Nach der Schließung von Highguard meldete sich ein ehemaliger Entwickler mit einer öffentlichen Stellungnahme zu Wort. Er räumte ein, dass sein gelöschter Tweet, den er kurz nach den Layoffs veröffentlicht hatte, ein Fehler war. Damals sei er gestresst, erschüttert und wütend gewesen und habe nur zwei Stunden Schlaf gehabt.
Der Entwickler erklärte, dass seine Absicht hinter vielen Aussagen zwar nachvollziehbar gewesen sei, die Formulierung jedoch unglücklich war und ein Teil seiner Wut fehlgeleitet wurde. Er wies darauf hin, dass die Online-Diskussionen um Highguard teils sehr toxisch gewesen seien, diese aber nicht der Hauptgrund für das Scheitern des Projekts gewesen seien.
In seiner Nachricht betonte er, dass es viele Faktoren gab, die zur Schließung des Studios führten, und dass man nie genau wisse, wie sich alles unter anderen Umständen entwickelt hätte. Er habe sein Twitter-Konto kurz vor Ablauf der 1-Monats-Frist wieder aktiviert, um die dort gepflegten Verbindungen zu erhalten, behalte aber die Antwortfunktion vorerst nur für Accounts, denen er folgt, um seine mentale Gesundheit zu schützen.
Abschließend kündigte der ehemalige Entwickler an, dass nun ein neues Kapitel beginne, und bedankte sich bei allen, die zugehört hätten. Die Stellungnahme bietet einen seltenen Einblick in den Umgang von Entwicklern mit Kritik und Stress im öffentlichen Raum.
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Ich finde es nach wie vor schade um den Titel – es war nicht ganz meins, aber es hatte so viel Potenzial…
Und ein deutliches Zeichen was heute auf Seiten der Community schief läuft – ist ja nicht der erste Titel der selbst vor Release aufgrund der übertrieben Toxizität nicht den Hauch einer Chance hatte.
Der Titel ist nicht wegen der Toxizität gescheitert…
Dank dieser hatte dieser Titel ja erst überhaupt die Aufmerksamkeit bekommen…
Ohne diese hätte kein Hahn danach gekräht und das Dingen hätte bei Release keine 1000 Spieler gehabt…
Ein Helden-Shooter mit diesem Art Designe ist genau das, was es jetzt überhaupt nicht braucht. Dazu war das Gameplay halt auch so lalal. 3 vs 3 CooP könnte funktionieren, Random überhaupt nicht. Hier wurde einfach nicht zu Ende gedacht.
Die lebten in ihrer Bubble und fanden alles toll was Sie da machen.
Ein öffentlicher Beta test hätte von Anfang an die Schwächen gezeigt.
Und da gibt es einige von.
Daher der Hate schon da war bevor überhaupt klar war wie das Spiel abläuft konnte es sich aber auch nicht so entwickeln wie andere Titel im Genre.
Es war für die meisten Leute klar dass es kompletter Schrott ist, sofern es in den ersten 10 Minuten perfekt ist…so lange hat es bei den meisten Reviews gedauert bis eine negative Bewertung abgegeben wurde.
Und das Spiel ist in den letzten 3 Jahren ja kein Einzelfall.
Weil in den ersten 10 Minuten für viele das Spiel schon vorbei war.
Das Tutorial war überhaupt nicht gut gelungen.
Ich würde sogar sagen das es eine Katastrophe war.
Du zeigst genau das, woran es zur Zeit immer scheitert.
Man versucht die nicht gelungenen Dinge, zu entschuldigen, in dem man die Kritik die darauf basiert als Hate usw. abstempelt.
Ein Game nach dem anderen scheitert genau aus diesen Gründen, wo wir wieder bei toxische Positivität sind.
Alles was man macht ist Super toll usw… „negative“ Kritik wird nicht akzeptiert !
Kritik hat das Spiel natürlich verdient und einiges hätte auch schon während der Produktion auffallen können, unendlich Geld und Zeit hat ein neues Studio allerdings auch nicht – das Problem ist dass der Hate schon vor dem Spiel kam… Und die meisten Bewertungen mit nahezu 90%iger Wahrscheinlichkeit von Leuten gekommen sind die nicht einmal versucht haben das Tutorial zu spielen.
Weil es halt wesentlich geiler ist Keighley einen reinzuwürgen.
Und es wurde ja auch genau das provoziert was passiert ist:Jede Menge Schlagzeilen, Concord-Vergleiche (welches aus völlig anderen Gründen gescheitert ist), der Abfall der Spieler… Und das meiste hing nicht damit zusammen was das Spiel eigentlich ist.
Der erste und wohl auch größte Fehler toxische Positivität.
Irgend jemanden hätte auffallen müssen das es in der aktuellen Zeit kein Helden-Shooter mit diesem Art Style braucht.
An sich war die Grundidee mit der Festung gar nicht mal so schlecht, aber das ganze Umgebungsdesign und das lahme Gameplay waren für mich ausschlaggebend.
Meins war es auch nicht, bin aber dann nicht in die Foren gesprungen und hab es schlecht gemacht oder noch schlimmer.
Das ist in der heutigen Zeit auch ganz schlimm geworden.
Naja das gegenteilige: Das ist doch Super Toll usw. ist halt genauso vertreten.
Am Ende zählen die Zahlen.
Wenn ein Produkt schlecht ist, in dem Fall halt völlig am Markt vorbei entwickelt wurde, braucht man sich nicht wundern das es so endet.
Das was aktuell wohl am wenigsten laufen wird: Helden-Shooter die auch noch fast alle gleich aussehen… Horizon the gathering ist ja das nächste Dead on alive Projekt.
Es gibt genügen Beispiele die zeigen was der Markt her gibt, worauf die Spieler warten. Ganz aktuell: Slay the Spire 2.
Nächste Woche kommt dann Crimson Desert.
Ist halt das Problem, man hat sich für das Genre vor 3/4 Jahren entschieden, jetzt ist es da aber der Markt ist gesättigt oder das Grundsystem wie hier braucht Nachbearbeitung.
Der Markt war ja schon vor 3-4 Jahren in dieser Richtung sehr schwierig.
Eine rechtzeige „open“ Beta bzw. so wie Bungie es mit Marathon gemacht hat, hätte die Schwächen schonungslos aufgedeckt und man hätte noch mal dran arbeiten können.
Denen ist wohl einfach das Geld für die Programmierung ausgegangen.
Ne ne,
Es gibt Berichte von eigenen Mitarbeitern das das so gewollt war.
eigentlich war nicht mal eine Präsentation bei den GameAwards geplant, gar keine.
Ich habe es zwar nie gespielt, aber es hatte von Anfang an einen schweren Stand und so enden diese Projekte leider sehr schnell.