sind oder sich qualifizieren lassen wollen. Ich denke da vor allen an medizinische Bereiche und Richtung Pflege. Aber auch im Handwerk haben wir einen massives Defizit. Siehst ja was los ist, aufgrund des massiven Mangels verdienen gut ausgebildete handwerkliche heute teils mehr als studierte Fachkräfte.
Die KI wird wohl in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen und einzug erhalten und damit werden noch sehr viele Leute ihren Job deswegen verlieren🎮💚😏✌️.
Da bin ich bei ihm – KI wird von der Bedeutung womöglich ähnlich groß sein wie das Internet. Ob es noch größer ist, ist eine schwierige Sache, schließlich gäbe es ohne Internet keine KI in der Form.
Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Die Welt bleibt eben nicht stehen.
Manchmal ist es aber schwierig da mit zu halten.
Persönlich habe ich noch keine bewusste Erfahrung mit der KI.
Mal ein Bild via Bing generiert aber die Resultate bringen einen eher zum Lachen.
Mein AG schließt übrigens den Einsatz von KI, stand jetzt, kategorisch aus.
Kritische Infrastruktur und KI die auf Daten zugreifen muss, verträgt sich aktuell noch nicht so gut.
Ich glaube KI wird einiges vereinfachen, sollte aber nicht zu viel eingesetzt werden. Auf das Spiel bin ich allerdings gespannt.