Trotz umfangreicher Entlassungen bei id Software soll die id-Tech-Engine weiterhin eine wichtige Rolle innerhalb von Xbox spielen. Das berichtet This Week in Videogames unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Quelle.
Demnach plant Microsoft auch künftig, die hauseigene Engine einzusetzen, obwohl zahlreiche Entwickler aus dem Engine-Team von den jüngsten Stellenstreichungen betroffen sein sollen. Insgesamt wurden bei den Xbox Game Studios rund 1.600 Arbeitsplätze abgebaut. Laut einer offiziellen WARN-Meldung entfielen davon 136 Stellen auf id Software, womit ein Großteil der Belegschaft betroffen gewesen sein dürfte.
Bereits zuvor hatten die Apogee-Mitgründer Scott Miller und George Broussard berichtet, dass insbesondere Programmierer, das Tools-Team sowie weitere technische Bereiche von den Entlassungen betroffen seien. Der ehemalige VFX-Künstler Derek Best äußerte daraufhin die Vermutung, id Software könne langfristig zu einem Support-Studio werden und auf die Unreal Engine wechseln. Als Hinweis verwies er auf die starke Verkleinerung des Engine-Teams.
soll Microsoft jedoch weiterhin auf id Tech setzen. Das würde sich von der Entscheidung der Halo Studios unterscheiden, die ihre proprietäre Slipspace Engine zugunsten der Unreal Engine aufgegeben haben.
Die id-Tech-Engine kommt nicht ausschließlich bei id Software zum Einsatz. Auch MachineGames nutzt eine angepasste Version der Technologie für seine Spiele, darunter zuletzt Indiana Jones und der Große Kreis, während Berichten zufolge außerdem an einem neuen Wolfenstein gearbeitet wird.
Eine offizielle Stellungnahme von Microsoft zu den Plänen für die Zukunft der id-Tech-Engine liegt bislang nicht vor.
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Wie einer geschrieben hat sollen ja die ganzen Leute entlassen worden sein die für die Engine verantwortlich waren, wie soll ma da noch mit der Engine arbeiten?
Die Leute übertreiben aber auch gerne – die meisten Leute arbeiten für gewöhnlich an der nächsten Version die gerne mal dreistellige Millionenbeträge frisst um dann in 2-4 Spielen unter ständigen Nachbearbeitungen eingesetzt zu werden bevor sie irgendwo zwischen durchschnittlich bis leicht veraltet ist.
Ich gehe stark davon aus das die „Maintenance“ geblieben ist.
Ja für etwas entwickelt man auch eine Engine…damit sie dem technischen Fortschritt folgt und up to date ist, ansonsten kann man es auch ganz lassen.
Und jetzt bei der IDTech von durchschnittlich und leicht veraltet zu sprechen grenzt schon fast an Hohn oder Unwissenheit.
Das ist Momentan eine der besten skalierbaren Engines (schaft sogar RayTracing auf der S) und inspiriert viele Entwickler anderer Engines…wie gerade das Team von AC Black Flag betreffend ihrem Raytracing Problem.
Aber wenn man natürlich den immer gleichen Look der Unreal Engine mag.
Oh, das ist mal wieder typisch: Jede Menge schreiben, aber vorher nicht richtig gelesen haben.
Es ist total toll wie skalierbar sie ist, aber wenn du über 100 Leute brauchst damit sie halbwegs aktuell bleibt damit du sie dann in extrem wenigen Spielen überhaupt gebrauchen kannst ist das verdammt teuer. Und wenn es technisch vielleicht genial ist, aber das was auf dem Bildschirm sichtbar ist nur „gut“, dann reicht es irgendwann nicht mehr.
Oder hast du bei den letzten beiden Spielen damit noch den Ansatz eines Wow-Effekts gehabt?
Zwischen Doom Eternal und TDA dürfte es nämlich nur für die Engine alleine 50-100 Mil gekostet haben – für zwei Spiele…. Und Doom TDA scheint nicht gerade ein Erfolg gewesen zu sein.
So wie es aber oben beschrieben wurde ,wurde ja nicht nur Qualitätstester entlassen, sondern Entwickler der Engine bis zu 70% des Teams ist weg das, is schon ne Hausnummer.
Jepp und wie viele es davon gebraucht hätte – oder wie viele allein damit beschäftigt waren weiß man nicht.
Und wie soll das gehen? Man hat doch alle Leute dafür entlassen…
Tönt für mich nach typischem PR Geblaber von Microsoft das man die Engine weiterführen will.
Wie auch…sie haben ja fast dem ganzen Engine Team gekündigt inkl. Billy Khan dem Hauptverantwortlichen für die Engine seit Carmack gegangen ist.
Das sie ein so legendäres Studio so zur Schlachtbank führen nehm ich Microsoft richtig richtig übel🤬
Genau mein Humor, die Hälfte des Tech-Teams entlassen und dann weiter mit der Engine weiterarbeiten wollen. Dann muss man sich ja absolut sicher sein, dass man Personal für die Engine-Pflege hat.
Finde das generell ein Assi Move.
Es gibt mehr wie nur Zahlen.
Sollte man Asha mal erklären.
Also muss man wieder Leute einstellen, die erstmal zu der Engine geschult werden müssen, um sich weiter um die Engine zu kümmern, anstatt die Leute zu behalten, die sich damit auskennen und Jahrelang damit gearbeitet haben.
Ja macht Sinn.
Tiago Sousa wechselte von Crytek (er arbeitete dort an Cry Engine 3 mit) zu id und werkelte an der id Tech Engine. Gut möglich, dass er das sinkende Schiff freiwillig verlässt.
Laut seinem linkedin Profil ist er „Rendering Technical Director“. Könnte mir gut vorstellen, dass er seine Fühler gerade ausstreckt
Bei id Software könnte man auch von Raubmord sprechen… man, man, man MS.
Raubmord, Junge Junge.
Also wenn die Meldungen stimmen, dass sie id so ausgeweidet haben, finde ich das auch Kacke von MS und das ist dann ganz klar mal eine Fehlentscheidung von Asha Sharma, da id wirklich ein Kultentwickler ist und top Leute hatte!
Vor allem haben sie Games und DLC released, in einer annehmbaren Kadenz und halfen dazwischen noch anderen Studios z.bsp. beim Gunplay und Technik aus.
So ist es.
Keine Ahnung, was da gerade abgeht, die Entlassungen scheinen mir aber keinen Sinn zu machen.
Gleichzeitig will Asha mehr Dooms und Quakes in kürzeren Abständen
Völlig sinnbefreit, außer die KI powert voll durch 🙃.
Vielleicht wird’s ein Doom x Quake MP Spiel als GAAS
Ja super, noch ein Multiplayerspiel… bloß nicht.
Wieso nicht? Sea of Thieves funktioniert ja auch. Noch Basis-Bau und Liebschaften einbauen und fertig ist der Hit 😆
Ach du meine Güte… Bloß nicht…
Machen sie bei id auch nicht.
Erinnert stark an die damaligen Deals bezüglich anderer Branchen. Erinnert an Chrysler oder Mannesmann.
Da ging es sogar um mehr Menschen als die paar Figuren eines Studios.
Das erinnert mich stark an Embracer.
Massig Studios gekauft. Geldsegen viel aus. Studios geschlossen, Personen entlassen und Marken verkauft
Ich lebe aber nicht nur in einer Gaming Bubble und die beiden Beispiele von mir passen perfekt.
So geht leider dieser Heuschreckenkapitalismus.
Daimler wollte nie Chrysler, die waren denen egal. Die wollten nur das US Handelsnetz und deren Autohäuser in den Staaten. Es ging nie um Menschen.
Genau wie Vodafone bei Mannesmann. Eine Maschinenbaufirma alter deutscher Tradition. Hat Vodafone überhaupt nicht interessiert und die Firma zerschlagen, circa 20k Arbeitsplätze. Vodafone ging es nur um dieses dusselige D2 Handynetz in Deutschland.
Genau wie jetzt hier.. MS will die Rechte und Lizenzen der Spiele und mit der Engine. Die Leute interessieren nicht.
Finde ich nicht gut aber genau so läuft es.
Ist halt Raubtierkapitalismus. Die USA sind eines der schlimmsten Beispiele in der Hinsicht.
Daimler (Deutsch) hatte damals Chrysler (USA) damit massiv geschadet. Mannesmann (Deutsch) wurde von Vodafone (UK) komplett zerstört.
Nicht immer alle Schuld bei den Yankees suchen. Auch wenn das unter Trump Bock macht.
Aber die USA haben viele dieser aggressiven marktwirtschaftlichen Verhaltensweisen historisch etabliert und global geprägt. Andere Länder haben diese Strukturen später übernommen oder adaptiert. Wenn wir uns die derzeitigen Umstrukturierungsmaßnahmen bei Microsoft und den Studios anschauen, wäre das in Deutschland in dieser Form so nicht abgelaufen. Allein aufgrund der deutschen Gesetzeslage und der Rolle der Gewerkschaften hätten sie erhebliche Hürden gehabt.
Als ich bis vor ca 20 Jahren noch naiv war hätte ich exakt so argumentiert
Relativierungen „aber die…“ sind billige Ausreden.
Klar mag es uns da ein wenig besser gehen. Aber so zu tun als wäre hier alles dufte ist einfach nur dreist wenn Buden wie VW mal eben 10k Mitarbeiter entlassen, sie aber direkt über Leiharbeiter Firmen auslagern und zur Hälfte des Gehaltes wieder einstellen. Außer ein wenig meckern machen unsere tollen Gewerkschaften eh nichts, wobei ich den dreisten Abzockern von der IG Metall sogar eher Vorwürfe mache. Entgegenkommen kennen die nicht und Demut ist fremd. Die sind nicht ganz unschuldig an der Entwicklung.
Ach lassen wir das, anderes Thema..
Der naiv vor 20 Jahren Spruch ist nett, aber am Thema vorbei. Niemand behauptet, dass Deutschland ein Paradies der Unternehmensethik wäre. Natürlich gibt es hier fragwürdige Praktiken wie Leiharbeiter Rotation (was ich hier in Deutschland schon deutlich eingeschränkt hätte) oder das Auslagern von Kündigungen über Dienstleister. Das ändert aber nichts daran, dass die US Unternehmensführung historisch deutlich aggressiver, kurzfristiger und Rendite fixierter agiert. Dort sind feindliche Übernahmen, radikale Umstrukturierungen, massenhafte Layoffs und hire and fire nicht die Ausnahme, sondern systemisch verankert. In Deutschland bremsen Gesetze, Mitbestimmung und Gewerkschaften solche Mechanismen zumindest teilweise aus. Dass Gewerkschaften hier nicht perfekt sind, ist geschenkt, aber sie existieren überhaupt erst als strukturelles Gegengewicht. In den USA fehlt dieses Gegengewicht fast vollständig, und genau deshalb laufen dort Umstrukturierungen oft wesentlich brutaler ab. Das ist keine Relativierung, sondern eine nüchterne Beschreibung zweier komplett unterschiedlicher Systeme.