Der Rechtsstreit um den ehemaligen Marathon-Director Chris Barrett ist beendet. Bungie und Sony haben sich mit dem früheren Entwickler auf eine außergerichtliche Einigung verständigt. Über die Höhe der vereinbarten Zahlung wurden keine Angaben gemacht.
Barrett war 2024 nach einer internen Untersuchung wegen Vorwürfen unangemessenen Verhaltens gegenüber Mitarbeiterinnen entlassen worden. Anschließend verklagte er Bungie und Sony mit der Begründung, beide Unternehmen hätten seinen Ruf durch öffentliche Äußerungen zu den Vorwürfen geschädigt. Zudem warf er ihnen vor, auf diese Weise die Auszahlung eines Bonus in Höhe von 45 Millionen US-Dollar vermeiden zu wollen.
Sein Anwaltsteam argumentierte, Bungie habe die Vorwürfe nicht ausreichend geprüft und aus Eigeninteresse gehandelt, um von den geschäftlichen Problemen des Studios abzulenken. Die Klage wurde Ende 2025 zunächst wegen fehlender Zuständigkeit für den geltend gemachten Schadensersatz abgewiesen.
Nun haben sich beide Seiten auf einen Vergleich geeinigt. Barrett erklärte in einer Stellungnahme, er sei mit dem Ergebnis „sehr zufrieden“. Der Abschluss des Verfahrens ermögliche es ihm, sich auf den nächsten Abschnitt seiner Karriere in der Spielebranche zu konzentrieren.
Aus den Gerichtsunterlagen geht außerdem hervor, dass Chris Barrett im Abspann von Marathon aufgeführt wird. Weitere Einzelheiten der Einigung wurden nicht veröffentlicht.
Der Vergleich erfolgt in einer schwierigen Phase für Bungie. Erst im vergangenen Monat strich das Studio 292 Arbeitsplätze, wodurch große Teile des Destiny-Teams sowie Mitarbeiter des Marathon-Projekts betroffen waren. Zuvor war bereits angekündigt worden, die Entwicklung von Destiny 2 einzustellen.
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Ging anscheinend eher ums Geld 🤔
Der wollte ja nur das Geld haben. 🤯
Ich würde auch dagegen klagen wenn nein Arbeitgeber den vertraglich abgemachten Zahlungen nicht nachkommen würde… Scheint aktuell so ein Ding zu sein. Erst ne riesengroße Zahlung versprechen und dann die Person vor dem Zahltag feuern….