Ausgelöst durch Aussagen von Larian Studios CEO Swen Vincke ist die Nutzung von KI bei der Spieleentwicklung seit einigen Tagen eines der großen Themen innerhalb der Gaming-Community.
In einem Interview mit Nikkei Xtrend legt nun auch Entwickler-Legende Hideo Kojima seine Ansicht zur Nutzung von KI dar. Dabei vergleicht er den Aufstieg der Technologie mit dem der Smartphones, die zur Anfangszeit ebenfalls deutlichen Gegenwind erfuhren:
„Als Smartphones auf den Markt kamen, wurden sie von allen kritisiert. Aber heute gibt es so viele Menschen, die ohne ihr Smartphone nicht mehr leben können. Mit KI ist es genauso. Es ist wichtig, Technologie so einzusetzen, dass sie uns glücklich macht … Ich halte es für sinnlos zu sagen: ‚Wir sollten KI nicht nutzen‘ oder ‚KI ist nutzlos‘. Es gibt kein Zurück mehr. Bei Smartphones war es genauso.“
Kojima sieht in der Künstlichen Intelligenz das Potenzial, die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, erheblich zu verändern. Dies könne allerdings durch falsche Nutzung auch zu Problemen führen:
„Es besteht die Möglichkeit, dass die Verbreitung von KI die Art und Weise, wie wir kommunizieren, stark verändern wird. Es gibt Menschen, die nicht gut darin sind, von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, und wenn KI dies ausgleicht, könnten sie vielleicht engeren Kontakt zu anderen Menschen aufbauen … Das wäre zweifellos praktisch.“
„Ich habe das Gefühl, dass die Menschen verwöhnt werden könnten. Deshalb müssten wir beispielsweise die Beteiligung der KI reduzieren oder Tage einführen, an denen wir sie nicht nutzen.“
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KI ist in Teilen sicher nicht schlecht, aber man muss eben aufpassen nicht zu viel in ein Spiel einfließen zu lassen. Es sind so schön zu viele Arbeitsplätze gestrichen worden.
„Deshalb müssten wir beispielsweise die Beteiligung der KI reduzieren oder Tage einführen, an denen wir sie nicht nutzen.“
Kann man ja auch für Smartphones sagen, oder Computern, oder Autos, oder Spielkonsolen. Mit der eigenen Frau funktioniert es.