LIMBO: Sony wollte sich Exklusivrechte sichern

LIMBO ist ein sehr spezieller Titel, der dennoch bei vielen Spielern gut ankam und sich sensationell gut verkaufte. Zuerst auf dem Xbox LIVE Marktplatz erschienen, dauerte es über ein Jahr, bis es schließlich auch auf dem PlayStation…

LIMBO ist ein sehr spezieller Titel, der dennoch bei vielen Spielern gut ankam und sich sensationell gut verkaufte. Zuerst auf dem Xbox LIVE Marktplatz erschienen, dauerte es über ein Jahr, bis es schließlich auch auf dem PlayStation Network veröffentlicht wurde. Die Gründe waren bislang unbekannt, doch jetzt wurde bekannt, dass es Sonys eigene Schuld war.

Auf der britischen Developer Conference sprach ausgerechnet Sony Computer Entertainment Executive Producer Pete Smith über LIMBO und dessen Verhältnis zur Playstation 3. Er enthüllte erstmalige Informationen, dass sich Sony in ernsthaften Gesprächen mit dem dänischen Entwicklerstudio Playdead befand, um die Rechte für den Titel exklusiv zu erwerben.

Die Verhandlungen wurden allerdings direkt auf Eis gelegt, als Sony  ihre Karten aufdeckten und die Marke LIMBO für sich beanspruchen wollte.

„Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber wir hatten Probleme, als wir den Markennamen LIMBO sichern wollten“, plauderte Pete Smith aus dem Nähkästchen. „Es gibt natürlich offensichtliche Gründe die Marke zu behalten, aber wenn man sie abgibt, wird ein Deal wesentlich wahrscheinlicher. Bedenkt, dass einhundert Prozent von Nichts nichts ist. Die Unterstützung eines Publishers für Marketing ist wesentlich wahrscheinlicher, wenn es deren eigene Marke ist.“

„Schutz ist manchmal alles was wir wollen, damit die Entwickler nicht ein Spiel beenden und dann zu einem Rivalen wechseln. Wir schauen bei einer Marke von Fall zu Fall“, sagte er weiterhin und gibt dafür mit zweijähriger Verspätung den Grund, weshalb das geniale LIMBO den PlayStation-Fans so lange verweht geblieben ist.

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