Kino, Serien & TV: Zusammenschluss von Paramount+ und HBO Max geplant

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Paramount Skydance will nach möglicher Übernahme die Streamingdienste Paramount+ und HBO Max zusammenführen.

Paramount Skydance gilt aktuell als Favorit für die Übernahme von Warner Bros. Discovery und hat erstmals konkrete Pläne für die Zukunft der Streaminglandschaft genannt.

CEO David Ellison erklärte in einem Gespräch mit Investoren, dass Paramount Plus und HBO Max im Falle einer erfolgreichen Übernahme zu einem gemeinsamen Dienst verschmelzen sollen. Er betonte, dass die vereinte Plattform über mehr als 200 Millionen direkte Abonnenten verfügen würde, während die Marke HBO weiterhin unabhängig agieren solle.

Ellison hob hervor, dass HBO seine Identität behalten müsse, da der Sender eine starke Marke aufgebaut habe. Er erklärte, dass die Zusammenlegung der Plattformen die Reichweite aller Inhalte vergrößern würde. Gleichzeitig lobte er die Arbeit von Casey Bloys, der das Programm von HBO derzeit verantwortet, ohne auf mögliche Führungsänderungen bei Warner Bros. Discovery einzugehen.

Die Aussagen folgen auf eine intensive Bieterschlacht um Warner Bros. Discovery. Netflix hatte sich zuletzt aus den Verhandlungen zurückgezogen, nachdem Paramount Skydance sein Angebot auf 31 Dollar pro Aktie erhöht hatte. Zuvor hatten Netflix und Warner Bros. Discovery eine Vereinbarung über 83 Milliarden Dollar getroffen, die jedoch scheiterte.

Paramount Skydance reagierte darauf mit einem feindlichen Übernahmeangebot über 108 Milliarden Dollar und weiteren verbesserten Offerten, die das gesamte Unternehmen einschließlich Sendern wie CNN einschließen.

Ellison kündigte zudem an, dass das fusionierte Unternehmen jährlich mindestens 30 Filme ins Kino bringen wolle. Er verwies auf Paramounts Plan, im Jahr 2026 fünfzehn Filme zu veröffentlichen, und stellte dies als Grundlage für das neue Ziel dar.

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15 Kommentare Added

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  1. RumRoGERs 129605 XP Man-at-Arms Onyx | 03.03.2026 - 18:16 Uhr

    Gefällt mir gar nicht, dass Warner Bros. übernommen wird aber besser als Netflix.

    Ich komm mit den Eigenproduktionen dort teilweise überhaupt nicht klar.
    Gefühlt sieht alles identisch aus und was mir am meisten auf den Sack geht sind die Dialoge.
    Alles wird einem Vorgekaut, man kann über nichts nachdenken, alles wird erklärt auf etwas freuen kann man sich auch nicht, da man wirklich jede Wendung eine Meile gegen den Wind erschnüffeln kann. Selbst meine Nichte sagt dass und die weiß gefühlt gar nix.
    Also für mich ist das N bei Netflix ein Warnsymbol etwas besser nicht anzuschauen.

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  2. Davki90 8580 XP Beginner Level 4 | 03.03.2026 - 18:50 Uhr

    Einen Streaming Dienst weniger, wenigstens hat die ganze Sache etwas gutes.

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    • RumRoGERs 129605 XP Man-at-Arms Onyx | 04.03.2026 - 09:23 Uhr
      Antwort auf Drakeline6

      Besser nicht, da würden wir dann mit tollen Netflix typischen Dialogen verwöhnt werden wie:
      „Robin, wir müssen den Joker aufhalten. Er darf das Trinkwasser von Gotham nicht vergiften, das Gift enthält Nervenschädliches Toxin.“
      „ja Bruce, wir werden auf das Dach klettern, ein Fenster aufschneiden und sie anschließend von oben überraschen und dadurch den Joker stoppen, damit er sein Nervenschädliches Toxin nicht in das Trinkwasser von Gotham kippen kann“

      und dann im Kampf
      „Batman! schnell wirf das Batgas aus deinem Batgürtel, das wird Joker und seine Schergen betäuben, wir müssen ihn unbedingt davon abhalten, dass er sein Nervenschädigendes Toxin in das Trinkwasser von Gotham kippt“

      Und das Finale ist dann so schlecht wie bei Stranger Things und die Fans fangen an Zeichen im Netz zu deuten, weil das konnte ja unmöglich das Ende sein. 😀

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  3. Mech77 86535 XP Untouchable Star 3 | 04.03.2026 - 12:44 Uhr

    Wie ich das also umgekehrt mit Netflix vermutete, hätten sie WB übernommen.

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